Endzeitnotizen (69): Die absolute Gewissheit der Wiederkunft Christi

Die wichtigste Einzelwahrheit in der gesamten biblischen Prophetie ist die Gewissheit der Wiederkunft Jesu Christi. Das zeigt sich allein darin, dass seine Wiederkunft 329-mal in der Bibel erwähnt wird. Damit ist sie die am zweithäufigsten erwähnte Lehre (an 1. Stelle: die Errettung) der gesamten Heiligen Schrift. Dieses Ereignis ist der prophetische Schlüssel, der das Verständnis für alle anderen zukünftigen Geschehnisse öffnet. Damit werden sowohl alttestamentliche als auch neutestamentliche Prophetien, darunter viele Weissagungen von Christus selbst, in Erfüllung gehen. Mit der Wiederkunft wird das Werk der Errettung, das während des ersten Kommens begann, vollendet. Damit beginnt zugleich eine Kette von über 15 Ereignissen, die in der Zukunft stattfinden werden. Dennoch ist der Zeitpunkt seiner Wiederkunft unbekannt, denn Jesus sagte: „Von jenem Tag … und jener Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel in den Himmeln, auch nicht der Sohn, sondern der Vater allein“ (Matthäus 24,36). Obwohl wir vielleicht über den Zeitpunkt spekulieren mögen, an dem unser Herr erscheint, gibt es absolut keinen Zweifel daran, dass er kommen wird!

Das Kommen Christi – eine zentrale Lehre

Wenn der Wert einer Lehre danach beurteilt wird, wie häufig sie erwähnt wird, dann würde die Wiederkunft Christi ohne weiteres zu einer der wichtigsten biblischen Lehren zählen. Nur das Thema der Errettung wird häufiger erwähnt. Die 216 Kapitel des Neuen Testaments enthalten 318 Hinweise auf die Wiederkunft des Herrn. Dies bedeutet, dass durchschnittlich einer von 30 Versen auf dieses Ereignis hinweist.

Die Lehre von der Wiederkunft Jesu kam in der Gemeinde über 300 Jahre lang gleich nach der Lehre von der Errettung aus Gnade durch Glauben. Beachten Sie das Schaubild: „Die Gewissheit der Wiederkunft“! Fast alle neutestamentlichen Bücher enthalten Aussagen über die Wiederkunft, wobei drei der vier Bücher, die Jesu Wiederkunft nicht erwähnen, an Einzelpersonen gerichtete Briefe sind, die jeweils nur aus einem Kapitel bestehen.

Dass die Gemeinde des zweiten und dritten Jahrhunderts in der Erwartung der nahen Wiederkunft lebte und sie lehrte, wird dadurch deutlich, dass diese Lehre die Triebkraft für Heiligung, Evangelisation und Missionsarbeit in der damals bekannten Welt war. (…)

Das Kommen Christi – lehrmäßige Notwendigkeit

Einige zentrale biblische Lehren sind völlig abhängig von der Wiederkunft Christi. So ist z.B. seine Wiederkunft Voraussetzung für die Lehre von der Auferweckung des menschlichen Leibes (1. Korinther 15,53). Der Sieg Christi über Satan, der, beginnend mit 1. Mose 3,15, vielfach verheißen wird, kann erst vollendet werden, wenn er wiederkommt. Und die wichtigste Lehre in der gesamten Schrift – die, auf der alle anderen beruhen – ist die Lehre von der Göttlichkeit [Gottheit] Jesu Christi. Er hat die Verheißung seiner Wiederkunft so oft gegeben, dass er seine göttliche Natur einfach nicht bestätigen kann, wenn er nicht wiederkommt. Gott kann nicht lügen oder betrügen. Wenn Jesus nicht wiederkommt, ist er – gelinde gesagt – des Betrugs schuldig. Doch da dies mit seinem irdischen Leben, seinen Verheißungen und seiner göttlichen Natur völlig unvereinbar ist, scheidet es als absolut unmöglich aus: Die Tatsache, dass er gesagt hat: „Ich (komme) wieder“ (Johannes 14,3), bleibt bestehen. Die Wiederkunft Christi ist nicht nur sicher, sondern auch lehrmäßig notwendig.

Von den 27 Büchern des Neuen Testaments erwähnen 23 die Tatsache, dass unser Herr auf die Erde zurückkommt. Von den vier restlichen Büchern (Philemon-, 2. und 3. Johannesbrief sowie Galaterbrief) sind drei ursprünglich an Einzelpersonen gerichtet, umfassen jeweils nur ein Kapitel und haben thematisch nichts mit der Wiederkunft zu tun. Und das vierte Buch, der Galaterbrief, spricht nicht speziell von der Wiederkunft Christi, obwohl ein indirekter Hinweis auf dieses Ereignis in 1,4 erscheint.

Schon allein die Last der Beweise führt zum Schluss, dass ein Gläubiger an die Wiederkunft glauben muss, wenn er der Bibel glaubt. Die Verheißung der Wiederkunft unseres Herrn wurde nicht nur von der gesamten Urgemeinde geglaubt und als Motivation zum Dienst angesehen, sondern auch von allen neun Autoren der neutestamentlichen Schriften erwähnt. Wenn sie alle die Verheißung unseres Herrn, „Ich (komme) wieder“, so wörtlich anerkannten, können wir da hinter ihnen zurückstehen?

Quelle:
LaHaye/ Ice, Countdown zum Finale der Welt (…), Dillenburg 52016, 32-34; Abb. ebd., 33.

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https://www.gloria.tv/post/DmeAQfKANPiN347mtW6oRG8pJ

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