Pfingstgrüße aus der Gefangenschaft – Von Ursula Haverbeck

Mit einiger Verspätung erlaube ich mir den Brief → Pfingstgrüße von Ursula Haverbeck, den ich heute entdeckt habe, hier wiederzugeben. Der Artikel ist der Weltnetzseite → Freiheit für Ursula Haverbeck! entnommen. Dieser Brief kann sehr traurig machen, aber nicht das ist es, was Frau Haverbeck von uns möchte. Sie wünscht, dass wir darüber nachdenken, was wir tun können, und uns zum Tun entschließen, jeder von uns. 


Pfingstgrüße von Ursula Haverbeck

Liebe Brief- und Kartenschreiber, die Ihr mir Anteil gebt an dem Leben im „Äußeren Gefängnis“, an welchem einige wirklich sehr zu leiden haben.
Uns, im „Inneren Gefängnis“, fallen die Einschränkungen und fehlenden Kontakte gar nicht mehr so auf, obwohl der fehlende Besuch viermal im Monat mit jeweils drei Personen, schon ein harter Einschnitt ist.

Das Westfalenblatt teilt jede Woche den Stand der Neuerkrankten oder auch nur Infizierten z. B. für die Stadt Bielefeld mit 0,3 % und Kreis Herford mit 0,4 % mit, jetzt für die 8. Woche nach Ostern.

Das sind in Bielefeld 11 Infizierte zurzeit und in Herford 3, derentwegen die ganze Stadt mit Abstand und Masken in Superläden usw. herumläuft, und nur jeweils 3 Menschen aus einem Haushalt in einem Auto fahren oder gemeinsam spazieren gehen dürfen. Die in zwei Haushalten lebend, aber gemeinsam im Wald spazieren gingen, mußten pro Person 200 Euro, also insgesamt 1.000 Euro zahlen, und taten es auch, wie mir empört mitgeteilt wurde.

So etwas kann hier in der JVA nicht passieren!
Ich leide nicht an Corona-Symptomen, dafür an fehlendem Fußpfleger, schon seit 4 Monaten, was mein Fuß mit Schmerzen quittiert. Nagelscheren sind nach dem Regelwerk nicht erlaubt. Da ganz unten hin würden meine Augen auch nicht ausreichen.

Einer schrieb mir: „Jetzt weiß ich auch, warum die Leute im Dritten Reich und in der DDR alles mitgemacht haben. Würde man den Deutschen heute sagen, ab 15. Juni tragt ihr alle waschbare grüne Schuhe, dann würden sie das tun. Für ihre Gesundheit tun sie alles, auch wenn es sich im Nachhinein als gesundheitsschädlich erweisen sollte.“

Denk ich an Deutschland – nicht nur in der Nacht, wie Heine singt, sondern Tag und Nacht –, dann sehe ich mit Entsetzen, wie man in kurzer Zeit ein ganzes Volk ruinieren kann. Man muß nur bei den richtigen Punkten ansetzen: beim Schulsystem (Erziehung und Bildung) und den Gerichten‚ wo es nicht mehr um Recht und Gerechtigkeit geht, wie der Vorsitzende des Deutschen Richterbundes feststellt, in seinem Buch: „Das Ende der Gerechtigkeit“ von Jens Gnisa, erschienen 17. August 2017.

Insofern geht es mit natürlich nicht gut.
Hoffentlich ist es mir nun gelungen, Euch einen kleinen Einblick in die Corona-Situation eines politischen Häftlings zu geben.
Es wäre jetzt wirklich an der Zeit, gegen die Parteien zu klagen, die tatsächlich nicht auf dem Boden von Grundgesetz und Völkerrecht stehen.
Nach dem Motto „Haltet den Feind!“ haben sie das lange genug NPD und AfD vorgeworfen. Nein, diejenigen, welche mittels eines Paragraphen 130, Volksverhetzung, den Grundgesetzartikel 5, Meinungsfreiheit, und den Artikel 97, Unabhängigkeit der Richter, aufgehoben haben, was der Bundesrepublik immer wieder Rügen eingetragen hat, werden jetzt von uns Bürgern zur Verantwortung gezogen werden, entsprechend des Aufrufs vom Bundespräsidenten in der Weihnachtsansprache 2019 / 20:

Er ruft die Deutschen zu mehr Verantwortlichkeit auf, wörtlich sagt er: „Sie alle haben ein Stück Deutschland in ihrer Hand“, und sehr viel mehr ist (nicht) hinzuzufügen (natürlich nicht die Passdeutschen).

Wir haben das gesamte Rechtsleben in unserer Hand. Wer sich das klarmacht, könnte an der Größe der Aufgabe verzweifeln. Der Mensch kann aber auch daran wachsen und unerhörte Kräfte gewinnen.
Gibt es eine würdigere Aufgabe, als das Recht wieder zu inthronisieren?

Viele Zuschriften besagen, man könne doch nichts tun‚ die ewige Versuchung‚ die bei nur ein wenig Selbstprüfung sofort zu Bequemlichkeit wird. Ich kenne das und habe mir Bequemlichkeit als Entscheidungsargument streng untersagt. Sie werden das auch kennen und sich entscheiden müssen.

Liebe mitdenkende Freunde der Wahrheit, werdet zu Mitkämpfern für die Wahrheit und Wiedererrichtung des Rechtstaates, nur dann kann es Freiheit geben, wie in unendlich vielen Liedern besungen.

Der erste Schritt dazu heißt: Paragraph 130 StGB, Volksverhetzung, muß fallen – insgesamt! Sofort!

Ursula Haverbeck,
Pfingsten 2020

***

Postanschrift:
Ursula Haverbeck
JVA Bielefeld-Brackwede
Umlostraße 100
33649 Bielefeld

***
https://wp.me/p2UUpY-4yM

4 Gedanken zu „Pfingstgrüße aus der Gefangenschaft – Von Ursula Haverbeck

  1. Man kann diese Frau nur bewundern die brutal von diesen Regime zugrunde gerichtet wird. Bsp.in der Geschichte zu finden fast unmöglich. Und der größte Teil der michels schaut zu. Napoleons Fazit trifft zu.

  2. Hat dies auf Wahrheit wie Diamant rebloggt und kommentierte:
    Pfingstgedanke aus der Anstalt. Die verehrte Dame Frau Haberbeck lässt Bequemlichkeit als Argument nicht gelten und schildert ihren Eindruck bzgl. Corona.
    Warum die Bevölkerung das alles mit sich machen lässt? Warum ein Land ruiniert wird weiß auch sie nicht.
    Wissen Sie es etwa? Grüße an die Leser.

  3. ————————————————————
    KRIEGSSCHULD UND PRESSE (2)
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    Anfang: https://morbusignorantia.wordpress.com/2018/08/14/wenn-die-dummheit-eines-volkes-grenzenlos-zu-scheint/#comment-50388

    KRIEGSSCHULD UND PRESSE (1) ↓

    https://morbusignorantia.wordpress.com/2018/08/14/wenn-die-dummheit-eines-volkes-grenzenlos-zu-scheint/#comment-50411

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    Entwicklung und Methode der Kriegshetze (1)

    Von Dr. habil. Ernst Herbert Lehmann
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    (…)

    Der Verleumdungsfeldzug, der in den Jahren zwischen 1933 und 1939 gegen Deutschland durchgeführt wurde, muß klar als Kriegshetze bezeichnet werden.

    Alle Formen der öffentlichen Meinungsbildung — vorwiegend Presse, Rundfunk und Film — wurden mobilisiert. Jedes propagandistische Mittel war recht, gegen das Reich eingesetzt zu werden.

    So fand beispielsweise im April und Mai 1934 im Manes= Pavillon in Prag eine internationale Karikaturenausstellung statt, die von Juden veranstaltet und von jüdischen Zeichnern aus der ganzen Welt beschickt worden war. Das Thema aller Zeichnungen lautete:

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    Haß gegen das Reich und Rache an Deutschland.
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    Die Einleitung zu dem Katalog enthielt die für jüdische Arroganz typischen Sätze, mit denen wieder einmal ein Totalitätsanspruch für das „ auserwählte Volk” proklamiert wurde: „ Es ist weder Zufall noch böser Wille, daß die Deutschen aus dem Dritten Reich und die Italiener nicht ausstellen. Sie können dies schon aus dem Grunde nicht, weil die in das Braun= oder Schwarzhemd der Gewalt gekleidete Karikatur die Sprache verliert . . . Das vollständige Ausstellungssammelwerk ist ein klarer Beweis dafür, daß die ganze Weltkarikatur sich auf dem selben Ufer befindet.

    Den angeblich „ bedrohten Ländern ”, die sich von einem Krieg die endgültige Vernichtung des Reiches versprachen, lag viel daran, auch diesmal wieder die Vereinigten Staaten als Bundesgenossen zu haben. Es wurden deshalb laufend sensationelle Mitteilungen über die Verhältnisse im nationalsozialistischen Deutschland nach den Vereinigten Staaten geschickt; da die Nächrichtenwege meistens in jüdischen Händen waren, ergaben sich hierbei keinerlei Schwierigkeiten. Diese Nachrichtenpublizistik hatte die Aufgabe, in immer neuen Variationen „die deutsche Gefahr” zu veranschaulichen. Die Sensationspresse der USA. griff alle diese Nachrichten auf, brachte sie in großer Aufmachung heraus und steigerte dadurch ihren Absatz. Unwillkürlichdenkt man an jene Worte, die „ The London Chronicle” am 21. Oktober 1914 im Hinblick auf die Quellen der USA.= Kriegshetze schrieb: „ Die Zeitungsherausgeber haben, das ,deutsche Ungeheuer ’ in den Augen des amerikanischen Volkes zu einer Wirklichkeit gemacht. Wir haben keine besseren Verbündeten in Amerika, als die Redakteure der großen Zeitungen.” Wie schon im Weltkriege die Lüge verbreitet worden war, daß ein General von Edelsheim vom deutschen Generalstab die strategischen Pläne für eine Invasion Deutschlands in den Vereinigten Staaten ausgearbeitet habe *), so wurde jetzt die Lüge verbreitet, daß eine sogenannte Fünfte Kolonne Spionagedienste leiste und daß die deutschen Truppen bereits alle Vorbereitungen für einen Überfall auf die Vereinigten Staaten getroffen hätten. Lange vor dem Ausbruch des Krieges wußte die Agitation auch in den USA. mit Hilfe der Presse, des Rundfunks und Films Furcht und Haß gegen Deutschland zu erregen und wirkte somit im Dienst der Kriegshetze.

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    *) Fritz Endell: Weltkriegshetze der USA.= Presse. München 1942, S. 30.
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    Roosevelt, der sich von einem neuen Krieg ungeheure Vorteile versprach, förderte diese Hetze in jeder Beziehung. Wenn er auch immer wieder betonte, daß er den Frieden wollte und noch im Dezember 1942 mit Hilfe eines Weißbuches den Beweis dafür zu erbringen suchte, so ist heute kein Zweifel mehr darüber, daß er — ebenso wie seine Presse — systematisch den Krieg vorbereitet hat. Schon am 16. Januar 1939 konnte der Pariser USA.= Botschafter Bullitt dem polnischen Botschafter Potocki offiziell mitteilen, daß Roosevelt alle Vorbereitungen für einen Krieg gegen das Reich zu Wasser, zu Lande und in der Luft treffe.

    Auch die Einkreisungsverhandlungen in Europa selbst waren zu jenem Zeitpunkt bereits kurz vor dem Abschluß. Die Hilfsversprechen, die England und Frankreich den kleinen Staaten gegeben hatten, bestanden dann allerdings im Ernstfälle lediglich in einer publizistischen Unterstützung, die den betreffenden Staaten wenig nützte. Daß die demokratische und bolschewistische Presse die gegen das Reich betriebene Einkreisung als „ Errichtung einer Friedensfront” bezeichnete, bedarf nach den vorhergehenden Darlegungen keiner besonderen Unterstreichung.

    Unter den Männern, die in den Jahren vor Kriegsbeginn gegen Deutschland hetzten, nimmt der englische Diplomat Robert Vansittart eine besondere Stellung ein, da er sich schon 1935 leidenschaftlich für ein Bündnis zwischen den westlichen Demokratien und dem Bolschewismus zur Errichtung einer totalen Einkreisungsfront eingesetzt hatte. Als Erster diplomatischer Berater der englischen Regierung gründete er 1938 den sogenannten ,, Koordinationsausschuß ”, der die Aufgabe hatte, die gesamte englische Auslandspropaganda — einschließlich das British Council — zusammenzufassen.

    Damit gewann Vansittart auch wesentlichen Einfluß auf die British Broadcasting Corporation und die englische Presse. Zu einer Zeit, da andere englische Staatsmänner noch scheinheilig von der Erhaltung des Friedens sprachen, verkündete Vansittart am 23. Januar 1939 in einer Rede: ,, Der Regierungsplan zur Einführung eines freiwilligen nationalen Dienstes soll uns für den Krieg bereit machen.” Es ist bezeichnend für diesen Mann, daß er — zusammen mit dem Juden Hore= Belisha im November 1942 anläßlich der Jubiläumsfeier der bolschewistischen Revolution als erster englischer Staatsmann Glückwünsche nach Moskau sandte und dabei betonte: „ Ich tat alles, was ich konnte, um die englisch= sowjetische Zusammenarbeit zu festigen. . . . Ich bin zutiefst glücklich, daß die Freundschaft zwischen London und Moskau endlich verwirklicht ist.”

    Wie die demokratische, so trägt auch die kommunistische Agitation wesentliche Schuld am Ausbruch des gegenwärtigen Krieges. Wenn auch die Propagandazentralen Moskaus im Ausland immer wieder versicherten, daß keine Verbindungen zwischen der Kommunistischen Internationale und dem Sowjetstaat bestünden, so hätte doch „ die kommunistische Propaganda “ in der Welt nicht wirksam werden können, wenn hinter ihr nicht die militärische und wirtschaftliche Macht des Sowjetstaates gestanden hätte. Für die gesamte kommunistische Publizistik gelten die Feststellungen, die der englische Schriftsteller E. H. Carr hinsichtlich der Rundfunkagitation getroffen hat: „Von den ersten Tagen des Rundfunks an hat Radio Moskau Sendungen in den hauptsächlichsten Weltsprachen eingerichtet — Sendungen, die bestimmt waren, die Weltrevolution zu fördern.”*)

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    *) E. H. Carr: Propaganda in International Politics. Oxford 1939, S. 25.
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    Anläßlich des Komintern= Kongresses im August 1935 in Moskau war beschlossen worden, Paris zur führenden Propagandazentrale des Kommunismus in Europa auszubauen. Von hier aus sollten auch die anderen Staaten Europas ,, durch individuelles und möglichst getarntes Pressematerial ” beeinflußt werden. Frankreich schien dafür besonders geeignet, weil in den vorangegangenen zwei Jahren dort besonders viele intellektuelle Juden eingewandert waren. Außerdem bestand die Möglichkeit, wie der Komintern= Bericht wörtlich ausführte, „ utiliser la confusion des partis politiques en France pour faire arriver au pouvoir le Front Populaire, préfiguration bolcheviste.” So wurde in Paris ein umfangreicher Agitationsapparat aufgebaut, der mit den raffiniertesten Mitteln arbeitete und in Wirklichkeit nur die Aufgabe hatte, den Krieg gegen Deutschland vorzubereiten.

    Moskau ließ ungeheure Geldsummen nach Paris fließen, um die westlichen Demokratien für einen aktiven Krieg gegen Deutschland zu gewinnen. Neben den großen, in französischer Sprache erscheinenden Organen des Kommunismus („ L’Humanité “, „ Cahiers de Bolchévisme ”, „ Le Journal de Moscou ”, „ USSR. en Construction ”, „ Revue de Moscou ” und anderen) wurden zahlreiche neue Blätter gegründet, die sich vielfach „ bürgerlich ” tarnten, um die demokratische Welt besser ansprechen zu können. Von der illustrierten Kinderzeitschrift bis zum Börsenblatt, von der bunten „ Illustrierten ” bis zum streng wissenschaftlichen Organ hatte der Kommunismus in Frankreich mit Hilfe der Juden eine eigene Presse aufgebaut, die durchaus individuell arbeitete. Unter Anpassung an die demokratische .Mentalität betonte diese Presse immer wieder, daß „ gegen das anstürmende deutsche Barbarentum ” eine „ ideologische Front zur Verteidigung der Kultur ” gebildet werden müßte. Es war kein Zufall, daß gerade die für die Intellektuellen bestimmten kommunistischen Monatszeitschriften mehrfach den Untertitel
    „ Defense de la Culture ” trugen. Mit dieser Parole arbeiteten auch die verschiedenen politischen Gesellschaften — besonders aber zwei Vereinigungen, die die kennzeichnenden Namen trugen „ Comité mondial contre la guerre et le Fascisme ” und „ Les amis de l’Union Soviétique ”. Auch die große jüdische Vereinigung „ Ligue internationale contre le racisme et l’antisémitisme ” erhielt Subventionen aus Moskau*).

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    *) Näheres darüber vgl. Ernst Herbert Lehmann: Jüdische Kriegshetze — von Stalin bezahlt. In „ Die Aktion ”, Jg. 3 (1941/42), S. 66/77.
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    Geschützt durch die Volksfrontregierung, konnte sich die kommunistische Agitation in Frankreich vor allem während des spanischen Bürgerkrieges entfalten. Nicht nur mit Hilfe der Presse, sondern auch durch Rundfunk, Film und Ausstellungen wurde die Pariser Öffentlichkeit zu Sympathiekundgebungen für Rotspanien aufgefordert. Die Schaufenster des großen spanischen Reisebüros auf dem Boulevard de la Madeleine zeigten in jenen Monaten Bilder „von den Grausamkeiten der Deutschen ”. In großen Lettern waren hier auch die Worte des Emigranten Heinrich Mann wiedergegeben: „ La bataille de Madrid est la première bataille de la guerre européenne.”

    In Frankreich wurde damals auch ein erheblicher Teil des Propagandamaterials hergestellt, mit dem die Sowjetagitation Spanien überschwemmte. Die Moskauer Zentrale hatte die Anweisung gegeben, hauptsächlich die Soldaten geistig zu beeinflussen. Durch Zeitungen, Zeitschriften, Broschüren und Flugblätter sollten die Kämpfer verstehen lernen, „die Gunst jeden Augenblicks zu erhaschen, das richtige Schlagwort am richtigen Ort anzuwenden und das Schlagwort mit einem anderen zu vertauschen, wenn die Ereignisse die Aktualität des ersten überholt haben”*).

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    *) Vgl. J. F. C. Füller: Als Lumpensammler auf spanischen Schlachtfeldern. In „Contra-Komintern”, Jg. 1938, S. 289/92.
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    Die gegen das Reich gerichtete Agitation der Demokratien und des Bolschewismus war durch das in allen Abwandlungen formulierte Schlagwort bestimmt: „ Deutschland stört den Weltfrieden.” Mit Hilfe dieser These, die durch eine systematische Lügenhetze propagiert wurde, konnte in weiten Teilen der Welt jene Kriegsstimmung erzeugt werden, die zu einer neuen Katastrophe führen mußte. Der Schrei „Wir sind bedroht ”, begleitete ständig die Einkreisungspolitik, die von London, Paris und Moskau zielbewußt betrieben wurde. Daß das Schlagwort von dem „ starken, die Welt bedrohenden Deutschland ” im Gegensatz zu der These von dem „ innerpolitisch unmittelbar vor dem Zusammenbruch befindlichen Reich” stand, war der feindlichen Agitation gleichgültig. Es gab zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften, die beide Lügenkomplexe ständig nebeneinander behandelten*) .

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    *) Die Zeitschrift „ Zeitungswissenschaft ” hat mehrfach dokumentarische Zusammenstellungen über diese verantwortungslosen Methoden der feindlichen Pressepolitik wiedergegeben. Vgl. beispielsweise den Beitrag „ Chronik der Falschmeldungen ” in Heft 8 der „Zeitungswissenschaft ” vom August 1939.
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    Auch die Phrase vom „ Kampf um den Weltfrieden ” gehört zu jenen scheinheiligen Parolen, die die Demokratien und der Bolschewismus gemeinsam anwenden. Mit dieser These wurde die Vorbereitung des Kampfes „ Zur Ausrottung der Barbarei ” oft sogar als „ heilige Aufgabe ” gerechtfertigt. In England haben derartige suggestive Formulierungen eine lange Tradition. Hier propagierte man jeden Krieg, der um die Macht geführt wurde, als einen „Kreuzzug der Freiheit, Gerechtigkeit und Menschlichkeit ”. Schon Edmund Burke sprach 1775 von dem „ auserwählten Volk Englands, das zu allen Zeiten die heiligsten Güter der Menschheit mit dem Schwert zu verteidigen habe ”. Theodor Fontane kennzeichnete den religiös getarnten Egoismus der englischen Politik einmal treffend mit dem Satz: „ Sie sagen Christus und meinen Kattun ”. Wie die englische Agitation bereits Napoleon als „ Antichrist ” und „Teufel ” darstellte, so hat sie bis heute den Gegner stets als „ Feind Gottes ” bezeichnet, um die Notwendigkeit seiner Vernichtung auch moralisch rechtfertigen zu können.

    Die Agitation Englands und der Vereinigten Staaten ist heute von demselben predigerhaft religiösen Ton erfüllt wie im ersten Weltkrieg. Damals appellierte Lloyd George an die Soldaten, von dem Gedanken begeistert zu sein, in einen „ heiligen Krieg ” zu ziehen, der nicht aus egoistischen Gründen geführt werde. Er sagte in diesem Zusammenhang einmal: „ So wahr der Herr lebt, suchen wir nicht einen Yard deutschen Kolonialbodens uns anzueignen, wir kämpfen in diesem Kriege aus den ritterlichen Motiven, die Schwachen zu beschützen *).

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    *) Vgl. Heinrich Dietz: Agitation und Massenhysterie in England. Essen 1941, S. 133.
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    Lloyd George sah es — ebenso wie sein Freund Wilson — sehr gern, von den politischen Zeichnern als Kämpfer für das Edle — noch besser als „ Heiliger ” — verkörpert zu werden. Auch Darstellungen christlicher Symbole unterstützten die damaligen Weltbeglückungsparolen und dienten der Stimmungsmache. Wie weit die Parallelität der Phrasen geht, die im ersten Weltkrieg und kurz vor Beginn des zweiten gesprochen wurden, läßt sich an einem Beispiel besonders gut veranschaulichen. Am 4. August 1916 predigte Eloyd George wieder einmal über den „ heiligen Krieg ” und meinte: „ Es handelt sich nicht um einen Kampf zwischen Mächtegruppen, sondern zwischen unzuvereinbarenden Ideen. Auf der einen Seite stehen die Kräfte, die für Freiheit . . . und für den Fortschritt der Menschheit kämpfen, auf der anderen Kräfte, die früher oder später alles, was die Welt erheben und erneuern kann, unterdrücken werden*).

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    *) Vgl. Hans Thimme: a. a. O., S. 209.
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    Fast dieselben Worte benutzte Churchill in seinem Funkspruch vom 16. Oktober 1938, mit dem er die Vereinigten Staaten davon überzeugen wollte, daß ein neuer Krieg unbedingt nötig sei. Hier hieß es: „ Es geht heute nicht um Vorbereitungen für einen gewöhnlichen Krieg, sondern es handelt sich um einen Konflikt geistiger und moralischer Ideen. Diese Auseinandersetzung ist um der Menschheit willen unerläßlich*) . Die von der englischen Einkreisung erfaßten und damit auch von der englischen Agitation beeinflußten Länder versuchten sogleich nach Ausbruch des Krieges die Öffentlichkeit mit denselben Phrasen anzusprechen. So wandte §ich am 3. September 1939 der ehemalige Warschauer Sender in einer pathetischen Rede an England, dankte für die versprochene Waffenhilfe und wies darauf hin: „ Es wird jetzt um die Rettung der Zivilisation gegen den Barbarismus gekämpft. Dabei wird uns die Gottesmutter helfen — wir ringen ja um unsere gemeinsame Kultur ’’.

    Schon im ersten Weltkriege wurde in der englisch= amerikanischen Propaganda oft mit religiösen Motiven gearbeitet — wie sich umgekehrt in jenen Ländern auch die Kirche in den Dienst der Lügenhetze stellte. Kennzeichnend dafür ist jenes scheinheilige englische Gebet, das in den ersten Tagen des Weltkrieges entstand; es lautete: „ Herr Gott, nun haben wir für die Unseren gebetet; aber getreu der christlichen Lehre wollen wir nun auch für unsere Feinde beten. Du hast den Geist des deutschen Kaisers mit Wahnsinn umnachtet, du hast den deutschen Kronprinzen veranlaßt, Selbstmord zu begehen; nun laß, o Herr, deines Zornes genug sein, und sei ihnen wieder gnädig !” **) . Daß gerade die durch die Kirche verbreitete Lügenhetze ihre Wirkung nicht verfehlte, bestätigt der Engländer Arthur Ponsonby mit seiner Feststellung: „Die wahnsinnige Werbetätigkeit der Geistlichkeit mittels Kriegspropaganda machte auf das Volk einen so tiefen Eindruck, daß darüber nichts gesagt zu werden braucht”***)

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    *) Vgl. Heinrich D i e t z: a. a. O., S. 170. **) Der Lügenfeldzug unserer Feinde, Bd. 1. Leipzig, o. J. (1915), S. 35. ***) Vgl. Arthur Ponsonby: Lügen in Kriegszeiten, übersetzt von E. Bauer. Berlin 1930, S. 27.
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    Die gefühlsbetonten Kampfparolen der Plutokratien werden ausschließlich von realpolitischen Erwägungen bestimmt. Ein klassisches Beispiel für die völlig skrupellose Änderung politischer Thesen innerhalb kürzester Frist bot die englisch= amerikanische Agitation in ihrer Einstellung gegenüber dem Bolschewismus. Mit dem Pathos tiefster moralischer Entrüstung hatte Winston Churchill bei einem Essen im Aldwich= Club am 11. April 1919 die Worte gesprochen:
    „Wir können mit den Bolschewisten keine Verträge schließen. Wir haben zu unterscheiden zwischen Recht und Unrecht, zwischen Ehre und Verrat, zwischen Fortschritt und Anarchie . . . Von allen Tyranneien der Geschichte ist die bolschewistische Tyrannei die schlimmste, die zerstörendste und am meisten degradierende.“ Die demokratischen Staaten hatten seither keine Gelegenheit vorübergehen lassen, die Welt „ in brennender Sorge um den Bestand der menschlichen Kulturgüter” vor dem Bolschewismus zu warnen.

    Als Stalin im Jahre 1939 Finnland angegriffen und damit einen erneuten Versuch zum Einfall in Europa unternommen hatte, ging ein Schrei der Entrüstung durch die demokratischen Staaten, und deren Presse fragte täglich: „ Wer wird dem bolschewistischen Ungeheuer und seinem Vernichtungswillen Einhalt gebieten ? ”

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    In Erkenntnis der ungeheuren Gefahr, die Europa aus dem Osten drohte, entschloß sich Adolf Hitler, am 22. Juni 1941 um des Bestandes Europas willen den Verteidigungskampf zu beginnen, von dem die Demokratien so viele Jahre gesprochen hatten.
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    In diesem Augenblick aber war in jenen Staaten der jahrelang gegen den Bolschewismus bestehende Haß vergessen, der so oft den Ruf nach einem Kreuzzug gegen die kommunistische Barbarei ausgelöst hatte.

    An jenem 22. Juni trat Churchill vor das Mikrophon und sagte wörtlich:

    „ Die Vergangenheit mit ihren Verbrechen, ihren Irrungen und ihren Tragödien schwindet dahin . . .Wir haben der Regierung Sowjetrußlands jeden technischen und wirtschaftlichen Beistand angeboten, der in unserer Macht steht.”

    Die Demokratien, die in den Jahren vor 1939 zum Krieg gehetzt hatten, begrüßten den Beginn der Ostkämpfe als willkommene Kriegsausweitung; ihre Agitation verherrlichte von diesem Zeitpunkt ab die Sowjetunion und stellte sich mit Selbstverständlichkeit in den Dienst der neuen Lügenhetze, die nunmehr von Moskau aus gegen das Reich und seine Verbündeten entfesselt wurde.

    Aus dem Haß gegenüber dem Bolschewismus war in London und Washington über Nacht eine Sowjet= Begeisterung geworden.

    Englands Presse forderte jetzt die Zusammenarbeit zwischen Demokratie und Bolschewismus nicht nur auf militärisch= wirtschaftlichem Gebiet, sondern auch in kultureller Beziehung durchzuführen.

    (…)
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    KRIEGSSCHULD UND PRESSE
    GEMEINSCHAFTSARBEIT DEUTSCHER ZEITUNGSWISSENSCHAFTLER
    VERLAG F. WILLMY= NÜRNBERG 1944 ↓

    Klicke, um auf KriegsschuldUndPresse_text.pdf zuzugreifen

    siehe auch: Weltfeind Nr. 1 (4) ↓

    https://estomiles.wordpress.com/2020/01/27/gpu-1942-deutscher-spielfilm-von-karl-ritter/comment-page-1/#comment-3225
    ————————————————————

    Der Allmächtige hat unser Volk geschaffen.

    Indem wir seine Existenz verteidigen, verteidigen wir sein Werk.

    Adolf Hitler — Führer des Deutschen Reiches und Volkes

    Und was das für Euch bedeutet . . . Feinde des Deutschen Volkes , sagt euch der HErr Selbst:

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    ICH BIN das Ewig= unendliche Wort, das Alpha und Omega, und bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, das Licht im Lichte des Lichtes !

    Niemand kommt zum Vater denn durch Mich, der Ich mit Ihm Eins bin; und so denn auch kann ohne Mich nichts dieser Einheit Entsprechendes, nichts Ihr wahrhaft Wohlgefälliges getan, geschafft und gewirkt werden.

    Jesus — Jehovah – Zebaoth ! — Immanuel.

    ————————————————————

    …..Aber zugleich merket ihr auch, wie noch ein gar großer finsterer Teil sich nun bestrebt, das Gewand des Lichtes über sein schwarzes anzuziehen, und daraus und damit aus Eigennutz und Herrschsucht abermals ein neues antichristisches Heidentum zu schaffen ; aber Ich Selbst lasse Meinen Zorn über sie hereinbrechen, d. i. das Feuer Meiner Wahrheit und Meiner Engel der neuen Erde fallen wie mit flammenden Schwertern über sie her, und schlagen jede weitere finstere Bestrebung in die Flucht und in den Abgrund der gänzlichen Vernichtung……

    …… Dann werde auch Ich zu den Meinen kommen als ihr heiliger Vater. Amen !

    Die Frohe Botschaft an das deutsche Volk !

    Deutsches Volk magst ruhig sein, Ich (Ostfront) sehe sie, die vielen Engelein !

    Das ganze Deutschland wird es sein !

    Das sagt euch Ostfront…. der Zimmermann aus dem Erzgebirge !

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