Karl Bröger (1886 – 1944): Deutschland stirbt nicht

Vorhin ist ein Buch angekommen. Für einen Heller und einen Knopf gekauft. Staubig, doch augenscheinlich schimmelfrei – vom Dachboden, nicht aus dem Keller:

Karl Bröger, Sturz und Erhebung – Gesamtausgabe der Gedichte, Eugen Diederichs Verlag, Weimar 1943, 243 Seiten.

Karl Bröger (1886 – 1944), in die Geschichte der deutschen Literatur eingegangen, aber heute fast vergessen, war ein deutscher Arbeiterdichter. Wilhelm Kusserow schrieb über ihn:

Karl Bröger wurde in Nürnberg am 10.3.1886 geboren und starb dort am 8.5.1944. Er war erst Fabrikarbeiter, fiel durch seine Gedichte auf, wurde dann Redakteur der Fränkischen Tagespost. Auch Erzählungen gehören zu seinem Werk Sein autobiographischer Roman „Der Held im Schatten“ (1920) zeigt den Weg eines Fabrikarbeiters zur Nation. Mit dem Erleben im 1. Weltkrieg befaßt sich „Bunker 17“. Auch zwei seiner vier Gedichtsammlungen kreisen um das Soldatentum: „Kamerad, als wir marschiert“ (1916) und „Soldaten der Erde“ (1918), beide aus unmittelbarem Kriegserleben geschaffen. Seine Person und sein Werk widerlegen eindrucksvoll die marxistische Geschichtslüge, daß der Arbeiter kein Vaterland habe und auch keines haben solle, da dies nur ein Begriff der Kapitalisten sei.

Zwei kleine Gedichte von ihm als Kostprobe:

HEIMAT

Morgensonne lächelt auf mein Land,
Wälder grünen her in dunklem Schweigen.
Jedem Schatten bin ich nah verwandt,
jedes Leuchten nimmt mich ganz zu eigen.

Land, mein Land, wie leb ich tief aus dir!
Löst sich doch kein Hauch von diesen Lungen,
den du nicht vorher und jetzt und hier
erst mit deinem Hauche hast durchdrungen.

Deine Berge ragen in mir auf,
deine Täler sind in mich gebettet;
deiner Ströme, deiner Bäche Lauf
ist an alle Adern mir gekettet.

Steht kein Baum auf deiner weiten Flur,
der nicht Heimat wiegt mit allen Zweigen;
und in jedem Winde läuft die Spur
einer Liebe, der sich alle neigen.

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NICHTS KANN UNS RAUBEN

Nichts kann uns rauben
Liebe und Glauben
Zu unserm Land;
Es zu erhalten
Und zu gestalten,
Sind wir gesandt.

Mögen wir sterben,
Unseren Erben
Gilt dann die Pflicht:
Es zu erhalten
Und zu gestalten:
Deutschland stirbt nicht!

Netzwerk gegen Antideutsche

estomiles.wordpress.com / „Deutsches Herz verzage nicht“ hat sich dem Netzwerk gegen Antideutsche angeschlossen.

Aus der Selbstdarstellung des Netzwerks:

„Es geht um die eigene Vorbereitung auf den Tag X mit gleich-fühlenden und -denkenden Menschen, um sich gegenseitig zu helfen und zu organisieren…eine möglichst weitreichende Vernetzung von Menschen, die ihr Heimatland, ihre Kultur und Sprache schützen und verteidigen wollen… Austausch von Informationen, Diskussionen, Weiterleitung von Meldungen, Hilfe und allgemeine Zusammenarbeit…. In diesem Land würden keine unlösbaren Probleme existieren, wenn es eine Befreiung von den zionistisch-anglikanischen Zwangs-Vorgaben u.a. im Bereich der Geschichte ab 1913 gäbe.“