„Viktor und Viktoria“ (1933) – Deutsche Filmkomödie von Reinhold Schünzel

Viktor_und_Viktoria_(1933)

Viktor und Viktoria ist eine deutsche Filmkomödie aus dem Jahr 1933. Regie führte Reinhold Schünzel, die Hauptrollen spielten Renate Müller, Hermann Thimig und Adolf Wohlbrück. Die Liedtexte stammen von Bruno Balz.

Zum Filmvideo:

https://www.youtube.com/watch?v=VoGHTHTNeVs

Handlung
Viktor Hempel, ein Kleindarsteller, der sich zu höheren Rollen (z.B. dem Hamlet) berufen glaubt, entpuppt sich bei der Abfuhr in einer Theateragentur als Komiker. Beim Rausschmiss trifft er auf die gleichfalls abgelehnte Sängerin Susanne Lohr. Viktor tritt im Kabarett als Damen–Imitator „Monsieur Viktoria“ auf. Als er erkrankt, springt Susanne für ihn ein, natürlich mit Erfolg. Ihre Tournee führt sie nach London. Dort verdreht Susanne im Frack allen Frauen den Kopf, bis Robert, als „Londons berühmtester Frauenkenner“ apostrophiert, ihrem Spiel auf die Schliche kommt. Während der echte Viktor einem Nummerngirl der Revue nachstellt, enttarnt Robert den falschen Viktor durch Mannbarkeitsproben. Schließlich muss Viktor Hempel am Schluss selbst als „Viktoria“ in der Revue einspringen, um so Susanne freizugeben.

Metapedia-Artikel:
https://de.metapedia.org/wiki/Viktor_und_Viktoria_(1933)

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Zum Filmvideo:

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„Mutterliebe“ (1939) – Deutsches Filmmelodram von Gustav Ucicky, mit Käthe Dorsch in der Hauptrolle

mutterliebe1939 - filmkurier

Zum Filmvideo:

Mutterliebe ist ein Filmmelodram aus dem Jahre 1939 von Gustav Ucicky mit Käthe Dorsch in der Hauptrolle. An ihrer Seite spielte Paul Hörbiger die männliche Hauptrolle.

Handlung:

Marthe Pirlinger ist der Inbegriff einer aufopferungsbereiten und treusorgenden Mutter. Vier Kinder hat sie mit ihrem Mann Josef, einem eher allzu sorglosen und lebensfrohen Ehemann, in die Welt gesetzt. Das sind die drei Söhne Walter, Felix und Paul sowie die Tochter Franzi. Bei einem gemeinsamen Familienausflug zieht plötzlich ein Gewitter auf, und Vater Josef wird urplötzlich von einem Blitz erschlagen. Nun steht Marthe vollkommen allein da. Sie muss sich fortan in Wien als Wäscherin abrackern, um sich und die Kinder irgendwie durchzubringen. Fortan gilt all ihr Trachten, den Kindern ein leidlich sorgenfreies Leben zu ermöglichen. Der Nachwuchs soll gute Schulen besuchen können, Franzi die Ballettausbildung erhalten und Walter ans Musikkonservatorium gehen. Für diese hochgesteckten Ziele nimmt Marthe allerlei Entbehrungen auf sich. Manchmal schuftet sie die ganze Nacht durch, bis zum Umfallen. Die einzige Stütze in dieser Zeit ist der freundliche Notar Dr. Koblmüller, der ihr ein guter Freund wird. Der ältlich wirkende Mann hat durchaus ernste Absichten Marthe gegenüber, doch die fokussiert sich ganz auf ihre Familie und zeigt sich wenig aufgeschlossen gegenüber den Heiratsabsichten des Juristen.
Ihre Kinder erweisen sich in jener Zeit durch ihr Tun mitunter als wenig hilfreich. Paul ist infolge einer kindischen Mutprobe erblindet, und so opfert Marthe sogar die Hornhaut eines ihrer beiden Augen, um dem jungen Mann wenigstens auf einem Auge die Sehkraft das Augenlicht zurückzugeben. Immerhin ist aus Walter ein Musiker geworden, und Franzi hat Erfolg als Balletttänzerin. Auch ihre Wäscherei konnte Marthe im Laufe der Jahre vergrößern, und diese wirft sogar etwas Gewinn ab. Als ihre Angestellte Rosl von Sohn Felix ein Kind erwartet, verlangt sie von ihm, das Mädchen zu heiraten. In dieser Angelegenheit geraten Mutter und Sohn heftig aneinander. Felix fügt sich schließlich dem Wunsch der Mutter. Auch bei Franzi läuft nicht alles rund, und sie weint sich nach einer missglückten Liebesbeziehung bei ihrer Mutter aus. Ein anderer Streit ist nicht so leicht zu schlichten. Walter hat seine Mutter belogen und sogar ungefragt Geld aus der Kasse genommen. Nach diesem Krach greift Marthe hart durch und wirft ihren Jungen aus dem Haus. Nach vielen Jahren haben sich sämtliche Wogen geglättet und die Mutterliebe hat alle Irrungen und Wirrungen heil überstehen lassen. Zufrieden blickt Oma Marthe auf ihre Kinder, die sich alles in allem gut entwickelt haben.

Auszeichung
Der Film erhielt das Prädikat „Staatlich und künstlerisch besonders wertvoll“

Kritik
„Es ist der schönste Film, den wir jemals gesehen haben.“ – Der Angriff, 1939
„Geschickt aufbereitet, rührselig inszeniert und dargeboten, spiegelt der Film die Familienideologie der Nazis.“ – (((Lexikon des Internationalen Films)))

Den vollständigen Artikel lesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Mutterliebe_(1939)

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