Die Lage der Kirche. Brief an einen Ordensbruder

Gelobt sei Jesus Christus
in Ewigkeit! Amen.

Lieber ***,

herzlichen Dank für Deinen so wohlgesinnten Brief vom ***. Während ich mich bemühte, Dir zu antworten, tauchten die gleichen Fragen wieder auf, die mich vor Jahren ins Schweigen und den Rückzug getrieben haben, nur dass sie jetzt sich mit noch mehr Dringlichkeit stellten als damals, entsprechend der verschärften Lage in Kirche und Welt.

Meine Antwort an Dich fällt nicht so aus, wie ich es eine zeitlang hoffte – in dem Wunsch, mich von neuem mit den Ordensgeschwistern geistig und im Handeln zu vereinigen, mit denen ich mehr als zwei Jahrzehnte eng verbunden war.

Wie gerne würde ich die Gemeinschaft mit ihnen erneuern. Die Möglichkeit besteht zwar auch weiterhin – aber nicht auf der Grundlage der Lehre und Praxis der heutigen römisch-katholischen Kircheninstitution unter Papst Franziskus und der mit ihm verbundenen Hierarchie. Die Grundlage kann allein der rettende Glaube an unseren Herrn, Gott und Erlöser Jesus Christus sein, gemäß dem apostolischen Glauben, „der den Heiligen ein für alle Mal überliefert worden ist“ (Judasbrief, 3). Das schrieb der Apostel um das Jahr 68 n. Chr., verstehst Du? Denke mal nach, was aus diesem Glauben gemacht wurde.

Leider ist die katholische Kirche weitgehend vom christlichen Glauben abgefallen. Als eine Folge davon unterstützt der Vatikan heute die globalen antichristlichen und menschenfeindlichen Organisationen, wie Vereinte Nationen, Weltgesundheitsorganisation, Weltwirtschaftsforum, interreligiöse Bewegung… und deren satanische Agenda, konkret Agenda 21 und Agenda 2030.

Nach vielen seiner Äußerungen und Taten zu urteilen, ist Papst Franziskus weder Katholik noch Christ. Nicht zufällig sagte er einmal vor Journalisten: „Ich bin ein Teufel“ (am 22. September 2018). Ich würde das nicht zitieren, wenn er sich nachträglich davon distanziert hätte, aber er widerruft nie seine Häresien, Apostasien und Blasphemien.

Das 2. Vatikanische Konzil lehrt: „Der Bischof von Rom ist als Nachfolger Petri das immerwährende, sichtbare Prinzip und Fundament für die Einheit der Vielheit von Bischöfen und Gläubigen“ (Lumen gentium, 23); und im eucharistischen Kanon (Novus Ordo) betet der Priester: „… vollende dein Volk in der Liebe, vereint mit unserem Papst N., unserem Bischof N.“ usw.. Aber wie kann ich vereint sein mit einem abtrünnigen Papst und dem ihm untergebenen Ortsbischof, der in meinem Fall auch noch die Segnung von Homosex-„Ehen“ befürwortet (Dr. *** ***)? Das Kirchenrecht verpflichtet Katholiken zum Gehorsam gegen Papst und Bischof. Wie kann ich mich zum Gehorsam verpflichten gegen Männer, die das Wort Gottes mit Füßen treten, nicht mehr Jesus Christus als den Gekreuzigten und einzigen Weg zum Vater verkündigen, stattdessen in Komplizenschaft mit den geschworenen Feinden Christi die Kirche in die interreligiöse Apostasie und in ein antichristliches Weltsystem hineinführen? Wie kann ich einem Papst folgen, der die europäischen Nationen zerstören will durch Massenmigration, Islamisierung und neuerdings Zwangsimpfung? Wie kann ich einem Ordensmeister und einem Prior Obödienz leisten, die das nicht erkennen wollen?

Ähnlich wie die jüdischen Führer vor 2000 Jahren das erste Kommen des Heilands verachteten, obwohl sie aus den Propheten sowohl die Zeit (Prophet Daniel) als auch den Ort (Prophet Micha) seiner Geburt kannten, und ihn schließlich ans Kreuz lieferten, so verkennen heute die Führer der katholischen Kirche und anderer christlicher Großkirchen, dass das zweite Kommen des Herrn Jesus Christus nahe bevorsteht, und verraten ihn in letzter Stunde.

In dieser Lage verlasse ich mich nur noch auf die Wahrheit des Wortes Gottes als sichere Grundlage für Glauben und Lebensführung. Ich danke Gott, dass er mir diese Erkenntnis gewährt hat. Vor allem aber danke ich ihm, dass er mich seinen Sohn Jesus Christus als unseren und meinen persönlichen Herrn und Heiland hat erkennen und annehmen lassen, der auch für mich den grausamen Kreuzestod auf sich nahm, um für meine Sünden zu sühnen und mich zu einem Kind Gottes zu machen.

Ich lege Dir einige Literatur bei und hoffe, Du kannst daraus geistlichen Nutzen ziehen. Die meisten Katholiken kennen nicht das Evangelium, ohne das niemand gerettet werden kann. Woher auch? Papst Franziskus verkündet nicht das Evangelium, welches Petrus und Paulus und die anderen Apostel predigten. In seinem apostolischen Schreiben „Evangelii gaudium“ z.B., das rund 50.000 Wörter umfasst, wirst Du es vergeblich suchen. Er verkündet ein falsches, humanistisches, interreligiöses Evangelium (Abu Dabhi-Dokument u.a.). Der hl. Paulus jedoch schrieb: „Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch etwas anderes als Evangelium verkündigen würden als das, was wir euch verkündigt haben, der sei verflucht!“ (Galaterbrief 1,8).

Bitte schaue Dir das Schaubild „Gottes Heilsplan verstehen“ an. Wenn Du berücksichtigst, dass wir uns heute am Ende der Epoche der Gnade befinden (im Schaubild Dispensation Nr. 6), dann wird Dir meine Bemerkung von weiter oben verständlich. Siehe dazu auch in der MacArthur-Studienbibel, Seite 2156, Die letzten Dinge (Eschatologie) Nr. 7.2 bis 7.6.

In seiner Predigt „über die kleine Zahl der Geretteten“ legte der Franziskanerprediger St. Leonhard von Porto Maurizio (17.-18. Jh.) unter Berufung auf Kirchenväter und große Theologen dar, dass nicht nur die meisten Menschen, sondern die meisten Katholiken verloren gehen. Wenn das stimmt, ist es dann nicht irre, wenn der Papst für Migration, Impfung, Umweltsteuern und eine Weltregierung wirbt und einen falschen Gott, einen falschen Christus, ein falsches Evangelium verkündigt, anstatt das Heil in Jesus Christus?

Lieber ***, Du bist jetzt Prioratsverwalter. Aber bist Du errettet?

Mit herzlichem Gruß,

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