Selbstbeendigung des Papsttums?

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Päpstliches Jahrbuch 2020
annuario pontificio
Päpstliches Jahrbuch 2019

Jetzt ist es offiziell: Nicht einmal Franziskus hält sich für einen wahren Papst
Das neueste Päpstliche Jahrbuch („Annuario Pontificio“) 2020 zeigt öffentlich, dass Franziskus nicht Papst ist, wie seine Vorgänger noch Päpste waren oder zu sein beanspruchten. Es weist ihn nur als „Jorge Mario Bergoglio“ aus. Die überkommenen verschiedenen Papsttitel werden als „historisch“ bezeichnet. — Warum ist das von Bedeutung? Gemäß Kirchenlehre ist der Papst, der Bischof von Rom als Nachfolger Petri, „das immerwährende, sichtbare Prinzip und Fundament für die Einheit der Vielheit von Bischöfen und Gläubigen“ (Lumen gentium, 23). „Dem römischen Papst sich zu unterwerfen, ist für alle Menschen unbedingt zum Heile notwendig“ (Bulle „Unam sanctam“ aus dem J. 1302, zit. nach Neuner-Roos, Der Glaube der Kirche, 12. Aufl., Nr. 430). Die Gültigkeit der meisten römisch-katholischen Sakramente (Weihesakrament, Firmung, Eucharistie, Buße, Krankensalbung/Letzte Ölung) hängt vom Papst ab; Taufe und Eheschließung sind unabhängig von ihm gültig. Der Vatikan gibt mithin zu verstehen, dass auf dem Stuhl Petri ein Usurpator sitzt, der unrechtmäßig im Konklave gewählt wurde. Wenn es überhaupt noch einen Papst gibt, dann ist es der greise, schwache Benedikt XVI. Dessen Rückzug 2013 ins Exil des Klosters Mater Ecclesiae in den Vatikanischen Gärten war kein Rücktritt vom Amt (lat. „munus“), sondern ein Verzicht auf die Amtsausübung (lat. „officium“) und erfolgte wahrscheinlich durch eine Machination der globalistischen Kabale. Die Kabale, schwer fassbar, kann man versuchsweise beschreiben als ein Konglomerat aus internationalem Finanz- und MachtJENENtum und (pseudo-) illuminierten und freimaurerischen Geheimbünden und deren Ausführenden in internationalen Organisationen, Regierungen, Geheimdiensten, usw. Diese Kabale hatte und hat Benedikt in der Hand, so wie sie Franziskus in der Hand hat – welcher zumindest geistig und politisch ein Teil von ihr ist. Seit dem Tode Papst Pius‘ XII. ist der Vatikan freimaurerisch besetzt. Wenigstens von zwei Päpsten: Johannes XXIII. und Paul VI., ist bezeugt, dass sie eingeweihte Freimaurer waren. Ist die größte christliche Kirche damit futsch? Jedenfalls ist die Auslassung des Papsttitels ein weiterer Hinweis darauf, dass die zweitvatikanische Kirche es aufgegeben hat, die traditionelle katholische Kirche sein zu wollen. Erstaunlicherweise folgen trotzdem an die zweihundert Kardinäle, fünftausend Bischöfe, über vierhunderttausend Priester und andere Kleriker und rund 1,3 Milliarden Katholiken dem Papstsimulator Franziskus – mit Ausnahme von wenigen Widerständlern. Für den, der im Laufe des Lebens ein wenig die Menschennatur kennengelernt hat, ist das auch wieder nicht so erstaunlich. An diesem Fall kann man ersehen, wie es denn möglich sein wird, dass der allergrößte Teil der Menschheit in freiwilliger Selbstverblendung der kommenden großen Täuschung erliegen und dem kommenden großen Verführer und Unterdrücker der Menschheit, dem falschen Messias, ins Verderben folgen wird. — Im Päpstlichen Jahrbuch ist der unspektakuläre Abschied vom Absolutheitsanspruch der Una sancta erfolgt. An ihn glauben sowieso nur noch wenige – vielleicht einer von tausend Katholiken, wenn man eine Einschätzung zugrundelegt, die vor Jahren in einem Artikel der Piusbruderschaft wiedergegeben war. Danach gibt es in Deutschland nur noch etwa 20.000 (oder 30.000? – Angabe aus dem Gedächtnis) Katholiken (Ende 2018: 23.002.128), die den überlieferten katholischen Glauben haben und praktizieren.

Eine zurückhaltendere Einschätzung der Lage können Sie hier lesen: „Theologische Barbarei“ – Die nächste Demontage des Papsttums durch Franziskus

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https://wp.me/p2UUpY-3Nf

Wie geht es dem deutschen Papst? Neue Reportage des Bayerischen Rundfunks

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„Seit sechs Jahren lebt Papst Benedikt emeritus zurückgezogen im Kloster Mater Ecclesiae in den Vatikanischen Gärten – selten zeigt er sich in der Öffentlichkeit. Ein Team des Bayerischen Rundfunks durfte ihn ganz privat besuchen.“

Hier geht es zum Video: https://www.br.de/nachrichten/kultur/wie-papst-benedikt-seit-seinem-ruecktritt-im-vatikan-lebt,RmPaKif

Eine anrührende, wehmütig stimmende Reportage. Die katholische Kirche ist keine bessere geworden, seit er auf die Ausübung seines Amtes verzichtete, eher im Gegenteil. Die internationale Kabale mit ihren Geheimlogen und die innerkirchliche Homosexuellen-Seilschaft waren es, die ihn zum Rückzug nötigten und damit eine beispiellose Lage schufen, die bis heute anhält. Joseph Ratzinger/ Papst Benedikt XVI. (* 16. April 1927) gehört zu den Persönlichkeiten, vor denen ich größte Hochachtung habe – trotz den Vorwürfen, die man innerhalb und außerhalb der Kirche gegen ihn erhoben hat. Es ist die Ausstrahlung seiner Persönlichkeit.

Was seit dem Tode Papst Pius‘ XII. (1876 – 1958) im Vatikan los ist, darauf werfen die folgenden Schriften und Bücher ein Schlaglicht:

1.) Malachi Martin: Windswept House. A Vatican Novel, New York 1996
https://archive.org/details/MalachiMartinsWindsweptHouse
PDF: WindsweptHouse
Dazu:
https://en.wikipedia.org/wiki/Windswept_House:_A_Vatican_Novel
http://dakowski.pl/index.php?option=com_content&task=view&id=1822
http://www.freerepublic.com/focus/f-religion/1136142/posts

2.) Don Luigi Villa: Satan im Vatikan inthronisiert, Chiesa Viva Nr. 451 / Juli-August 2012
PDF: Satan im Vatikan inthronisiert
Dazu:
PDF: Wer ist Don Luigi Villa?

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Interessant auch dieses Video über Holocaustleugner Papst Benedikt XVI. und Bischof Richard Williamson:

 

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Kurzverweis: https://wp.me/p2UUpY-2jW