„Feuertaufe“ (1940) – Dokumentarfilm im Auftrag des Reichsluftfahrtministeriums über den Polenfeldzug

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Feuertaufe. Der Film vom Einsatz unserer Luftwaffe im polnischen Feldzug ist ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 1940 über den Polenfeldzug, der im Auftrag des Reichsluftfahrtministeriums hergestellt wurde. Die Uraufführung fand am 5. April 1940 im Ufa-Palast am Zoo in Berlin statt.

Zum Filmvideo:
https://archive.org/details/1940-Feuertaufe

Handlung:

1b6ec0877ba94f038c578f16702b4666_feuertaufe_07Das Erleben der Herbsttage von 1939 steht vor uns auf: Polen von England getrieben schreitet zur Gewalt gegen das Reich. Die ganze Welt ist im Kriegsfieber. Deutschland bewahrt die Nerven; der Führer versucht noch einmal, in letzter Stunde den Frieden zu retten. Aber Großbritannien will nicht Großdeutschland neben sich haben, und die westeuropäische Plutokratie (Freimaurer und Juden!) haben dem Nationalsozialismus Urfehde angesagt. Wer den Frieden will, muß für den Krieg gerüstet sein!
Adolf Hitlers Wehrmacht ist angetreten zu Großdeutschlands Freiheitskampf, und wie ein Schwert am Himmel steht unsere Luftwaffe startklar. In der Nacht zum 1. September eröffnet polnische Artillerie das Feuer auf die reichsdeutsche Stadt Beuthen. Um 5 Uhr 45 früh ergeht der Befehl zum Gegenangriff. „Von Jetzt ab wird Bombe mit Bombe vergolten!“
Die Aufgabe der in Polen eingesetzten beiden Luftflotten geht dahin, zunächst die feindlichen Flughäfen zu zerstören, die polnische Luftwaffe zu zerschlagen, militärische Ziele zu treffen, Eisenbahnlinien und Stützpunkte niederzukämpfen und Aufmarsch, Nachschub und Rückzug des Gegners zu vereiteln. Schon am 2. September beherrscht die deutsche Luftwaffe uneingeschränkt den gesamten polnischen Raum.
Der deutsche Vorstoß hat das polnische Heer auf der ganzen Front von Ostpreußen bis Galizien aus dem Stand geworfen; auf der Verfolgung werden polnische Divisionen bei Radom umstellt; hier werden Fliegerverbände zur Unterstützung des Heeres angesetzt. Dem Zusammenbruch der polnischen Kampfgruppe bei Radom folgt die Katastrophe der Hauptarmee bei Kutno.
In der großen Einkreisungsschlacht im Weichselbogen greift dann unsere Luftwaffe im Masseneinsatz in den Erdkampf ein, vereitelt an der Bzura den Durchbruch von neun polnischen Divisionen und trägt ihrerseits zur beschleunigten Auflösung der stärksten polnischen Kampfgruppe, die ein Viertel des feindlichen Heeres umfaßt, bei. Und noch einmal wird der deutschen Luftwaffe der Auftrag, eine rasche Entscheidung zu erzwingen, erteilt, als es zum Endkampf um Polens Hauptstadt kommt, und der Stadtkommandant trotz wiederholter Warnungen des deutschen Oberkommandos die Zivilbevölkerung in einem geradezu verbrechertschen Wahnwitz zum bewaffneten Widerstand zwingt und dadurch die offene Millionenstadt zur Festung macht.
Warschaus Widerstand wird durch planmäßigen Bombenangrtff in 36 Stunden gebrochen; hier kam auch die Ju 52 noch einmal zu Waffenehren. Wer in einem Rundflug über das Häusermeer die Waffenwirkung aus der Luft in ihrem ganzen Ausmaß feststellt, erkennt die Größe der Schuld, die England auf sich lud, als der Londoner Sender durch Falschmeldungen und leere Versprechungen Bevölkerung und Besatzung irreführte. England hat Polen verraten.
Am 27. September kapituliert die Festung Warschau bedingungslos mit 130.000 Gefangenen und einer unübersehbaren Beute an Geschützen und Troß. Der Feldzug der 18 Tage ist zu Ende; aber er darf nicht in die Geschichte eingehen als die Zerschmetterung eines schwachen Heerhaufens gegen eine moderne Riesenarmee. Der deutsche Soldat hat sich gegen einen wohlgerüsteten Gegner geschlagen, und oft standen, wie es der Bewegungskrieg mit sich bringt, unsere schnellen Truppen einer Übermacht gegenüber.
Daß es gelang, diesen großen Sieg ohne schwere Verluste zu erringen, ist wiederum unserer Luftwaffe zu verdanken, die die feindliche Aufklärung blindschlug, das Eisenbahnnetz zerriß und die strategische Entfaltung des Gegners zunichte gemacht hat. Generalfeldmarschall Hermann Göring würdigt die unvergänglichen Taten der deutschen Luftwaffe, indem er feststellt: „Was die deutsche Luftwaffe in Polen versprochen hat, wird sie in England und Frankreich halten.“
Das fliegende Heer steht heute vom Rhein bis zum Meer zu neuem Einsatz bereit. Wir werden Herrn Chamberlain beweisen, daß es keine Inseln mehr gibt. Jedes Fliegerherz schlägt höher, wenn der Startbefehl ergeht: „Wir fliegen gegen Engelland?“
Quelle: Illustrierter Film-Kurier

Auszeichnungen
Prädikate: Jugendwert; Kulturell wertvoll; Staatspolitisch wertvoll; Volksbildend

Siehe auch:
Feldzug in Polen | Feinde | Chronologie antideutscher Gewalt von Polen

Metapedia-Artikel:
https://de.metapedia.org/wiki/Feuertaufe_(Film)

Bundesrepublikanische Besprechung
Deutsches Historisches Museum – Unter Vorbehalt, Filmreihe im Zeughauskino – Feuertaufe (D 1940, Regie: Hans Bertram) – Filmeinführung vom 22. Juni 2012

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⇒ DEUTSCHE FILME

Zum Filmvideo:

https://archive.org/details/1940-Feuertaufe

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„Sieg im Westen“ (1941) – Deutscher Kulturfilm des Oberkommandos des Heeres

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Sieg im Westen ist ein deutscher Kulturfilm der Noldan-Produktion aus dem Jahr 1940/41. Die Einleitung wurde von der Deutschen Filmgesellschaft hergestellt und der Hauptteil an der Front wurde von den Filmberichtern der Berichterstaffel des Oberbefehlshabers des Heeres, den Propaganda-Kompanien und der Truppe der Heeresfilmstelle hergestellt. Die Uraufführung fand in Berlin im Ufa-Palast am Zoo statt. Seit dem 7. Mai 1941 war sogar der Film in Neu York ein Kassenschlager.

Zum Filmvideo:
https://archive.org/details/1941-Sieg-im-Westen

Handlung:

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Nach einem geschichtlichen Rückblick über die von Frankreich und England seit Jahrhunderten auf Deutschlands Ohnmacht und Zersplitterung gerichteten Bestrebungen gibt der Film mit Der Entscheidung entgegen eine kurze Übersicht der Entwicklung von der schon vor der Jahrhundertwende einsetzenden Einkreisungspolitik der Feindmächte bis zum Weltkrieg und dem Versailler Schanddiktat. In 100.000-Mann-Heer erhielt sich, trotz Not, Entwürdigung und Zusammenbruch der Geist der Front, der unsterbliche Geist soldatischer Tradition. In Adolf Hitler erstand dem deutschen Volk der Führer zu neuer Einheit, zu Würde, Größe und Freiheit. Zug um Zug wird das Unrecht von Versailles beseitigt.
Die Arbeitslosenzahl schrumpft zusammen. Die Wirtschaft blüht auf. Die Wiedereinführung der Wehrpflicht verdoppelt, verdreifacht, vervielfacht das bestehende Heer. Die deutsche Rüstungsindustrie schmiedet ihm neue, starke Waffen. Nach der Heimkehr der befreiten Gebiete und nach dem Fortfall der Tschechoslowakei als Flugzeug-Stützpunkt der Westmächte, ist, trotz der wiederholten Vorschläge des Führers, zu einer friedlichen und verständigen Lötung aller noch schwebenden Fragen zu kommen, für London, Paris und Warschau der Krieg eine beschlossene Sache. Der Terror Polens erhebt immer frecher sein Haupt, da schlägt Deutschland zurück. England und Frankreich erklären Deutschland den Krieg. Polen wird in achtzehn Tagen zerschlagen. Der Schutz des Westwalls wird verstärkt. Deutschland Kommt England im April 1940 um zehn Stunden zuvor und sichert Europa im Norden von Narvik bis Kopenhagen. Der deutsche Soldat und mit ihm die Heimat sieht in stolzer Zuversicht der Entscheidung entgegen. Der nun einsetzende Hauptteil des Films, betitelt
Der Feldzug
stellt sich als das filmische Dokument der großen Operationen im Westen im Mai und Juni 1940 dar. Die deutsche Führung hatte genaue Nachrichten darüber erhalten, daß eine große, aus englischen und französischen Divisionen bestehende Armee unter Verletzung der belgischen und holländischen Neutralität gegen den unteren Rhein und darüber hinaus in das Ruhrgebiet vorzustoßen beabsichtigt.
Wieder kommt der Führer den Absichten des Feindes mit kühnem Plan zuvor – in der Nacht vom 9. zum 10. Mai ergehen die entscheidenden Befehle. Im grauen Dämmern des Morgens vom 10. Mai gehen die deutschen Armeen in breiter Front gegen Holland und Belgien vor, nachdem die wichtigsten Punkte in diesem Operationsgebiet – wie Rotterdam – die dem Zugriff der Engländer aufgesetzt sein könnten, von Fallschirmjägern und Luftlandetruppen besetzt wurden.
Mit Unterstützung der Luftwaffe gelingt die Zerstörung einer Reihe nichtiger Befestigungswerke von Lüttich, und unter tollkühnem Einsatz von Infanterie und Pionieren wird die Kapitulation des mächtigen Forts Eben-Emael erzwungen. Der rechte deutsche Heereeflügel überschreitet den Albert-Kanal, stürmt die Peel-Stellung und die Dyssel- und Grebbe-Linie, schnelle Truppen erreichen Rotterdam. Nach fünftägigem Kampf ist die Festung Holland genommen und ergibt sich.
Die Hauptkräfte des rechten deutschen Flügels stoßen nun weiter südlich auf den alten belgischen Schlachtfeldern mit der Masse des Feindes zusammen. Die erste Panzerschlacht des Krieges endet mit der Vernichtung der französischen Kräfte und läßt die deutschen Panzerverbände unaufhaltsam weiter vorstoßen. Hatte der Gang der Operationen bisher nach einer Wiederholung des Schlieffenplanes von 1914 ausgesehen so, letzte nunmehr überraschend der gewaltige Angriff der deutschen Heeresmitte ein – er erreicht und überwindet die Maas und durchbricht die für unüberwindlich gehaltene Maginotlinie zwischen Maubeuge und Sedan.
Der Durchbruch führt zur Zerschlagung der 9. französischen Armee dessen Oberbefehlshaber, General Giraud, in Gefangenschaft geriet. Während an der Aisne eine Abwehrflanke errichtet wird, stürmen Panzer und hinter ihnen in beispiellosen Eilmärschen Infanterie über Arras auf Amiens und der Kanalküste entgegen. Der Kanal wird erreicht, der Ring um das englisch-französische Angriffsheer schließt sich. Von den Engländern verraten und im Stich gelassen, bietet der König der Belgier die Kapitulation an. Über Hazebrouck und Ypern vorstoßend, reichen sich die deutschen Truppen die Hand; Dünkirchen bedeutet die Aufgabe der Aktionsfähigkeit und die wildeste Flucht der englischen Eypeditionoarmes. Am 4. Juni ist die größte Schlacht der Weltgeschichte beendet.
Aber noch ist Frankreich nicht besiegt. Ein zweiter großer Aufmarsch der deutschen Heers findet an der unteren Somme, am Oise-Aiene-Kanal und an der Aisne statt, die Truppen erkämpfen sich die Übergänge, sprengen und zerschlagen die Weygand-Linie und gehen gegen die untere Seine vor. Rouen wird genommen. Am 14. Juni ergibt sich Paris, am gleichen Tag geht die deutsche 1. Armee an der Saar gegen die Maginot-Linie an, und am 15. überschreitet der äußerste Unke Heeresflügel den Oberrhein. Die Marne wird erreicht. Nach Verdun fallen Tull, Epinal, Belfort und Bisanz. Die letzten schweren Werke der Maginot-Linie werden genommen. Frankreich liegt am Boden und bietet den Waffenstillstand an. Compicgne wird zum Schauplatz des geschichtlichen Ereignisses. Deutschland hat seinen bisher größten Kampf gekämpft und seinen glorreichsten Sieg errungen!
Quelle: Illustrierter Film-Kurier

Auszeichnungen
Prädikate: künstlerisch wertvoll; staatspolitisch wertvoll; volksbildend; jugendwert

Metapedia-Artikel:
https://de.metapedia.org/wiki/Sieg_im_Westen

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Zum Filmvideo:

https://archive.org/details/1941-Sieg-im-Westen

Sieg im Westen - Videotitel

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