Auf dass Deutschland lebe!

Wach auf, Deutscher! wach auf! Deutschland ist in Gefahr!
Steh auf, Deutscher! steh auf! Gefahr, wie niemals war! —
Dich hasst ein Gegenvolk, der Teufel scheint sein Gott,
Buchstaberei sein Nam‘, will Knecht dich oder tot,

Raubt aus, verheert die Welt, wirrt sie zum Einerlei,
Verdreht Leib, Seele, Geist, dass sein Nam‘ einzig sei. —
Soll unser Volk und Land nicht sterben, sondern leben,
Zehn deutschen Grundsätzen denk mutig nachzustreben:

1. Drei Glaubensworte, schwer, das Herz uns je gebot;
Sie glauben hält uns wert – hör: Freiheit! Tugend! Gott!
Wir Deutsche fürchten Gott, sonst niemand auf der Welt.
Der Unbedingte Geist lebendig uns erhält.

2. Wahr denken, fühlen schön, stark stets das Gute wollen –
Zu reinem Erdenglück und höher führt solch Sollen.
Germanien, Abendland und Preußen sind uns Erbe,
Draus jeder Deutsche sich und andern Heil erwerbe.

3. Deutsch bin ich, deutsch ich bleib, germanisch ist mein Blut,
Und dass ich deutsch gesinnt, bekenn ich freigemut.
Geschichte, Sprache, Volk, Art, Bildung, Sitte hehr –
Stolz will ich’s tätigen zu Deutschlands Ruhm und Ehr.

4. Gedenk: Enkel bist du. Gewesner Sieg und Sorgen
Dein Dasein du verdankst. Sei Ahn Geschlechtern morgen.
Die Ahnen acht‘ und lieb‘, ihr Andenken verehr;
Sie fielen oft als Held für Deutschlands Schutz und Wehr.

5. Der Völker Vielfalt acht‘; doch dein Volk lieb‘ zuerst,
Auf dass mit Todesmut du Unheil von ihm wehrst.
Zum Freund sei wahr und treu, zu Fremden wachsam, klug.
Hart wahr‘ dein Recht vorm Feind, brich sein Gewalt und Trug.

6. Vergiss nicht, deutscher Knab, dass du ein Deutscher bist;
Dass Mutter ’s werden soll, ein Mädchen nie vergisst.
Im frohen, trauten Heim eur Kinder, Kindeskind,
Gedeihnd in rechter Zucht, des Volkes Steigrung sind.

7. Dein nordisch-fälisch Blut halt‘ von Artfremden rein,
Willst, deutsches Volk, du einst ein echtes Gottbild sein.
Der Menschheit Bestes wähl, verwandle klug dir an.
Fremdtümle nicht. Bejah dich selbst, und siege dann.

8. Begehr nicht fremde Gunst zu deines Volkes Schad.
Vor allem eines fürcht: Rassen- und Volksverrat!
Begünstge Fremde nicht vor Brüdern deines Bluts.
Liebdienre nicht dem Feind. Dem Völkerfeind biet Trutz.

9. Deutschland – jahrtausendlang erkämpft, bebaut, gehegt
Mit Arbeit, Tränen, Schweiß – ist an dein Herz gelegt.
Wirst du der Völker Herz verhöhnen und bespeien –
Oder im Rettungskampf ihm Müh und Opfer weihen?

10. Die Volksgemeinschaft bau’n – das sei dein pflichttreu Streben!
In ihr dem Menschen Gott will höh’res Dasein geben.
Ersteht das Deutsche Reich auf freien Volkes Grund,
So wird am deutschen Heil endlich die Welt gesund.

Nicht selbstersonnen ist, was ich dir vorgetragen –
Weisheit ist’s unsres Volks seit nebelgrauen Tagen.
Weckt Wahrheit, Heimat, Ehr in dir noch hellen Klang,
So zaudre nicht und kämpf! Das ruft dir mein Gesang. —

Auch Wahnes Wort‘ sind drei: es könnt auf dieser Erden
Glück, Wahrheit, Goldne Zeit beständig funden werden.
Hast tapfer ausgekämpft, bist leid das ewge Leiden?
Beschreit den edlen Pfad, von Gier, Hass, Wahn zu scheiden.

(c) Gunther M. Michel, 9. Oktober 2017 

pdf-Datei: DAMIT DEUTSCHLAND LEBE

jpg:
DAMIT DEUTSCHLAND LEBE 002

Grundsätze der Deutschen

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  1. Freiheit, Tugend, Gott: die drei Worte bewahret euch. Wir Deutsche fürchten Gott, aber sonst nichts in der Welt.
  2. Denken was wahr, fühlen was schön und wollen was gut ist. Der Deutsche strebt nach Tugend aus germanischem, christlich-abendländischem und preußischem Erbe.
  3. Der Deutsche bekennt sich offen zum Deutschtum und zur germanisch-deutschen Blutabstammung und Gesinnung. Der Deutsche ist stolz auf sein deutsches Volkstum, deutsche Sprache, Geschichte, Kultur, Sitte, Werte. Du sollst stolz sein auf deine deutsche Abkunft und diese jederzeit betätigen zum Ruhme und zur Ehre deines Stammes.
  4. Du sollst deine Altvordern achten und lieben, ihre Eigenart nachtun, ihre Tugenden pflegen. Du sollst die Tage wichtiger deutschvölkischer Geschehnisse festlich begehen und ihrer Urheber dankbar gedenken.
  5. Der Deutsche achtet und schätzt die Vielfalt und Eigenart der Völker; doch über alles liebt, fördert und verteidigt der Deutsche das deutsche Volk und Vaterland. Du sollst deinen Nacken steif halten, nicht wanken und weichen vom Rechte deines Volkes.
  6. Der Deutsche hegt und pflegt die Familie von Mann, Frau und Kindern, denn sie ist die Grundlage des Volkes. Deutscher Knabe, vergiss nicht, daß du ein Deutscher bist; Mädchen, gedenke, dass du eine deutsche Mutter werden sollst!
  7. Du sollst dich, dein Haus, deine Sippe reinhalten von Fremdlingen und keine Gemeinbürgschaft halten mit ihnen. Du sollst keine fremdländischen Sitten und Gebräuche nachahmen, weder in Schrift, noch Sprache, noch in Taten.
  8. Du sollst nicht begehren nach Gut, Ehren und Auszeichnungen auf Kosten deutscher Eigenart und der Freiheit deines Volkes.
  9. Du sollst opferwillig und arbeitsfreudig sein zum Wohle deines angestammten Volkes, seiner Größe und Unbezwinglichkeit.
  10. Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern, in keiner Not uns trennen und Gefahr. Deutsche schließen sich zusammen zur deutschen Volksgemeinschaft, organisiert nach dem Grundsatz von Autorität und Verantwortlichkeit. Deutsche setzen sich ein für nationale Identität, Souveränität und Solidarität als Lebensgrundlagen des deutschen Volkes im deutschen Staat.

(Entwurf / Fassung vom 20. Februar 2017; zuletzt bearbeitet am 3. März 2017)


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