„Die Feuerzangenbowle“ (1944) – Deutscher Spielfilm von Helmut Weiss, mit Heinz Rühmann

Die_Feuerzangenbowle

Die Feuerzangenbowle ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahre 1944 von Helmut Weiss nach dem gleichnamigen Roman von Heinrich Spoerl und Hans Reimann. Der Film wurde vom 18. März 1943 bis Juli 1943 in Neustrelitz, Ellwangen, Schwäbisch Hall, Bad Salzschlirf und in der UFA-Stadt Babelsberg gedreht. Die Uraufführung fand am 28. Januar 1944 in Berlin (Tauentzien-Palast) und (Königstadt, UFA-Theater) statt.

Zum Filmvideo:

https://www.youtube.com/watch?v=opMtADgbQec

Handlung
die feuerzangenbowleBei einer Feuerzangenbowle erzählt sich eine Herrenrunde Geschichten aus ihrer Schulzeit. Der erfolgreiche junge Schriftsteller Dr. Johannes Pfeiffer (Heinz Rühmann) beneidet seine Freunde um den Spaß, den sie in der Schule hatten. Ihm selbst blieb solches versagt, da er von einem Hauslehrer erzogen wurde. Seine Freunde beschließen daraufhin, ihn als Schüler zu verkleiden und für ein paar Wochen eine richtige Schule besuchen zu lassen, ein Gymnasium in der kleinen Stadt Babenberg.

Auszeichnung
„Künstlerisch wertvoll“

Wissenswertes
Der Film spielt in einer „guten alten Zeit“, die nicht genau datiert ist, aber um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert zu verorten ist. Das zeigt sich an den Schülermützen, die zum Drehzeitpunkt schon seit etlichen Jahren abgeschafft waren. Die Kleidung der vorkommenden Personen entspricht der Zeit um 1900.
Auch die Uniform eines in einer Szene kurz auftretenden Polizisten mit Pickelhaube spricht für diese Datierung, ferner die Tatsache, daß Pfeiffer am Anfang des Films zu dem Treffen mit seinen Freunden mit einer Kutsche gefahren wird.
Das Element Radium, das Pfeiffer den Schülerinnen und Schülern vorzustellen vorgibt, wurde 1898 entdeckt. Das im Direktorenzimmer hängende Bild zeigt dagegen den schon 1888 verstorbenen Deutschen Kaiser Wilhelm I.
Im Januar 1944 versuchte der Reichserziehungsminister Bernhard Rust, die Freigabe des Films zu verhindern mit der Begründung, daß der Film die Autorität der Schule und der Lehrer gefährde, was die schwierige Situation durch den kriegsbedingten Lehrermangel noch erschwere. Rühmann fuhr daraufhin persönlich mit einer Filmkopie für zwei Tage in die Wolfsschanze, wo über Hermann Göring die Meinung Adolf Hitlers zum Film eingeholt wurde. Nach dessen Zustimmung erhielt der Minister Joseph Goebbels die Anweisung, den Film freizugeben.
Die Premiere fand drei Tage nach diesen Vorgängen statt.
Um die jugendlichen Darsteller möglichst lange vor dem Einzug zum Kriegsdienst zu bewahren, verzögerte man die Produktion des Films, und einzelne Einstellungen wurden bis zur Perfektion immer wieder gedreht. Doch bereits zum Zeitpunkt der verspäteten Premiere waren einige der Darsteller im Zweiten Weltkrieg gefallen.

Kritik
„Um ein Haar wäre es mir mit der Feuerzangenbowle genauso ergangen wie beim Mustergatten: Auch diese Rolle – den Pfeiffer mit drei F – wollte ich nicht spielen! Ich hielt mich mit meinen 41 Jahren für zu alt, um noch glaubhaft einen Primaner darstellen zu können. Erst Testaufnahmen unseres Kameramannes überzeugten mich. […]“ — Heinz Rühmann in „Die Feuerzangenbowle“ vom Cinegraph-Filmprogramm 24

Metapedia-Artikel
https://de.metapedia.org/wiki/Die_Feuerzangenbowle

 

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„Sophienlund“ (1943) – Deutscher Spielfilm von Heinz Rühmann

Sophienlund

Sophienlund ist ein deutscher Spielfilm, der in der Umgebung von Berlin im Zeitraum vom 2. September bis 11. November 1942 gedreht wurde. Die Uraufführung fand am 26. Februar 1943 in Berlin (Kosmos Tegel) statt.

Zum Filmvideo:

https://vk.com/video265015905_456239525

Handlung:

Sophienlund-Filmplakat3Scheint es nicht, als hätten die liebenswerten Bewohner Sophienlunds das Glück gepachtet? Der Schriftsteller Erich Eckberg, seine Frau Sigrid und ihre drei Kinder Knut, Michael und Gabriele leben ein beneidenswert harmonisches Leben. Mit der heiteren Ruhe eines Mannes, dem Ruhm und Erfolg treu bleiben, schreibt Eckberg an einem neuen Buch, während seine etwa um zehn Jahre Jüngere Gattin das Dasein auf Sophienlund mit behutsam sorgender Hand ordnet und sozusagen die Grundmelodie des häuslichen Quintettes angibt.
Der Gatte und die wohlgeratenen Kinder sind ihr herzlich zugetan. Michael will Landwirt werden, sein Zwillingsbruder Knut hat das Zeug zu einem guten Musiker. Und Gabriele, Gabi genannt, ist als Jüngster Sproß der Familie der verwöhnte Liebling aller. Am Vorabend des 21. Geburtstages der Zwillinge aber geschieht etwas gänzlich Unerwartetes. Ein Geständnis der Eltern erweckt eine seltsame Unruhe der Herzen und läßt um die schöne Harmonie des bisherigen Miteinanderlebens fürchten. Erich und Sigrid Eckberg offenbaren nämlich ihren Kindern, daß – diese Kinder gar nicht ihre Kinder sind! Gabi ist Sigrids Kind – ihr Vater starb, ehe er sich vor der Welt zu seinem Kinde bekennen konnte – und Knuts und Michaels wirkliche Mutter starb, als sie den Zwillingen das Leben gab… Drei Jahre waren sie alt, als sie nach Sophienlund kamen, wo inzwischen Frau Sigrid Hausherrin geworden war. So wuchsen alle drei Kinder in dem schönen Gefühl heran, die wunderbarsten Eltern der Welt zu haben, und nun – nun ist alles ganz anders. Sie finden ehe in dieser Stunde, daß alles eigentlich „furchtbar“ sei.
Und die Verwirrung ihrer Gefühle ist groß. – In der Nacht nach der Enthüllung der Geheimnisse geschehen auf Sophienlund aufregende Dinge. Die Hoffnung der Eltern, ihre doch nach besten Kräften und guten Grundsätzen erzogenen Kinder möchten sich mit Verständnis und gutem Willen in die neue Situation schicken, scheint sich so schnell nicht erfüllen zu wollen. Die Temperamente sind zu stark und zu verschieden, und die Überraschung war doch zu groß. So ziehen sich Erich und Sigrid Eckberg zurück, um den Kindern Zeit zu lassen – trotz der Sorge darüber, daß Knut und Gabi plötzlich verschwunden sind.
Der Abend des 21. Geburtstages der Zwillinge sieht aber doch die Familie wieder vollzählig beisammen. Es gibt neue Überraschungen, doch diesmal sind die Eltern an der Reihe, etwas fassungslos zu sein. Denn nun sind Knut und Gabi doch miteinander verwandt, und zwar mehr und näher, als je zu ahnen war. Und Michael sitzt neben einem Mädchen. das als Schwiegertochter in den Kreis von Sophienlund aufgenommen werden möchte. Der gute Stern von Sophienlund strahlt wieder heiter in die heilere Nacht…
Quelle: Illustrierter Film-Kurier

Den vollständigen Metapedia-Artikel lesen:
https://de.metapedia.org/wiki/Sophienlund

Auszeichnung
Der Film erhielt das Prädikat „künstlerisch besonders wertvoll“.

Kritik
Im Lexikon des Internationalen Films heißt es: „Temperamentvoll inszenierte Komödie mit sympathischen Darstellern.“ – https://de.wikipedia.org/wiki/Sophienlund_(1943)

 

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