„Germanin – Die Geschichte einer kolonialen Tat“ (1942) – Deutscher Spielfilm von Max W. Kimmich, mit Luis Trenker

 

Germanin

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Germanin – Die Geschichte einer kolonialen Tat ist ein deutscher Spielfilm, der im Zeitraum vom 11. März bis 19. Dezember 1942 in der Umgebung von Rom gedreht wurde. Die Uraufführung fand am 17. Mai 1943 in Berlin-Spandau, im Lichtspielhaus Odeon statt.

Handlung
Professor Dr. Achenbach (Peter Petersen) forscht in Afrika fieberhaft an einem Medikament gegen die Schlafkrankheit. Bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges wird sein Labor jedoch von den Engländern gestürmt und von den Kolonialnegern des Feindes auf dessen Geheiß niedergebrannt. Achenbach will aber nicht aufgeben und findet den Heilstoff.

Professor Dr. Achenbach, ein deutscher Mediziner und berühmter Schlafkrankheitsforscher, der in einem von der menschenmordenden Seuche besonders heimgesuchten Gebiet Afrikas arbeitet, muß im August 1914 mit seiner Assistentin Anna Meinhardt sein so erfolgreiches und segensvolles Wirken aufgeben, als er von dem Tierfänger Dr. Hans Hofer über den Kriegsausbruch in Europa unterrichtet wird und seine Station unter dem Wüten der englischen Soldateska in Flammen aufgeht.
Hofer gelingt es, die Aufzeichnungen und Präparate Professor Achenbachs ungefährdet nach Deutschland zu schaffen, wo in den Laboratorien der Bayer-Werke der Serumstoff Achenbachs als „Bayer 205“ weiterentwickelt wird.
Als die Jahre des Weltkrieges verloht sind, sieht sich das ohnmächtige und entrechtete Deutschland seiner Kolonien beraubt. Trotzdem entschließen sich die Bayer-Werke, an dem für Afrika lebensnotwendigen Heilstoff festzuhalten.
Als Englands Botschafter die Einreisebewilligung nach Afrika von einem überzeugenden Nachweis der unschädlichen Wirkung des Heilmittels abhängig macht, ist es wieder Hofer, der aus dem Kriege heimgekehrte existenzlose Offizier, der sich in die Schanze schlägt: Er infiziert sich durch den Stich der Tsetsefliege und zwingt so Professor Achenbach, seinen Heilstoff anzuwenden … Das Experiment, von der ganzen Welt mit Spannung beobachtet und verfolgt, gelingt – Hofer gesundet! Die Unschädlichkeit des Heilmittels ist bewiesen; es erhält den stolzen Namen „Germanin“.
Doch auch in Afrika ist die wissenschaftliche Expedition, die unter Professor Athenbachs Führung steht und an der ebenso Anna Meinhardt wie Dr. Hofer teilnehmen, den ständigen Schikanen der englischen Behörden und Militärs ausgesetzt. Unter dem Vorwand, antibritische Propaganda zu betreiben, läßt der Distriktkommissar Crosby, der vorher schon versuchte, die abergläubischen Neger gegen die Deutschen aufzuputschen, das Lager der Wissenschaftler zerstören und sämtliche Vorräte an „Germanin“ vernichten … – Da wird Crosby selbst von der gefährlichen Seuche geschlagen.
Verzweifelt schleppt er sich zu Achenbach und fleht um Hilfe. Mit der letzten, ihm durch einen Zufall verbliebenen Ampulle des Heilstoffes rettet der inzwischen infizierte Professor, seiner ärztlichen Pflicht gehorchend, den Gegner – um nicht viel später an der Stätte seiner Arbeit und seiner Erfolge sein Leben auszuhauchen. Anna aber und Dr. Hofer werden kämpfen – Pioniere deutscher wissenschaftlicher Arbeit, die den dunklen Erdteil für die Welt retten.
Quelle: Illustrierter Film-Kurier

Geschichte des Wundermittels
Suramin: Tatsächlich haben 1916 die deutschen Chemiker Oskar Dressel, Richard Kothe und Bernhard Heymann der Firma Bayer & Co. in Elberfeld Suramin unter der internen Bezeichnung „Bayer 205“ synthetisiert. Die medizinische Entwicklung und die begleitenden Tierversuche fanden im Chemotherapeutischen Laboratorium in Elberfeld unter der Leitung von Wilhelm Roehl statt.
Germanin: In Deutschland wurde der Wirkstoff unter dem Handelsnamen „Germanin“ vertrieben.

Den vollständigen Artikel auf Metapedia lesen:
https://de.metapedia.org/wiki/Germanin_%E2%80%93_Die_Geschichte_einer_kolonialen_Tat

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