„Unternehmen Michael“ (1937) – Deutscher Kriegsfilm von Karl Ritter über die Frühjahrsoffensive 1918 an der deutschen Westfront

Unternehmen_Michael Filmkurier

Unternehmen Michael ist ein deutscher Kriegsfilm von 1937. Die Uraufführung fand am 7. September 1937 auf dem Reichsparteitag statt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden alle Kopien des Films vom Oberkommando der alliierten Siegermächte beschlagnahmt und die Aufführung unter Verbot gestellt. Heute beansprucht unrechtsmäßig die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung die Auswertungsrechte und bestimmt, daß die Vorführung dieses Vorbehaltsfilms nur im Rahmen spezieller Bildungsveranstaltungen statt finden darf.“

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unternehmen michael 1937 filmfoto
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Die große deutsche Frühjahrsoffensive 1918 sucht die Entscheidung im Bewegungskrieg. Monatelang wurde aufs sorgfältigste vorbereitet der Generalstab hat ganze Arbeit geleistet, das „Unternehmen Michael“ muß glücken – nach menschlicher Voraussicht. Zwar sind die deutschen Regimenter nicht mehr die von 1914, die mit jugendlichem Idealismus trotz schwerster Verluste vorwärts stürmten, aber die Feldgrauen von 1918 sind darum nicht schlechter, denn sie haben die Erfahrung von vier Kriegsjahren und sind gestählt und gehärtet in tausend Gefahren. Wie ein Uhrwerk setzt sich das Unternehmen Michael in Gang, als die Oberste Heeresleitung auf den Knopf drückt. Weite Landstrecken erzittern im Trommelfeuer und unaufhaltsam stürmt die Infanterie hinter der Feuerwalze her, eine englische Stellung nach der anderen wird überrannt. Es ist wie 1914 – der alte Geist lebt also doch noch!
Am Spätnachmittag des 25. März liegt die Infanterie des 69. Armeekorps noch fünf Tagen siegreichen Vorstürmens ausgepumpt, mit 60% Verlusten vor einer neuen englischen Stellung. Der Tommy stellt sich hier, im Vertrauen auf die starke, 1916 fertig ausgebaute Schlüsselstellung des so genannten Labyrinths, ein Klotz von Beton und Eisendraht überhöhend und drohend. Todmüde und stumpf liegt die vorderste Infanterielinie an der Chaussee. Mancher schläft trotz der Schrapnells, die gelegentlich herüberpfeifen.
Da erscheint von hinten kommend der Erkundungstrupp des Sturmbataillons 37. Der Leutnant an der Spitze seiner ausgesuchten frischen Leute orientiert sich rasch. Der Bataillonsführer an der Windmühle zeigt ihm das Labyrinth, das dräuende Stachelschwein, und da vorne das Dorf? „Das ist Beaurevoir!“ „Sitzt da der Tommy drin?“ „Ich weiß nicht!“ „Also, die 37er auf noch Beaurevoir!“ sagt der Leutnant. Das Bataillon meldet dies dem Regiment. So kommt die Meldung zum Generalkommando 69, das sich grade in einer Villa mit Park am Osteingang von Neuville einrichtet. Der Kommandierende General und die Generalstabsoffiziere sind noch nicht da, nur die Ordonnanzoffiziere und der Korpsadjutant. Der Leutnant vom Sturmbataillon hat Beaurevoir leer gefunden und sofort den Westrand besetzt.
Eine Patrouille bringt einen gefangenen Engländer. Sehr gut! Sofort mit Meldung zur Windmühle! 6 Uhr abends. Das Generalkommando trifft in Neuville ein, der General, der Chef Oberstleutnant Hegenau, der erste Generalstabsoffizier (la) Major Zur Linden, Hauptleute Noack und von Groth. Rasch orientiert sich Zur Linden und erfährt, dass um 8 Uhr abends Major Graf Schellenberg vom Armeeoberkommando kommen wird. Dann trägt der la den Angriffsplan für morgen vor. Um 9 Uhr vormittags tritt die Sturmtruppe an, an der Spitze des Keils das Sturmsbataillon 37 auf den Hauptstützpunkt Labyrinth. Bis dahin hat die gesamte Artillerie zwei Stunden das Werk sturmreif geschossen. Zwei schwere 30,5 cm Batterien sollen noch heute eintreffen. Die Meldung aus Beaurevoir trifft telefonisch ein. Verstärkung ist unmöglich, warum hat der Leutnant gegen jeden Befehl das Nest besetzt! Keinesfalls darf eine Teilniederlage in Beaurevoir vor dem erfolgten Artillerieaufmarsch eintreten.
Der englische Gefangene wird gebracht. Schon vor seiner Vernehmung weiß Zur Linden, daß das Regiment zur 6. englischen Division, d. h. zu einer alten aktiven Division der French- Armee gehört. Das Verhör bestätigt dies. Der Tommy wirft eine völlig intakte aktive Division ins Labyrinth. Das ändert die ganze Lage. Die englische Heeresreserve greift ein. Man muß daher mit einem Gegenstoß rechnen und die einzige Lohn ist diesem Gegenstoß zuvorzukommen, Also: Sturmtruppen mit allen verfügbaren Lastkraftwagen vorwerfen, Artillerie und Munitionsaufmarsch beschleunigen. Der General ist einverstanden mit Zur Undens Vorschlag.
Major Graf Schellenberg vom A. O. K. trifft ein. Sein Vortrag bestätigt Zur Lindens Beurteilung der Lage. Das Labyrinth ist der Kernpunkt, es muß morgen fallen, der ganze weitere Vormarsch der gesamten Armee hängt davon ab. Aber – die beiden 30,5 cm Batterien sind an anderer Stelle unentbehrlich. Es muß auch ohne diese Batterien gehen. Major Zur Linden bittet, ihm das Kommando der Sturmtruppe zu übertragen. Der Chef lehnt ab, es geht nicht an, einen Generalstabsoffizier in dieser kritischen Lage an die Front zu schicken, wenn auch Zur Lindens Wunsch, einmal selbst zu kämpfen, anstatt immer nur andere in den Kampf zu schicken, menschlich verständlich erscheint.
Zur Linden fährt in der Nacht zum Artillerie- Kommandeur in die Feuerstellung. Der Aufmarsch klappt… Inzwischen trifft Sturmbataillon 37 ein. Der Führer, Hauptmann Hill, eilt zum Westrand des Dorfes, als dort englische Granaten einschlagen und – wird schwer verwundet. Wer soll den Sturm führen? Wieder meldet sich Zur Linden. Nur er kennt die Lage und das Gelände genau. Es hängt alles davon ab, dass der Sturm glückt. Diesmal willigt der Chef sofort ein, auch der General stimmt zu. Zur Linden übernimmt das Kommando des Sturmbataillons, das in Richtung Beaurevoir vorrückt.
5.30 Uhr morgens. Das Trommelfeuer beginnt. Das Sturmbataillon steht bereit mit drei Kompanien am Windmühlenberg, zur in den mit einer Kompanie in Beaurevoir. Er besetzt den Westrand. Eine Patrouille meldet: „Englische Tanks im Anmarsch!“ „Da haben wir den Gegenstoß“, sagt Zur Linden. Beiderseits Beaurevoirs und Richtung Mühlenberg dringt der Tommy mit seinen Tanks vor. Die Artillerie treibt die Tanks vom Mühlenberg zurück, die nun Beaurevoir umkreisen. Das Dorf ist der Brennpunkt des Kampfes. Soll man es beschießen, solange noch Zur Linden mit seiner Kompanie in dem Dorf kämpft. Ein deutscher Tank kämpft sich ins Dorf durch. Zur Linden soll zurück, sein Opfer ist sinnlos. Aber der Major lehnt ab. Er hat noch 40 Gewehre, er selbst ist der 41. „Bestellen Sie, Artilleriefeuer auf Beaurevoir! Ohne Rücksicht auf uns! Dann fällt auch das Labyrinth, denn Beaurevoir ist der Strombrecher des Angriffs!“ – Eine Brieftaube bringt Zur Lindens letzte Meldung zum Generalkommando. Schweren Herzens gibt der General den Befehl: Vernichtungsfeuer auf Beaurevoir. 12.30 Uhr beiderseits Beaurevoir Sturm auf’s Labyrinth! – Im Dorf kämpft der Major mit seinen paar Feldgrauen tapfer und hoffnungslos. Der Generalstabler hat wie jeder Musketier die Knarre in der Hand und schmeißt seine Handgranaten. Es werden immer weniger. Da setzt das Vernichtungsfeuer ein. Grimmig lacht der Major. So ist’s richtig.
„Jetzt können sie stürmen!“ Das ist seine letzte Erledigung als Generalstäbler. Dann ist er nur noch Soldat und Kämpfer. Alles ist auf einmal so herum kompliziert. Da! Ein Tommy! Handgranaten geschmissen! Da, ein Tank. Rasch eine gerollte Ladung dem Ungetüm in die Luke. So kämpft und stirbt der la des Generalkommandos 69 wie Tausende seiner Kameraden und die anderen stürmen vorig an dem rauchenden Trümmeraufen, der einst Beaurevoir war, Marschrichtung: Labyrinth. Ein Opfer wurde gebracht, gern und freudig, aber es war nötig so, zur das Ganze, für „Michael“ und für die Heimat.
Quelle: Illustrierter Film-Kurier

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https://de.metapedia.org/wiki/Unternehmen_Michael_(Film)

Produktion
Der Film wurde von der (Universum-Film AG Berlin) unter der Herstellungsleitung von Karl Ritter produziert und von der Afifa Berlin kopiert. Die Aufnahmeleitung lag bei Ludwig Kühr. Die Bauten stammen von Walter Röhrig. Unternehmen Michael wurde am 7. September 1937 uraufgeführt. Der Film wurde ab 1941 mit deutschen Untertiteln aufgrund einer Vereinbarung zwischen der UFA und der japanischen Filmhandelsgesellschaft „Towa“ auch in Japan gezeigt.

Rezeption – Auszeichnung
Karl Ritter schrieb in einem Produktionsbericht: „Ein männlicher Film ohne falschen Zauber“. Der Film-Kurier lobte die „echte Atmosphäre“ und die „unbedingte Wahrheitstreue“. Der Film erhielt von der Filmprüfstelle das Prädikat „staatspolitisch wertvoll“. …

Bitte beachten Sie:
„Der zur Zeit des Nationalsozialismus gedrehte Film ist ein so genannter Vorbehaltsfilm der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung. Er gehört damit zum Bestand der Stiftung, ist nicht für den Vertrieb freigegeben, und darf nur mit Zustimmung und unter Bedingungen der Stiftung gezeigt werden.“ – https://de.wikipedia.org/wiki/Unternehmen_Michael_(Film)

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„Es war eine rauschende Ballnacht“ (1939) – Deutsches Filmmelodram von Carl Froelich, mit Zarah Leander und Marika Rökk [English subtitles]

Es-war-eine-rauschende-Ballnacht-1939

Es war eine rauschende Ballnacht ist ein deutscher Spielfilm von 1939. Die Dreharbeiten fanden vom 18. Januar bis 15. März 1939 in den Froelich-Studio in Berlin-Tempelhof statt. Die Uraufführung war am 15. August 1939 in Berlin im Ufa-Palast am Zoo.

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https://archive.org/details/eswareinerauschendeballnachtquotitwasaglitteringnightattheballquot1939

Handlung:

Es war eine rauschende Ballnacht - Foto
murnau-stiftung.de

Es war eine rauschende Ballnacht im Festsaal des Adelsclub im alten Moskau, als das Orchester zum ersten Mal den Walzer eines unbekannten Komponisten spielte und die entzückende Nastassja Jarowa, die schönste Tänzerin von Moskau, dazu tanzte. Sie, der die reichsten Kavaliere zu Füßen lagen, liebte nun einmal den Mann, dessen Walzer so seltsam stark und einschmeichelnd erklang, dessen Sinfonien aber ungedruckt in seiner dürftigen Wohnung lagen: Peter Iljitsch Tschaikowsky. – Noch atemlos vom Tanz, suchen Nastassjas Blicke den geliebten Mann. Er muß doch auffallen in seinem schlichten, schlecht sitzenden Frack unter all den glänzenden Offizieren und schönen Frauen, von denen viele noch maskiert sind. Dort steht er einsam und verträumt hinter einer Säule. Seine Gedanken sind fern, keine der vielen schönen Frauen, auch Nastassja nicht, mag ihm zu fesseln. Nie kann er die eine vergessen, die er geliebt hat und noch liebt, die Armut und Not mit ihm teilen wollte, und die er selbstquälerisch zurückstieß, um sie vor dem Unglück des Zusammenlebens mit ihm, dem ewig unbekannten armen Musiker, zu bewahren. Wo mag sie jetzt gerade sein, seine Katharina?
Professor Hunsinger, Tschaikowskys Lehrer und Freund, berührt den Arm des Träumenden. „Sie ist da! Dort in der Loge!“ Hunsinger hat es mit vieler Mühe erreicht, daß Katharina Alexandrowna, jetzt die Frau des reichen Murakin, einwilligte, den Jugendgeliebten wiederzusehen. Erst als Hunsinger ihr vorstellt, daß Peter Tschaikowsky zu Grunde ginge, wenn sie ihn nicht aus der Lethargie seiner unglücklichen Liebe emporrisse zur Arbeit, war sie bereit, mit Hunsinger auf den Ball zu kommen, zumal ihr Mann nach Odessa gefahren war. Und jetzt steht sie ihm gegenüber, schöner denn je, und beide wissen, daß diese Liebe nicht erloschen ist, sondern verzehrend weiterglüht. Bittere Worte spricht der Mann. Er ist aus Petersburg geflohen, als Katharina damals heiratete, es ist seitdem zu Ende mit ihm. Was soll er noch auf der Welt?
Katja tröstet ihn, richtet ihn auf, sie tanzen zusammen, weltvergessen. Die Stunde der Demaskierung naht. Katharina muß fort. Der Geliebte geht mit ihr – in seine Wohnung. Es ist wie vor fünf Jahren, als Katharina arm war und die große Liebe der beiden Menschen zerstörte, bis sie sich gewaltsam voneinander losrissen. Wieder ist die Leidenschaft erwacht, und wieder beschwört der Künstler die Frau, ihn zu vergessen. Die Zeit drängt, Katharina geht. Ihr Mann ist einen Tag früher von Odessa zurückgekehrt und hat sie im Adelsclub vergeblich gesucht. Auf der Fahrt nach Gatschina zum Palais Murakin bespricht Katharina mit Hunsinger, daß sie Tschaikowsky Werke verlangt. Aber Peter darf nie etwas davon erfahren. Hunsinger verspricht es. Im Palais wartet Murakin auf Katharina. Der schwergewichtige Mann liebt seine Frau, fühlt aber, wie fremd und fern sie ihm ist. Er weiß auch, wem ihre Liebe gehört und will rachsüchtig den Kampf aufnehmen. Niemals wird Katharina diesem verhaßten Musikanten gehören! Die Hilfe mit dem Geld der reichen Frau Murakin wirkt. Der Verleger bewirbt sich jetzt stürmisch um die Werke Tschaikowskys. Es ist wie ein Wunder, dem der Künstler sich anschloß und erfreut beugt. Ein Konzert im größten Saal Moskaus soll gegeben werden. Am Flügel der Komponist. Glykow ist Feuer und Flamme, und auch die kleine Nastassja jubelt. Unter den Zuhörern ist der Großfürst Konstantin. Auch Murakin hat Katharina gezwungen, ihn zu begleiten. Seine Sache ist, daß der Komponist am Flügel ohnmächtig zusehen muß, wie Murakin mit Besitzerstolz die Hand Katharinas zärtlich streichelt. Das Konzert ist kein Erfolg. Die Musik Tschaikowskys, wild und schwermütig wie das große weite Rußland, wird von der Masse noch nicht verstanden. In der Pause geht Katharina ins Künstlerzimmer, Tschaikowsky ist voller Hoffnung. Jetzt ist er über den Berg, jetzt kann seine Katja endlich ganz zu ihm kommen. Katharina schweigt betroffen, der Künstler ahnt ja nichts von ihrer Hilfe, und wenn sie jetzt ihren Mann verläßt, hört damit die Unterstützung auf. Sie weigert sich schweren Herzens, und zornig schickt der Geliebte sie fort. Zwischen dem Komponisten und dem Kritiker Kruglikow erkannt hat. Tschaikowsky ohrfeigt den Schwätzer. Er fordert ihn zum Duell, geht aber vorher zu Murakin, denn der ist ja schließlich der Rächer der Tugend seiner Frau. Murakin versteht. Bei Tschaikowsky ist, als Katharinas Gatte sich melden läßt, gerade die kleine Nastassja. Um Katharina nicht bloßzustellen, sagt Tschaikowsky, daß Nastassja seine Braut sei. Jubelnd fällt ihm das Mädchen um den Hals, und Murakin zieht sich zurück. Die Hochzeit folgt, aber die junge Frau wartet im Hochzeitsgemach vergeblich auf ihren Mann, der irrt planlos durch die Straßen …
Aber dann besinnt er sich auf Hunsingers ernste Mahnung, auf sich selbst – auf seine Kunst. Und jetzt kommt der große Erfolg. Die vom Herzblut eines liebenden genähten Melodien dringen in alle Länder vor. Der Name Peter Tschaikowsky hat Weltruf bekommen. Jahre sind vergangen. In Moskau soll das große Konzert stattfinden, die VI. Sinfonie von Tschaikowsky im großen Konzertsaal des Konzertvatoriums. Der Komponist selbst dirigiert. Das künstlerische Ereignis der Saison! Die Stimmung in der Stadt jedoch ist flau. Die Cholera wütet und fordert täglich neue Opfer. In einer kurzen Unterredung sieht Tschaikowsky seine Katja. Er ist kühl und abweisend. Da sagt Hunsinger ihm die ganze Wahrheit. Tschaikowsky weiß jetzt, daß Katja ihm geholfen, daß sie sich in selbstloser Liebe geopfert hat. In einer letzten Unterredung finden sich die Liebenden endlich. Katja hat sich von Murakin getrennt, jetzt kann das große Glück kommen. Atemlose Spannung, der große Tschaikowsky dirigiert. Aber was ist das? Seine Hände zittern. Er schwankt, taumelnd verläßt er den Saal. Die mörderische Seuche hat ihn ergriffen. Fiebernd liegt er da. Im Sterben hört er noch seine herrliche Symphonie. „Wo sind die Posaunen?“ flüstert seine Stimme, dann verläßt das Leben den großen Tonkünstler Rußlands. Katharina hört wie aus weiter Ferne den allen treuen Hunsinger sprechen: „Er nahm dir den Lebendigen und gibt ihn dir unsterblich wieder.“
Quelle: Illustrierter Film-Kurier

Artikel auf Metapedia:
https://de.metapedia.org/wiki/Es_war_eine_rauschende_Ballnacht

Kritik:
Die zeitgenössische Kritik stellte fest, dass Zarah Leander „schöner aussah als je zuvor und in den dramatischen Szenen des Films die Menschen zu leidenschaftlicher Anteilnahme mitriß. Noch etwas an diesem Film ist schlechthin vollendet: Das Bild. Franz Weihmayr ist ein kongenialer Kameramann, ein schöpferischer Gestalter des Bildes, ein Mann, der mit den Augen musiziert.“
Der film-dienst schrieb: „Vage angelehnt an Details aus dem Leben des russischen Komponisten, gibt das Kostüm-Melodram Zarah Leander Gelegenheit, eine (scheinbare) ‚femme fatale‘ zu spielen, wobei sich ein Chanson wie ‚Nur nicht aus Liebe weinen‘ zwischen Tschaikowskij-Melodien etwas kurios ausnimmt.“
Cinema konstatierte: „Zarah-Leander-Vehikel mit Weltschmerz“.
(https://de.wikipedia.org/wiki/Es_war_eine_rauschende_Ballnacht#Kritik)

Auszeichnungen
Der Film erhielt 1939 die Prädikate „kulturell wertvoll“ und „künstlerisch besonders wertvoll“. Auf den IFF in Venedig wurde Es war eine rauschende Ballnacht im August 1939 mit der 1. Bronzemedaille ausgezeichnet.

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Zum Filmvideo:

https://archive.org/details/eswareinerauschendeballnachtquotitwasaglitteringnightattheballquot1939

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