„Venus vor Gericht“ (1941) – Deutscher Spielfilm von Hans H. Zerlett

venus vor gericht 1941

Venus vor Gericht ist ein Gerichtsfilm von 1941. Die Uraufführung fand am 4. Juni 1941 statt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden alle Kopien des Films vom Oberkommando der alliierten Siegermächte beschlagnahmt und die Aufführung unter Verbot gestellt. Heute beansprucht unrechtsmäßig die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung die Auswertungsrechte und bestimmt, daß die Vorführung dieses Vorbehaltsfilms nur im Rahmen spezieller Bildungsveranstaltungen statt finden darf.

Zum Filmvideo:

https://archive.org/details/1941-Venus-vor-Gericht

Handlung:

Es geschah in den letzten Jahren der Weimarer Republik. Peter Brake, ein talentvoller junger Bildhauer, der sich den Kunstbeherrschenden Mächten nicht beugen will, kommt auf die Idee, eine Statue nach dem Vorbild klassischer Meisterwerke zu schaffen und zu vergraben. Irgendwann will er den Kunstbeherrschern durch das Auffindenlassen des Torsos einen Streich spielen. Ohne sein Zutun und eher als erwartet wird sein Werk wieder ans Tageslicht befördert. Der Fund wird zu einer Sensation. Ein geschäftstüchtiger Kunsthändler bringt ein Sachverständigenurteil zustande, das die Figur als eine echte Meisterleistung der Antike bezeichnet. Der Staat wird bewogen, die „Venus vom Acker“‚ für einen enormen Preis anzukaufen. Als Peter Brake behauptet, der Schöpfer der so Hochgepriesenen Statue zu sein, vereinen sich alle Kräfte des Systems gegen ihn. Der Staat und die Sachverständigen befürchten eine Blamage, der Kunsthändler das Auffliegen eines ebenso guten wie unsauberen Geschäftes. Die Affäre bekommt einen politischen Beigeschmack, als die Zugehörigkeit des unbequemen jungen Mannes zur Nationalsozialistischen Partei bekannt wird. Man inszeniert ein Meineidsverfahren gegen ihn. Er hat beschworen, der Schöpfer der Statue zu sein und kann es nicht beweisen. Vor dem sicheren Zuchthausurteil rettet ihn das Bekenntnis einer mutigen Frau, die ihm als Mädchen Modell gestanden hat. Ihr Eintreten für den Angeklagten zerstört die Ehe mit einem Mann, der sich den auf ihn eindringenden Ereignissen charakterlich nicht gewachsen zeigt. Ihr Platz im Leben ist zukünftig an der Seite Peter Brakes.
Quelle: Illustrierter Film-Kurier

Auszeichnungen
Der Film erhielt das Prädikat „volkstümlich wertvoll“.

Kritik
… das Publikum eine Stunde lang in spannungsvoller Erwartung. – Berliner Morgenpost, 1941
… nach bewährten Rezeption untermischt mit einer Liebesgeschichte und mit den Spannungsmomenten einer Gerichtsverhandlung. Das Publikum ließ sih gern erheitern und spendete lebhaften Beifall.– Berliner Zeitung am Mittag, 1941

Vollständigen Metapedia-Attikel lesen:
https://de.metapedia.org/wiki/Venus_vor_Gericht

Bitte beachten Sie:
„Es handelt sich um einen Vorbehaltsfilm der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung. Er gehört damit zum Bestand der Stiftung, ist nicht für den Vertrieb freigegeben, und darf nur mit Zustimmung und unter Bedingungen der Stiftung gezeigt werden.“ -https://de.wikipedia.org/wiki/Venus_vor_Gericht

 

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Venus vor Gericht

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„Robert und Bertram“ (1939) – Filmkomödie von Hans H. Zerlett, nach einer Theaterposse von Gustav Raeder (1856)

robertundbetram1939

Zum Film:

https://archive.org/details/1939-Robert-und-Bertram

Robert und Bertram ist ein Film von 1939, nach der Posse von Gustav Raeder inszenierte Hans H. Zerlett dieses Musical: Die Uraufführung war am 7. Juli 1939.

Handlung:

Frühling, die Zeit blühender Bäume, flatternder Falter, girrender Tauben; die Zeit der Liebespärchen. Auch Lenchen und Michel sind ein solches Paar, aber der schüchterne, verträumte Bursche wagt dem Mädchen seine Liebe nicht einzugestehen: nur in die Rinde eines Baumes schnitzt er ein Herz mit ihrem Namen.
Auch Bertram, der Vagabund, wird von Frühlingsgefühlen geplagt, bis seine Traumgestalten Faime und Suleika sich in zwei handfeste Gendarmen verwandeln und ihn in die rauhe Wirklichkeit zurückrufen. Im Gefängnis trifft er seinen alten Tippelbruder Robert, mit dem er zum Zorn des Verwalters Strambach in einer romantischen Flucht das Wehe sucht. Spreewald-Hochzeit im Gasthaus Lips. Da können Robert und Bertram nicht fehlen. Sie verdienen sich ihr Mittagbrot durch Geschirrwaschen. Aber die Gendarmen Flint und Blank sind auf ihrer Spur. Es kommt zu einem lustigen Doppelverhör, das zunächst kein Ergebnis findet. Erst als Robert und Bertram ihren Vortrag eines Wiener Stimmungsliedes dazu benutzen, den Herrn Biedermeier um seine Brieftasche zu erleichtern, wird die Sache kritisch. Es entsteht eine wilde Hetzjagd, die ganze Hochzeitsgesellschaft löst sich auf. Die beiden Vagabunden schwingen sich auf die Pferde der Gendarmen und machen sich aus dem Staube.
In der Brieftasche findet sich zwar kein Geld, dafür aber ein Schreiben, das ein sehr bedenkliches Licht auf die unsauberen Geschäfte des Herrn Biedermeier mit dem Berliner Bankier Ipelmeier wirft. Die beiden beschließen nun, zugunsten der Familie Lips hier einzugreifen. Sie versetzen ihre Pferde und fahren nach Berlin.
In vornehmster Aufmachung erscheinen sie als Graf von Monte Christo und Gesangspädagoge Müller im Cafe Kranzier. Moses Ipelmeier wittert ein Geschäft und lädt die beiden zu einem pompösen Fest in sein Haus. Ihre Gastrolle und den Höhepunkt des Festes, einen Galopp, benutzen sie, die Familie Ipelmeier um ihre wertvollen Schmuckstücke zu erleichtern. Solches Unterfangen kann natürlich nicht unbemerkt bleiben. Eine wilde Hetzjagd setzt hinter den beiden ein, aus der sie sich nur mit Mühe und Not retten können. Vater Lips bekommt kurz darauf ein Wertpaket, angefüllt mit blitzendem Geschmeide, und einen Brief ,von zwei allen Bekannten dazu. Michel kommt, wie umgewandelt, als stolzer Korporal auf Urlaub, schließt Lenchen als Braut in seine Arme und verspricht, die ganze Angelegenheit in Ordnung zu bringen.
Eine hohe Belohnung ist für die Festnahme der frechen Diebe aus dem Palais Ipelmeier ausgesetzt. Als Spreewälderinnen verkleidet finden wir sie im Trubel eines Jahrmarktes wieder, wo ausgerechnet der Gefängnisverwalter Strombach ein Auge auf sie wirft. Beim Tanz kann die Entlarvung nicht ausbleiben. Letzte Rettungsmöglichkeit ist der Fesselballon, in dem sie ihre Flucht versuchen. Der Wägt sie in unwirklich-märchenhafter Fahrt durch die Wolkendecke bis ans Himmelstor. wo ein Chor von zart bekleideten Engeln ihnen den Willkomm entbietet. So geschah es. daß Robert und Bertram trotz ihrer Missetaten in den Himmel kamen, weil sie die größte aller menschlichen Tugenden besaßen, die Dankbarkeit.
Quelle: Illustrierter Film-Kurier

Den vollständigen Artikel lesen:
https://de.metapedia.org/wiki/Robert_und_Bertram

Bitte beachten Sie:
„Es handelt sich um einen Vorbehaltsfilm der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung. Er gehört damit zum Bestand der Stiftung, ist nicht für den Vertrieb freigegeben, und darf nur mit Zustimmung und unter Bedingungen der Stiftung gezeigt werden.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_und_Bertram_(1939)

Zum Film:

https://archive.org/details/1939-Robert-und-Bertram

RobertundBetram-Videobild

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