Die alliierten Vorbehaltsfilme aus der Zeit des Dritten Reichs – mit Verknüpfungen

Als Vorbehaltsfilme werden Spielfilme bezeichnet, deren Vorführung in der BRD nur unter Einschränkungen, d.h. nur in geschlossenen Bildungsveranstaltungen mit „sachkundiger Einführung“ aufgeführt werden. Im Jahre 1945 gab das Oberkommando der alliierten Siegermächte, um die Umerziehung durch Filme aus der Zeit des Nationalsozialismus nicht zu gefährden, die später Vorbehaltsfilme genannten über 40 deutschen Filme nicht zur öffentlichen Aufführung frei.
Die „Rechte“ an den Vorbehaltsfilmen sind – größtenteils – vom Bundesarchiv an die Wiesbadener Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung gegeben worden. Dort entscheidet man je nach Anfrage, ob der geeignete Rahmen für die Aufführung eines „NS-Propagandafilms“ vorliegt. Einen Vertrieb dieser Filme erlaubt die Stiftung grundsätzlich nicht, jedoch sind fast alle Filme als Kopie im Weltnetz verfügbar. Nach Auffassung des Nationalsozialismus gehören alle im Auftrag des Reiches erstellten Filme dem Volk.

Zum vollständigen Metapedia-Artikel:
https://de.metapedia.org/wiki/Vorbehaltsfilme

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Film / Uraufführung Regisseur Filmvideo im Weltnetz
Alarm in Peking 1937 Herbert Selpin
Anschlag auf Baku 1942 Fritz Kirchhoff
Besatzung Dora 1943 Karl Ritter Internet Archive
Blutsbrüderschaft 1940 Philipp Lothar Mayring
Carl Peters 1941 Herbert Selpin Internet Archive
D III 88 1939 Herbert Maisch Internet Archive
Der ewige Jude 1939 Fritz Hippler
Der Stammbaum des Dr. Pistorius 1939 Karl Georg Külb
Die Rothschilds – Aktien auf Waterloe 1940 Erich Waschneck Internet Archive
Drei Unteroffiziere 1939 Werner Hochbaum
Falschmünzer 1940 Hermann Pfeiffer
Feinde 1940 Viktor Tourjanski
Flucht ins Dunkel 1939 Arthur Maria Rabenalt
Friesennot 1935 Peter Hagen Internet Archive
Fronttheater 1942 Arthur Maria Rabenalt
Der 5. Juni 1942 Fritz Kirchhoff
Der Herrscher 1937 Veit Harlan Internet Archive
G.P.U. 1942 Karl Ritter Internet Archive
Hans Westmar 1933 Franz Wenzler Internet Archive
Himmelhunde 1942 Roger von Norman Internet Archive
Himmelstürmer 1941 Walter Jerven
Hitlerjunge Quex 1933 Hans Steinhoff Internet Archive
Ich klage an 1941 Wolfgang Liebeneiner
Im Kampf gegen den Weltfeind 1939 Karl Ritter Internet Archive
Jakko 1941 Fritz Peter Buch
Jud Süß 1940 Veit Harlan
Jungens 1941 Robert Adolf Stemmle Internet Archive
Kadetten 1941 Karl Ritter
Kameraden auf See 1938 Heinz Paul
Kolberg 1945 Veit Harlan Internet Archive
Kopf hoch Johannes! 1941 Viktor de Kowa Internet Archive
Legion Condor 1939 Karl Ritter
Mein Sohn, der Herr Minister 1937 Veit Harlan
Ohm Krüger 1941 Hans Steinhoff Internet Archive
Pour le Mérite 1938 Karl Ritter
Ritt in die Freiheit 1936 Karl Hartl Internet Archive
Robert und Bertram 1939 Hans H. Zerlett Internet Archive
SA-Mann Brand 1933 Franz Seitz Internet Archive
Stukas 1941 Karl Ritter Internet Archive
Togger 1937 Jürgen von Alten
U-Boote westwärts! 1941 Günther Rittau Internet Archive
Unternehmen Michael 1937 Karl Ritter Internet Archive
…Über alles in der Welt  1941 Karl Ritter
Venus vor Gericht 1941 Hans H. Zerlett Internet Archive

Weitere Filmtitel werden ergänzt

Schauen Sie weitere Filme aus der Zeit des Dritten Reichs (1933 – 1945):

https://estomiles.wordpress.com/deutsche-filme/

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„Heimkehr“ (1941) – Deutscher Spielfilm

Heimkehr 1941- Filmplakat

Zum Film:

https://archive.org/details/Heimkehr1941FullMovieHD1080p

Heimkehr ist ein Spielfilm von 1941. Die Dreharbeiten wurden in Chorzele/Polen und Ortelsburg/Ostpreußen gedreht. Die Uraufführung fand am 23. Oktober 1941 in Berlin (Ufa-Palast am Zoo und U.T. Wagnitzstraße) statt.

Handlung: „In der Woiwodschaft Luzk wird die wolhyniendeutsche Minderheit von der polnischen Mehrheit drangsaliert. Der Arzt Dr. Thomas hat für notwendige Operationen kein Krankenhaus zur Verfügung. Seine Tochter Marie unterrichtet an der deutschen Schule und muss mit ansehen, wie diese Schule vom polnischen Staat enteignet und von aufgebrachten Volksmassen demoliert wird. Sie bringt ihren Protest, bei dem sie sich auf den verfassungsmäßig garantierten Minderheitenschutz beruft, beim Bürgermeister vor, findet jedoch kein Gehör. Gemeinsam mit ihrem Verlobten, Dr. Fritz Mutius, fährt sie in die Hauptstadt, um ihr Anliegen dem Woiwoden vorzutragen, wird dort aber gar nicht erst empfangen…“ (Aus: Wikipedia)

Der Film erhielt das Höchstprädikat „staatspolitisch und künstlerisch besonders wertvoll“. Es folgten die Prädikate „volksbildend“ und „jugendwert“ und „Film der Nation“.

Der Film wurde in Deutschland sehr gelobt. So stand in „Kleines Volksblatt, Wien“ zu lesen: „… ewige Musik des Herzens, wie sie vielleicht in der ganzen Geschichte des Films noch nicht erklungen ist…“.

Nach dem Krieg wurde der Film als Vorbehaltsfilm eingestuft. Die Schriftstellerin Elfriede Jelinek meinte, Heimkehr sei „der schlimmste Propagandaspielfilm der Nazis überhaupt“.

Bitte beachten Sie:
„Es handelt sich heute um einen Vorbehaltsfilm der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung. Er gehört damit zum Bestand der Stiftung, ist nicht für den Vertrieb freigegeben, und darf nur mit Zustimmung und unter Bedingungen der Stiftung gezeigt werden.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Heimkehr_(1941)

Link zum Film:

https://archive.org/details/Heimkehr1941FullMovieHD1080p

Heimkehr 1941 - Video

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