Philosophische Fragen (13): Ist der Mensch das Geschöpf Gottes?

G.: Schon immer haben Menschen über sich selbst nachgedacht. Dennoch ist die philosophische Disziplin, die sich ausdrücklich mit dem Wesen des Menschen befasst: die philosophische Anthropologie, sehr jung. Sie bildete sich in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts heraus. Als bedeutende Vertreter dieser Richtung in Deutschland gelten Max Scheler, Helmuth Plessner und Arnold Gehlen. In Schelers Hauptwerk steht der Satz: “Wir sind in der ungefähr zehntausendjährigen Geschichte das erste Zeitalter, in dem sich der Mensch völlig und restlos problematisch geworden ist: in dem er nicht mehr weiß, was er ist; zugleich aber auch weiß, dass er es nicht weiß.”(Die Sonderstellung des Menschen im Kosmos)
Dazu ein Gedanke von mir: Angenommen, es existiert Gott im Sinne des absoluten Urquells von allem, und dieses Wesen ist vollkommen gut, liebend und weise, und von ihm stammen die ganze Natur und der Mensch (also wir) ab, dann stellt sich doch die Frage: Wie ist es möglich, dass die Natur so grausame Züge aufweist, wie das allgemeine Gesetz des Fressens und Gefressenwerdens und das sehr verbreitete Schmarotzertum, und dass der Mensch so unvollkommen und sein Leben vergänglich und so elend und voller Leiden ist? Wie zum Beispiel der Buddha es klassisch beschrieb: “Geburt ist Leiden, Altern ist Leiden, Krankheit ist Leiden, Sterben ist Leiden, Sorge, Jammer, Schmerz, Trübsal und Verzweiflung sind Leiden; mit Unliebem vereint sein, ist Leiden; von Liebem getrennt sein, ist Leiden; nicht erlangen, was man begehrt, ist Leiden…”.
Zwischen dieser – gedanklich einmal angenommenen – Herkunft von einem absoluten Wesen, welches den Weltreligionen zufolge in sich vollkommen glückselig und unvergänglich ist, ohne Geburt, ohne Altern, ohne Krankheit, ohne Tod, einerseits, und seiner mutmaßlichen Schöpfung andererseits klafft ein Abgrund.
Und wenn wir von diesem Absoluten herkommen, müssten wir uns dessen dann nicht klar bewusst sein? Müssten wir dann nicht auch glückselig sein, wenngleich nicht absolut, so doch relativ? Das ist aber nicht der Fall.
Folgt aus dieser Lage nicht, dass wir, wenn dieser Gott wie beschrieben wirklich existiert, nicht direkt von ihm stammen, sondern dass da etwas oder jemand dazwischen ist, eine Art Zwischeninstanz, welche diese Kluft, diesen Abgrund verschuldet, dass wir also vielleicht gar nicht die – unmittelbaren – Geschöpfe Gottes sind?


M.S.: Es ist wahrscheinlicher, dass ein Gott existiert, als das der Urknall das Leben hervor brachte.
Darüber hinaus schenkte Gott dem Menschen den Verstand. Es liegt am Menschen selbst, was er mit dieser Gabe macht.

G.: „Es ist wahrscheinlicher, dass ein Gott existiert, als das der Urknall das Leben hervor brachte.“
Da von nichts nichts kommt, stellt sich die Frage: Was war vor dem Urknall?
Auch die Annahme Gottes beantwortet nicht alle Fragen. Sie bietet aber dem nachdenkenden Geist einen nicht weiter rückführbaren Ruhepunkt. Dabei kommt es sehr darauf an, was man unter Gott versteht.
Beide Begriffe liegen auf verschiedenen Ebenen. Der Urknall ist ein physikalisches Konzept, Gott ist eine metaphysische Idee.
Beide müssen sich nicht ausschließen.

M.S.: Nun ist natürlich die Definition Gottes eine recht intime Interpretation.
Für mich als Gläubigen stellt Gott das Alpha und das Omega dar, und deckt somit sowohl die physikalische wie auch metaphysische Ebene ab.

G.: M.S., Offenbar verstehst Du unter Gott nicht einen sekundären, einen Zwischengott, sondern den Allerhöchsten, den Absoluten.
Eine Definition Gottes ist im strengen Sinn unmöglich.
Definition bedeutet A b g r e n z u n g gegen anderes, zum Beispiel grenzen wir erkenntnismäßig diesen konkreten Apfel in der Obstschüssel von einem anderen Apfel ab, der neben ihm liegt, oder wir grenzen die Apfelsorte Golden Delicious von der Sorte Elstar ab, oder wir grenzen die Obstart Apfel von der Obstart Birne ab. Für die Sorten, Arten usw. ist das Definieren relativ einfach. Schwieriger wird es schon, Individuelles zu „definieren“.
Den Absoluten in diesem Sinn ist es unmöglich zu definieren, also gegen anderes abzugrenzen, weil er eben absolut, das heißt u.a. auch grenzenlos und unbegrenzbar ist.
Nichtsdestoweniger gibt es natürlich begriffliche Umschreibungsversuche dessen, was man unter Gott versteht.
Eine solche Definition ist allerdings nicht intim, weil sie ja das beinhaltet, was universal, für alle Wesen gelten soll.
Intim könnte das Verhältnis sein, welches ein menschliches Wesen zum absoluten Gott hat aufgrund dessen, dass jeder Mensch eine individuelle, unverwechselbare, unersetzbare Person ist. Voraussetzung dafür wäre, dass auch Gott ein personhaftes, persönliches Wesen ist.
Wenn Du eine solche intime Beziehung zum absoluten Gott hast, ist das bemerkenswert.

G.: Wenn Gott als absolutes Seiendes/ Sein/ Wesen/ Entität … existiert, dann ist er oder vielleicht besser: umfasst er in der Tat Anfang und Ende ( = Alpha und Omega) und deckt alle Seinsebenen ab.
Aber ist eine solche Einsicht nur dem Gläubigen möglich?
Und verstehst Du unter gläubig nur den Gläubigen einer bestimmten Religion oder hast Du davon eine weitere Auffassung?

M.S.: G.M.
Als Gläubiger hinterfrage ich nicht Gott in seinem Wesen/in seiner Definition.
Das ist ein Bestandteil meines Glaubens, der sich insbesondere in diesem Kontext in Form der Demut widerspiegelt.
Das ist meine persönliche Ansicht.
Gottverstehen bedeutet für mich vielmehr seinem Wort zu folgen.
Das ist für mich der einzige Weg die Einsicht zu erhalten.

G.: M.S. Hinterfragst Du nicht doch, indem Du verschiedene Gottesbilder unterscheidest, Sie aber nicht alle gleichermaßen akzeptierst, sondern Dich für ein bestimmtes entschieden hast, weil Du es für das beste hältst?
Oder hast Du Dich gar nicht entschieden, im Sinne einer Abgrenzung gegen andere Gottesbilder, und hast einfach das, was Du in der Kindheit von den Eltern und/oder anderen Personen empfangen hast, aus Pietät ihnen gegenüber übernommen?
Und was ist Gottes Wort? Die Bhagavad-Gita? Die Bibel? Der Koran? Oder andere? Warum eines davon, anderes nicht?
Ist es Mangel an Demut, solche Fragen zu stellen?
Ich meine nicht. Schreibt doch der Apostel Petrus in seinem ersten Brief: „Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist.“ (1. Petr 3,15)
Deshalb hat das Christentum, insbesondere die katholische Kirche, sogar eine eigene Disziplin der Glaubensrechtfertigung, die Apologetik, entwickelt, und diese ist keine Abteilung der Theologie (wiewohl sie die Apologetik heute Fundamentaltheologie nennt), sondern der (katholischen) Philosophie unter Zuhilfenahme von Erkenntnissen anderer Wissenschaften.
Wenn wir vor zum Beispiel 700 Jahren leben würden, als Europa fast kompakt katholisch war, wären solche Hinterfragungen ziemlich abgelegen – obgleich auch damals hinterfragt wurde. Aber heute, wo wir auf Schritt und Tritt Andersgläubigen und Ungläubigen begegnen, darunter vor allem Moslems – die vielleicht in einigen Jahren, vielleicht schon 2020, bewaffnet von Haus zu Haus gehen und uns vor die Wahl stellen werden, den Koran als Wort Gottes anzunehmen oder Dhimmi-Steuer zu zahlen oder Kopf ab?
Ob es uns gefällt oder nicht, wir leben zur Zeit in einer sogenannten multikulturellen Gesellschaft, und jeder selbständig denkende Mensch m u s s sich Fragen stellen. Offen oder zumindest geheim in seinem Kopf bzw. Herzen.

M.S.: G.M.
Für mich gibt es nur einen Gott. Alles andere widerspricht meinem Glauben.

G.: M.S. Hat er einen Namen?

M.S.: G.M.
Ich bin Christ, somit maße ich es mir nicht an Gott zu personalisieren.
Der namentliche Verweis lautet JHWH.

G.: Eine ungewöhnliche Antwort für einen Christen, jedenfalls Mainstream-Christen. Bist Du messianischer Jude?

M.S.: G.M.
Nein. Ich bin lediglich gläubiger Christ, der sich mit der institutionellen Kirche sowie dem sog. Mainstream nicht identifizieren kann/will. Für mich zählt in erster Linie das Wort Gottes (die Bibel).


H.W.: Nun, M.S., G. sprach nicht nur vom Menschen. Ein Blick in die Natur zeigt, wie gewalttätig und grausam sie sein kann. Ich habe mir obige Fragen auch schon oft gestellt. Irgendetwas muss immer sterben, um ein anderes Wesen am Leben zu erhalten. Der Mensch ist nur insofern einzigartig, dass er durch seinen Verstand die Möglichkeiten hat, die anderen Wesen zu unterjochen, Foltermöglichkeiten zu ersinnen etc.

M.S.: H.W.
Der Verstand ist nicht per se im negativen Kontext zu sehen.
Positive Beispiele gibt es genug.

G.: Schopenhauer hat in „Die Welt als Wille und Vorstellung“ (1. Bd., 2. Buch, § 27) den Kampf in der Natur sehr eindrücklich geschildert. Die Frage ist halt, ob der Mensch sich über dieses Niveau erheben kann oder es mit seiner Verstandeskraft noch verschlimmert. Letzteres ist unbestreitbar. Hier ein Zitat, herauskopiert aus Zeno:

Die deutlichste Sichtbarkeit erreicht dieser allgemeine Kampf in der Thierwelt, welche die Pflanzenwelt zu ihrer Nahrung hat, und in welcher selbst wieder jedes Thier die Beute und Nahrung eines andern wird, d.h. die Materie, in welcher seine Idee sich darstellte, zur Darstellung einer andern abtreten muß, indem jedes Thier sein Daseyn nur durch die beständige Aufhebung eines fremden erhalten kann; so daß der Wille zum Leben durchgängig an sich selber zehrt und in verschiedenen Gestalten seine eigene Nahrung ist, bis zuletzt das Menschengeschlecht, weil es alle andern überwältigt, die Natur für ein Fabrikat zu seinem Gebrauch ansieht, das selbe Geschlecht jedoch auch, wie wir im vierten Buche finden werden, in sich selbst jenen Kampf, jene Selbstentzweiung des Willens zur furchtbarsten Deutlichkeit offenbart, und homo homini lupus wird. Inzwischen werden wir den selben Streit, die selbe Ueberwältigung eben so wohl auf den niedrigen Stufen der Objektität des Willens wiedererkennen. Viele Insekten (besonders die Ichneumoniden) legen ihre Eier auf die Haut, ja, in den Leib der Larven anderer Insekten, deren langsame Zerstörung das erste Werk der auskriechenden Brut ist. Der junge Armpolyp, der aus dem alten als ein Zweig herauswächst und sich später von ihm abtrennt, kämpft, während er noch an jenem festsitzt, schon mit ihm um die sich darbietende Beute, so daß einer sie dem andern aus dem Maule reißt (Trembley, Polypod. II, S. 110, und III, S. 165). In dieser Art liefert aber das grellste Beispiel die Bulldogs-Ameise (bull-dog-ant) in Australien: nämlich wenn man sie durchschneidet, beginnt ein Kampf zwischen dem Kopf- und dem Schwanztheil: jener greift diesen mit seinem Gebiß an, und dieser wehrt sich tapfer, durch Stechen auf jenen: der Kampf pflegt eine halbe Stunde zu dauern, bis sie sterben, oder von andern Ameisen weggeschleppt werden. Der Vorgang findet jedesmal Statt.“
usw.
http://www.zeno.org/Philosophie/M/Schopenhauer,+Arthur/Die+Welt+als+Wille+und+Vorstellung/Erster+Band/Zweites+Buch

M.S.: G.M.
So lange der Mensch sich einbildet mit seinem Verstand alles deuten und verstehen zu können, wird er selbst das größte Hindernis in der Natur darstellen.

G.: Es gibt unterschiedliche Erkenntnisvermögen im Menschen. Eines davon ist der Verstand. Was dem Menschen mit dem Verstand verstehbar ist, das soll und darf er auch verstehen, oder nicht?
A l l e s ist mit dem Verstand sowieso nicht verstehbar und noch weniger deutbar. Für das Deuten ist auch Vernunft und wohl auch Intuition nötig.
Was verstehst Du unter „Hindernis in der Natur“?

M.S.: G.M.
Natürlich hat der Mensch in meinen Augen sogar die Verpflichtung seinen Verstand zu nutzen. Das Gegenteil wäre aus religiöser Sicht gar eine Sünde.
Ich gebe Dir absolut Recht, dass nicht alles mit dem Verstand deutbar ist, jedoch ist das eine Erkenntnis, die zunehmend Menschen nicht aufbringen wollen oder können.
Vielmehr nimmt in diesem Kontext Hochmut und Ignoranz zu, und das interpretiere ich als ein Verhaltensmuster gegen die eigene Natur= Hindernis in der Natur.


J.S.: Dieser Gedanke führte die Verfasser der Schriften von Nag Hammadi zur Annahme des Demiurgen und der Archonten.

G.: Das sind sehr interessante und bedenkenswerte Gedanken. Woher ihre Verfasser sie wohl hatten?

G.: https://anthrowiki.at/Archonten

G.: https://anthrowiki.at/Nag_Hammadi

G.: Die gnostischen Schriften aus Nag Hammadi:
http://wwwuser.gwdg.de/~rzellwe/nhs/nhs.html

J.S.: Faszinierend, diese Fülle an Details, die beschrieben werden. Und das ist nur ein Teil des in Alexandria abgefackelten Schatzes. Zu „technisch“, die Sprache speziell zu den Archonten, um reine Spinnereien zu sein.

G.: Das scheint mir auch. Wenn an den Gedanken etwas dran ist, müssten sich Spuren davon in der Geschichte des Kosmos, des Sonnensystems, der Erde und der Vor- und Frühgeschichte der Menschheit finden lassen.


J.W.: Da sich der Mensch im Besitz des göttlichen Privilegs der freien Willens-Äußerung/Entscheidung befindet,liegt es zweifelsfrei an Ihm,nach welchen Maßstäben/Kriterien er sein Leben bzw.
Schicksalsgestaltung ausrichtet,was auch zur Folge hat,daß das Gottesprinzip in keinster Weise einen Einfluß auf das Leben der Menschheit ausübt,denn nur in der Entwicklung des menschlichen Bewußtseins,welches den Menschen in heiliger Freiwilligkeit und tiefster Überzeugung zum Olymp der göttlichen Bewußtheit führt,damit sich das Gottesprinzip einst in des Menschen Existenz bestätigen kann,liegt der heilige Sinn des Lebens!
Allerdings soll es nach Mathilde Ludendorffs Verständnis bezüglich der „göttlichen Einfluß-Korrektur-Maßnahme“,eine einzige Ausnahme geben,nämlich:
„In den Moment,wo sich der freie Wille durch die menschliche Entscheidungs-Hoheit nicht mehr äußern kann,wird „von Außen“ eingegriffen,um diese freie Willensbekundung durch des Menschen
Eigenermächtigung usw. wieder herzustellen!“
Wie sich allerdings der Eingriff von Außen vollziehen soll,wurde leider nicht zur Kenntnis gegeben.
Was die grausame Selbstzerfleischung in der Natur bzw. Tier, – und Menschenwelt angeht,so habe ich mich auch schon sehr oft gefragt, was das bitteschön für ein Planet sein soll,,auf welchem sich alle gegenseitig auffressen etc….?
Laut einigen Aussagen bestimmter Autoren,soll der Mensch bzw. die Kulturvölker einst in grauer Vergangenheit in edler Sittlichkeit und kultur-schöpferischen Höchstansprüchen sein Leben gestaltet haben
und sogar mittels geistiger Willensfraft in der Lage gewesen sein soll, unter anderem Materie zugunsten seiner Bedürfnisdeckung usw. zu beeinflussen und somit entgegen der wissenschaftlichen Verlautbarung,der heutigen Moderne in seiner geistigen Schöpferkraft haushoch überlegen war!
Irgend etwas muß also in der Vergangenheit geschehen sein,was einen tiefen Einschnitt in der göttlichen Lebensordnung bewirkte und all die lebensfeindlichen Ausmaße nach sich zog,welche uns nun schon seit Jahrtausenden heimsuchen!
Fragen über Fragen…..

J.S.: Schön gesprochen!

G.: Viele interessante Gedanken und Thesen zum Anknüpfen. Ich greife heraus:
1. Freie Willensentscheidung des Menschen
2. Einfluss des Göttlichen auf das Menschenleben
3. Göttlicher Korrektureingriff zur Wiederherstellung der bedrohten freien Willensbekundung des Menschen
4. Grausamer Charakter der Natur
5. Sittlichkeit, Kultur, Schöpferkraft in vergangenen Menschheitsstufen
Was wäre denn eine göttliche Lebensordnung?
Jedenfalls müsste sie einschließen: Freiheit, Sittlichkeit, Kreativität, –
Nun finden wir diese Selbstbekundungen des Menschen ja in diesem irdischen Leben vor und üben sie selbst aus. Sie verwirklichen sich, vereinfacht gesagt, auf positive und negative Weise, wobei die letztere Weise heutzutage m.E. stark überwiegt.
Ist ein positiver Zustand denkbar, der frei, schöpferisch, selbstverwirklichend, dynamisch, sich stets erneuernd (also nicht stagnierend, langweilig) ist, ohne die grässliche negative Seite, die wir nur zu gut kennen?

J.W.: Eine götlliche Lebensordnung wäre nach meinem Verständnis ein Leben in Harmonie bzw. im Einklang mit der Natur und gegenseitiger Wertschätzung souveräner Selbstermächtigung unter Verwirklichung der menschlichen Entwicklung hin zur geistig,seelischen Vervollkommnung seiner Selbst,welche schlußletztendlich in die universelle Kulturschöpfung der edlen Sittlichkeit göttlicher Erhabenheit mündet und somit zur Ur-Quelle zurückführt,aus welcher wir einst emporstiegen.
Der freie Wille des Menschen wurde in genormter Ausrichtung politisch,ideologischer Kriterien unterworfen und somit im Sinne „überstaatlicher Machtinteressen“ usw. empfindlich eingeschränkt,da er sich in seiner inszenierten Verhaltens-
Modefizierung vorgefaßter Meinungsvorgaben anzupassen hatte und somit entgegen seiner Natur in eine rein materiell,geartete Denkstruktur hineingepreßt wurde,welche ihn nicht nur vom heiligen Erbe seiner Ahnen und der historischen Erinnerung abnabelte,sondern jegliche Anbindung/Verbindung zu den ideell,übersinnlich,feingeistigen Sphären verschüttete und somit eine Richtung Vorschub leistete,die sich in ihrer „jahrhundertelangen Umerziehung“ stumpfsinniger Lebens-Maxime verhängnisvoll auf unsere Entwicklung auswirkte und uns letztlich als freie Wesen der Schöpfung in eine staats-dogmatische Matrix der entmündigten Versklavung hineintrieb usw. usf.!
Ich erspare mir jetzt mal die Deatails der verrohten Gewalt,mit welcher solcherart lebensfeindliche Ziele „elitärer Polit-Priester-Horden“ seit Jahrtausenden durchgepeischt wurden,um die Völkerwelt aus der göttlich,natürlichen Lebensordnung herauszuheben,um sie als amorphes „Gojim- Sklaven-Vieh“ auf die Weide zur zweckdienlichen Ausblutung ihrer Freiheit bzw. Selbstbestimmung zu berauben,auf das sie sich niemals mehr im Sinne ihre arteigene Schicksalsgestaltung,ihrer heiligen Verwirklichung zuwenden und somit als Knechte Jahwes,ein Leben in eisiger Seelenerstarrung dämonischer Finsternis fristet!
Im Grunde genommen ist der Mensch zu bedauern,denn eine Spezies,welche sich noch nicht einmal ihrer wahren Herkunft bewußt ist,muß zwangsläufig orientierungslos durch den luftlerren Raum umher irren und wird infolge dessen zur leichten Beute „geisteskranker Lebenskriterien“!
Wie dem auch sei,wir besitzen keinerlei Kenntnisse sowohl unserer Herkunft als auch unserer historischen Erinnerung als Orientierung zu unser zukunftsgewandten Entwicklung und sind deshalb im Sinne unserer Spurensuche,auf allerlei
Spekulationen angewiesen.
Nun gut,ich persönlich vertraue auf den brillanten Seelen-Geist unserer edlen Asengeschlechter,auf das er sich einst wieder in uns manifestiert,um uns wieder den Weg in die göttlich, universelle Harmonie zu weisen!
Zur abenteuerlichen Gedankenstütze hier mal ein philosophisches Gedankenspiel,welches ich 2016 zur öffentlichen Kenntnis gab, – viel Spaß beim abdrehen….😉 https://www.facebook.com/jurgen.wegener.7/posts/1023831501078561

[ J.W.: „Ein philosophisches Gedankenspiel“
Nicht mehr und nicht weniger…..!!!
Seit meiner außerkörperlichen Erfahrung weiß ich,daß unsere Seele sich auch außerhalb unseres Körpers aufhalten kann,das wirft die Frage auf,wo kommt unsere Seele eigentlich her,wo befindet sich ihre Ursprungssphäre???
Zum besseren Verständnis jetzt ein kleiner Streifzug durch die materiellen Entwicklungsperioden!
Wie wir wissen,kann die Materie durch Umwandlung verschiedene Existenzformen annehmen zb. Wasser sich in einer festen Form durch Kälteeinwirkung umbilden oder umgekehrt durch Wärme, – Hitzeeinwirkung zu einer Gasförmigen und in umgekehrter Reihenfolge usw.!
Diese variablen Formerscheinungen sagen uns,daß Materie keinen festen Form-Bezugspunkt besitzt,also nicht von vorn herein zb. als Wasser etc. ausgelegt war.
Natürlich werden diese Umwandlungen nur unter bestimmten Voraussetzungen vor sich gehen,und selbstverständlich gehorcht die Materievielvalt einer Gesetzmäßigkeit im Sinne eines konstanten Gesamtbildes unseres Lebensumfeldes,was ja auch für unser Überleben notwendig ist,denn instabile Natutgesetze würden unsere Existzenz mit Sicherheit gefährden!
Was ich damit sagen will ist folgendes:
Die variablen,spezifischen Materie-Formen werden nicht als solche
hervorgebracht,sondern ordnen sich durch gezielte Impulse der so
genannten „Naturgesetze“ exakt zu dieser oder jener Form an und
können wie bereits angedeutet,unter bestimmten Voraussetzungen
ihre Form auch jederzeit ändern,aber dennoch bleiben sie nach wie
vor Materie!
Nun zur nächsten Stufe:
Ebenfalls wissen wir,daß Materie unendlich durch Vergrößerungs-
techniken wie zb. unter dem Mikroskop etc. in seine Bestandteile
zergliedert werden kann und zwar bis zum Nullpunkt dh. wenn wir
die technischen Möglichkeiten besäßen,würden wir ab einem be-
stimmten Zeitpunkt der Vergrößerung sehen können,wie sich die
Materie auflöst bzw. einfach aus unserem Blickfeld verschwindet!
Nun ist bekannt,daß unsere Sinnesorgane nur über einer begrenzten Fähigkeit der Wahrnehmung verfügen und über dessen Rahmen hinaus ein Sichtkontakt nicht mehr möglich ist!
Jetzt erhebt sich die Frage,wohin entschwand die sich auflösende
Materie unter dem Mikroskop?
Ganz einfach,bildlich ausgesprochen wechselte sie zur „immateri-
ellen“ also nichtmateriellen Ebene hinüber, – natürlich wechselte sie
nicht wirklich dorthin,sondern nur scheinbar,wie gesagt,unser Blick-
feld ist begrenzt!
Hätten unsere Sinnesorgane die Fähigkeit,die Materie bis über den
scheinbaren Verschwinden zu verfolgen,würden wir ganz klar er-
kennen,daß sie mit der immateriellen Welt verbunden ist und daraus ergibt sich für mich die logische Erkenntnis,daß die Materie ihren Ursprung der „immateriellen“ Sphäre verdankt!!!
Das wiederum bedeutet aber auch,daß erstens unsere Wissenschaft von völlig falschen Kriterien ausgeht,welche unter anderen dafür verantwortlich sind,daß sie noch vor so vielen Rätseln steht und zweitens,daß sich unsere Existenz in einer Doppelnatur zu erkennen gibt,dh.,sie lebt in einer Symbiose mit der immateriellen Sphäre!!!
Unsere Wissenschaft hat aufgrund ihrer materiell,ausgerichteten Orientierung,meistens keinen Zugang zum „Wesen“ der Dinge,welches ihnen innewohnt!
Das bedeutet aber jetzt nicht,daß keine klaren Grenzlinien zwischen der immateriellen und materiellen Ebene existieren,nur können wir sie nicht bewußt überschreiten,wenngleich ich davon ausgehe,daß
diese Grenzüberschreitung unbewußt,also „seelentranzparent“,durchaus möglich sein kann!
Nächste Stufe:
Welche Schlußfolgerung ergibt sich daraus?
Zum einen deutet dies darauf hin,daß unser Ursprung in der immateriellen Sphäre zu suchen ist und nicht in der Materiellen,denn die materielle Form unser Existenz ergibt sich als Ausdruck der „schöpferischen Lebens-Energie“,grundsätzlich aus der immateriellen Ursprungsform aus der jegliche „materielle Kunstform“ herzuleiten ist,sie verkörpert also das Produkt intellektueller Lebens, – und Formschöpfung!!!
Was hat das jetzt mit der „Rassen/Ethnien, – bzw. Menschheits-
Entwicklung“ zu tun?
Das bedeutet zunächst einmal,daß die Menscheit so alt wie die Schöpfung selbst ist bzw. sich kurz nach ihrer „Erschaffung“ in der immateriellen Welt,sich selbst bewußt wurde und dieses „sich selbt bewußt werden“ vollzog sich kurz nach der „göttlichen sogenannten Lebens Einhauchung“!
Ich vertrete nämlich den Standpunkt,daß Gott mit Hilfe seines „intel-
lektuell,geschaffenen Ebenbildes“ also uns sogenannten Menschen,
das Universum mit all seinen Begleiterscheinungen schuf,wobei des Gottes „Geist-Lebensschöpfung“ also Wir,die Aufgabe zuviel,sein,unser Schöpfungs-Werk,zu behüten,denn Gott mußte sich nach Vollendung selbst in seinem,unsererem Schöpfungs-Werk einbinden,um es am Leben zu erhalten,dh.,daß er danach keine Möglichkeit mehr besaß,aus seinem „Schöpfungs-Werk“ heraus irgend einen Einfluß geltend zu machen,wir,also die ersten von Gott erschaffenen „Geist-Wesen“,fungierten/fungieren bis Heute sozusagen als „Wächter“ zur Wahrung seines „schöpferischen Lebenswerkes“!
Warum materiell,biologische Lebensformen bzw. Entwicklungs-
stufen in größter und schönster Vielfalt,warum die Materialesie-
rung der von Gott erschaffenen Geist-Wesen,welche sich wie die
Pflanzen und Tierwelt,in verschiedenen Artgruppen aufgliederte?
Und, – gingen alle „Wächter“ in die biologisch,materielle Erschei-
nugsform ein?
Der ersten Frage möchte ich vorausschicken,daß die Materie der
„geistigen Schaffenskraft“ als Vermittler dient,sie ist Grundlage
„intellektueller „Lebensbestätigung“ und daher das einzige Mittel,
um dem Geist schöpferischen Ausdruck zu verleihen!
So wie ein Maler mit Farben ein Bild erschafft oder Bauarbeiter
nach den Architekt-Plan ein Haus bauen,so erschuf schöpferischer
Geist einst mit Materie das Weltall sowie seiner biologischen Le-
bensformen!
Es versteht sich von selbst,daß Materie nicht unterschiedliche For-
men aufweist,aber dafür unterschiedliche Eigenschaften besitzt und
auch in sogenannten Gruppenverbänden derselben „Eigenschafts-
Klassifizierung“ auftritt usw. usf.!
Nochmals,die Formverschiedenheit wie wir sie kennen,bedingt sich
durch die jeweilige,einzelne,atomare Anordnung,welche sich nach
einem ganz genauen „schöpferischen Geist-Muster“ vollzieht!!!
Die Verschiedenheit der Ethnien,erklärt sich aus der Verschiedenheit seiner geistigen Schöpfer!
Wie ist dies möglich?
Als Gott seine ersten „Wächter“ erschuf,erschuf er auch den für die
individuelle Geist/Vernunft/Seele zwingend erforderlichen „freien
Willen“,um eine Hinwendung zu ihm in heiliger Freiwilligkeit bzw.
aus tiefster Verbundenheit,zu gewährleisten!
Eine aus der Schöpfung heraus zwingende Bestätigung zu Gott,müßte sein eigenes Schöpfungsziel in Frage stellen,denn ohne die individuelle Wahlmöglichkeit,Für oder Wider Gott,würde sein „geistiges Ebenbild“ nichts weiter als ein instinktgesteurtes Tier gleichkommen,welches unbewußt seiner genetischen Vorgabe gehorcht usw.!!!
Auf Grundlage der göttlich,“naturgesetzlichen Vollkommenheit“,er-
schufen die Wächter im Einklang mit Gottes Kriterien dann selbst
menschliche Geist-Wesen,welche natürlich nicht mehr zu der „göt-
tlichen Königsfamilie“ gehörten,da sie nicht von Gott selbst erschaf-
fen wurden und somit auch keinen Einfluß auf die von den Wächtern ausgeübten Belange der „Schöpfungs-Bewahrung“ hatten!
Um diese zu erlangen,mußte die „Zweite Generation“ sich durch vor-bildliches Verhalten bewähren usw. usf.!
Nun sind die Gesetzmäßigkeiten so geschaffen,daß materielle „Ent-
wicklungs-Substanz“ beim Menschen sich stets nach ihrer geistigen
Artung ausrichtet zb. schlechte Geistes-Haltung = schlechte bis mittelmäßige Formen in dem äußeren Erscheinungsbild!
Aber da die göttlich,naturgesetzlichen Kriterien stets auf vollendete
Formschönheit hinauslaufen,versucht das Erbgut dieses Ideal so gut wie möglich entgegenzustreben,allerdings ist es dabei in erster Linie auf die geistigen Impulse angewiesen,welche den jeweiligen Grad der Erscheinungsform beim Menschen beeinflussen!
Die Vererbung bzw. das genetische Grundlagenmaterial war hier von ganz immenser Bedeutung,denn als die Wächter sich anschickten,Gottes Plan der menschlichen,also materiellen Menschwerdung in die Tat umzusetzen,mußte aufgrund der geistigen Verschiedenheit/Variation,auch unterschiedliche Ethnien/Rassen entstehen nicht zuletzt um den
„Erkennungsmerkmalen“ genüge zu tun( Weiße,Rote,Gelbe,Schwarze usw.)!
Die bei einigen Autoren erwähnte Aufkreuzung durch Vermischung,
brachte dann den verhängnisvollen Wendepunkt nicht nur in der Verfälschung der äußeren Erscheinungsform,welche ja immer von der geistigen Impulzgebung abhängig war,sondern gestattete es den geistigen Kräften,welche sich nicht im Einklang mit der göttlichen Erwartung befanden,sich zu vertanen und so für die „Wächter-Generation“ nahezu unsichtbar blieben!
Irgend etwas Einschneidenes muß in grauer Vorzeit passiert sein,denn die geistige Dekadenz ist normalerweise nicht zu erklären,denn schließlich hat der menschliche Geist seinen Ursprung in der göttlichen
Erhabenheit,man kann wider Gott sein,ohne Frage,aber woher stammt die menschlich,tierische Grausamkeit,woher die scheinbar nicht menschliche Blut und Vernichtungssucht?
Liegt das vielleicht daran,daß es erste Anzeichen einer vertierten „Entwicklungs-Verkettung“ infolge geistiger Schwachpunkte der schlimmsten Art waren,welche sich im Laufe der Jahrhunderttausende immer weiter vertieften und eines Tages zur menschlichen „Tier-Spezies“ geäußert hätten?
Die genetische Aufkreuzung mit dem Blut der Wächter hat die Entwicklung der „Gottfernen“ hin zur „äußeren Tier-Entwicklung“,vorerst gestoppt,nur wenn den „Gottfernen“ das geadelte Blut rigoros vorenthalten wird,kann es im Kreislauf der Vermischung,den Gottfernen keine Aufwertung mehr bringen und ihr Schicksal ist besigelt, – umgekehrt bringt die Blutsenthaltung von den Gegen-Ethnien unsereren „Wächternachfolge-Generationen“ Heilung und alte Kraft zurück,welche wir einst besaßen!!!
Zum Schluß noch die Beantwortung der letzen Frage.
Es haben sich nicht alle „Gottes-Wächter“ in der „materiellen Entwicklungs-Erscheinung“ eingegliedert,viele sind noch jenseits unserer materiellen Erscheinungsform und beschützen nach wie vor die göttliche Schöpfung und zwar solange,bis Gott sich aus seiner Schöpfung erhebt,um nach einer Ruhephase,die nächste Schöpfung-Variante einzuleiten!!!
Und denkt stets daran,daß wir uns auf der Suche nach der schöpferischen Ursprungsgeschichte,eines Tages selbst gegenüber stehen könnten….,zwinker! ]


G.: Einen guten alten Bekannten (katholisch) fragte ich einmal, wer diese stechenden, bohrenden, beißenden Insekten erschaffen habe. „Das war bestimmt der Teufel“, meinte er. „Das kann nicht sein,“ sagte ich, „in der Bibel steht: Gott erschuf die Tiere, und er sah, dass es gut war.“ Darauf mein Bekannter: „Da muss er einen schlechten Tag und sehr schlechte Laune gehabt haben.“ Die Theologie erklärt die unangenehme Seite der Natur wohl als Folge des Sündenfalls der ersten Menschen.
Insektenstiche


G.v.G.: Die Antwort ist im Grunde recht einfach. Alles, was lebt – Pflanzen, Tiere, Menschen, Dämonen und Götter – ist mit dem HOCHGOTT zugleich entstanden, von daher sind all diese – WIR – Seine Geschwister! Das Leben selbst aber haben wir alle von IHM erhalten, von daher sind wir alle Seine Kinder!

G.: Wenn man Deine Auffassung mit anderen vergleicht, die zu diesem Thema geäußert wurden, sind diese alle trotz ihrer Unterschiedlichkeit nicht unvereinbar miteinander. Sie ergänzen sich vielleicht sogar. Kann es sein, dass der Hochgott einer der „Archonten“ ist? Da auch der Hochgott (ich nehme an, Du verstehst unter ihm ein überwiegend gutes Wesen) entstanden ist, ist jedenfalls die Frage nach dem Absoluten, nach dem Urquell von allem, auch mit ihm, dem Hochgott, nicht beantwortet.

G.v.G.: Der Urgrund allen Seins sind SCHWINGUNGEN ! Seit dem Uranfange gab es die männlichen und die minnigen (weiblichen) Schwingungen! – Das Wort ‚Gott‘ bedeutet ‚gut‘ und meint das personifizierte und dann auch vergöttlichte ‚GUTE‘ gemeinhin! Daher kann es gar keinen Gott geben, der nicht durch und durch GUT ist !!!

G.: Wenn wir bei dem Wort Schwingungen von unserer Erfahrung ausgehen, sind Schwingungen immer die Schwingungen von etwas, das schwingt. Zum Beispiel die Schwingungen des Körpers, wenn man einen Hula-Hoop-Reifen um die Hüfte kreisen lässt. Oder die innere Schwingung von einem selbst, die man spürt, wenn man es gelernt hat, darauf zu achten und sie wahrzunehmen. W a s ist dieses Etwas, das am Uranfang in der männlichen und weiblichen Weise schwingt?


Ga.M.: An J.S. und G.M. ich mag so sehr euer Hirn wie sehr wünschte ich mir in meine Nähe tiefgründiges denken ich mag euch beide sehr gern lesen

G.M. Danke, Ga., das freut mich sehr, dass wir hier nicht nur „für die Katz“ schreiben. :-)

Ga.M.: G.M. ihr regt meine Gedanken an manchmal platze ich vor ideen, könnte gar nicht so schnell schreiben wie meine gedanken schiessen, ich Danke euch schön das es euch gibt , Danke

J.S.: Merci, Ga.. G.s Fragestil ist unwiderstehlich.

G.M.: J.S. bin halt neugierig :-)


G.: Ich schicke voraus, dass ich diese Gruppe mit der Absicht gegründet habe, über Philosophie, Religion, Weltanschauung nicht zum Zeitvertreib zu plaudern oder um mit Vielwisserei anzugeben. Deshalb möchte ich für mein Teil grundlegende, lebenswichtige Themen nicht nur anschneiden, sondern möglichst soweit erörtern und durchdringen, dass, wer sich damit auseinandersetzt, zu begründeten Entscheidungen gelangen kann.
Das betrifft natürlich nur solche, die noch am Suchen sind.
(Wer schon feste Überzeugungen hat, für den sollte es nicht schwierig sein, sie nötigenfalls darzulegen und zu begründen.)
Daher zum Thema dieses Stranges die folgenden
Thesen:
Gott ist ein absolut gutes Wesen, nicht zwiespältig mal gut mal böse.
Daher schafft Gott nur Gutes.
Böses entsteht durch die Möglichkeit (Freiheit), das Gute und dessen Ursprung im guten Gott zu negieren.
Die Schöpfung, in der wir leben, enthält viele natürliche Übel und moralisch Böses.
Vermutungen:
Unser Universum (der uns bekannte, unserer Erfahrung gegebene Teil der Schöpfung) wurde von einem oder mehreren intelligenten, mächtigen Geschöpfen geschaffen, welche die ihnen von Gott gegebene Freiheit zum Üblen und Bösen benutzt haben.
Außer dem (oder den) negativen ( = üblen, bösen) Universum (Universen) existiert (existieren) auch ein positives Universum (oder positive Universen), in denen die Freiheit zur Negativität (zum Übeln, Bösen) nicht aktiviert ist.


G.: Die semitischen Religionen, welche hierzuland die wichtigste Rolle spielen, sind sich einig, dass Gott der Schöpfer ist. Das Apostolische Glaubensbekenntnis besagt: „Ich glaube an Gott, den allmächtiger Vater, Schöpfer des Himmels und der Erde“. Dazu wird insbesondere die Krone der Schöpfung, der Mensch, gerechnet. Der Koran spricht von Allah auch als „Herrn der Welten“. Im esoterischen Judentum, den Spekulationen der Kabbalah, wird Gott als „En Soph“ in so weite Ferne gerückt, dass man zu ihm eigentlich keine persönliche Beziehung haben kann, und zahllose Mittelwesen (Engel, Dämonen) üben seine traditionellen Funktionen aus.
Bei der Frage nach dem Ursprung von Gut und Böse gehen die semitischen Religionen auseinander. Judentum und Islam verlegen ihn in Gott selbst hinein. Nicht so das Christentum. Ich habe aus diesem Grund in „Biblische Dogmatik. Eine Einführung in die systematische Theologie“ von Wayne Grudem nachgeschlagen. Das ist ein ziemlich neues Werk, amerikanische Originalausgabe von 1994, deutsche Ausgabe von 2013, ein Schmöker von 1440 Seiten. Ein fundiertes Werk mit umfangreichen Literaturangaben. Vor sieben Jahren war es schon in 12 Sprachen übersetzt mit einer Gesamtauflage von über einer halben Million. Schon heute ein evangelisch-evangelikales Standardwerk.
Zwei Abschnitte befassen sich mit den Glaubenssätzen: „Gott schuf das Universum zum Erweis seiner Herrlichkeit“ und „Das Universum, das Gott schuf, war ’sehr gut'“. Letzteres wurde hier schon in einem Kommentar erwähnt und stützt sich auf 1. Mose 1,31: „Und Gott ( = elohim) sah alles, was er gemacht hatte; und siehe, es war sehr gut“.
Zum Erweis des ersten Satzes schreibt Grudem: „Es ist deutlich, dass Gott sein Volk zu seiner Ehre schuf, denn er spricht von seinen Söhnen und Töchtern als solchen, die ‚ich zu meiner Ehre geschaffen … gebildet, ja, gemacht habe“ (Jes 43,7). Doch Gott schuf nicht allein Menschen für diesen Zweck. Die ganze Schöpfung soll die Herrlichkeit Gottes zeigen.“ (op. cit., 300)
Schlägt man das Kapitel bei Jesaja nach, erlebt man eine Überraschung (oder auch nicht, je nachdem). Das Kapitel trägt die redaktionellen Überschriften: „Der HERR ist der Erlöser Israels“ und „Der HERR wird Israel retten trotz dessen Untreue“ (Neue revidierte Schlachter Version 2000). Mit HERR wird hebräisch JHWH wiedergegeben. In dem Kapitel erfahren wir, dass JHWH Gott ist, dass er Israel zu seiner Ehre geschaffen hat und es retten wird, obwohl es treulos war und ihm keine Brandopfer und Schlachtopfer usw. dargebracht und ihn mit Sünden ermüdet hat. Aus dem Kapitel geht hervor, dass allein Israel zu des HERRN Ehre ist. Israel ist also, nach Grudem, die Ehre Gottes und des Universums.Und was ist mit den Nicht-Israeliten? „Darum, weil du (Israel) kostbar bist in meinen Augen [und] wert geachtet und ich dich lieb habe, so gebe ich Menschen für dich hin und Völker für dein Leben“ (Jes 43,4). Die Elberfelder übersetzt genauer: „… so gebe ich Menschen hin an deiner Stelle und Völkerschaften anstelle deines Lebens“. Die jüdische Übersetzung von Leopold Zunz: „Weil du teuer bis in meinen Augen, geehrt, und ich dich liebe, so gebe ich Menschen statt deiner hin, und Nationen für dein Leben.“
Natürlich haben auch Nicht-Israeliten eine Chance, zu Gottes Ehre zu sein, sonst wäre nicht das Christentum entstanden. Diese Chance besteht darin, dass sie sich, gemäß paulinischer Theologie, Israel aufpropfen lassen, also eine Art Israeliten werden. Die Juden sehen das freilich anders.
Wie wirkt das auf Euch? Wie findet Ihr das?
(Sollte ich etwas unrichtig dargestellt haben, bitte ich ausdrücklich um Korrektur.)
https://www.bibleserver.com/ELB.SLT/Jesaja43


G.: Geht man die bisherigen Antworten auf die Frage: Ist der Mensch das Geschöpf Gottes? durch, so stellt man fest, dass einiges dafür spricht, dass der Mensch, wie er heute existiert, nicht die unmittelbare Schöpfung des absoluten Gottes (seine Existenz vorausgesetzt) ist, sondern dass an der Schaffung des Menschen andere Geschöpfe beteiligt waren.
Für diese Meinung finde ich weitere Unterstützung:
1. in den indischen Veden,
2. bei David Icke, der einerseits auf die schon erwähnte Gnosis zurückgreift, andererseits neueste Erkenntnisse über den Menschen und das Universum verwertet,
3. schon vor David Icke in den Büchern von Dr. Peter D. Francuch.
Nach dem vedischen Weltbild erschafft die absolute Persönlichkeit Gottes (Wischnu/ Krischna) Brahma, den Schöpfer des Universums. Von diesem stammen zahlreiche ermächtigte göttliche Wesen: kosmische Intelligenzen, die großen Weisen (Rischis), die Schöpfergötter, Suras (Lichtwesen) und Devas (göttliche Wesen) genannt, sowie die Manu- und Prajâpati-Dualwesen.
Die Manu-Paare sind die Urahnen der Menschheit. Mit dem Sanskrit-Wort „Manu“ ist das deutsche Wort „Mensch“, „Mann“ wurzelverwandt. „Manu“ hängt mit „manas“ = Geist, Denkkraft zusammen. Der Mensch ist (indoarisch, indogermanisch) also das denkende, sich seiner selbst bewusste Wesen.
Den „Manu“ finden wir übrigens auch in der germanischen Mythologie. In der „Germania“ des römischen Historikers Tacitus lesen wir über den Ursprung der Germanen (Deutschen): „[…] feiern die Germanen Tuisto, einen erdentsprossenen Gott. Ihm schreiben sie einen Sohn Mannus als Urvater und Gründer ihres Volkes zu, dem Mannus wiederum drei Söhne; nach deren Namen, heißt es, nennen sie die Stämme an der Meeresküste Ingävonen, die in der Mitte Herminonen und die übrigen Istävonen.“
Ein Teil der Lichtwesen nahm einen negativen Weg und verfinsterte sich. Aus den Suras wurden Asuras (Dämonen) usw.
Nach Peter Francuch stammt der heutige Mensch von mächtigen Engeln, die sich von Gott abwandten, den „Pseudo-Schöpfern“. Sie manipulierten sich selbst und den ursprünglichen Menschen genetisch, um ein kosmisches Experiment durchzuführen.
Auch nach David Icke wurden wir genetisch manipuliert. Jedoch gibt er dafür eine andere, die gnostische Erklärung.
Die Elohim der Bibel (Schöpfungskollektiv) entsprechen also dem vedischen Brahma mit seinen schöpferischen Lichtwesen. Den Asuras entsprechen in der Bibel die gefallenen Elohim, die im Hebräischen Nephilim genannt werden.
Dazu gibt es Parallelen in der sumerischen Mythologie. Die Nephilim werden dort Annunaki genannt.
Von den Sumerern stammen die ältesten erhaltenen Schriftdenkmäler der Menschheit.
Die ältesten, ausführlichsten und umfangreichsten Erinnerungen an die Vorgeschichte der Menschheit und des Kosmos haben jedoch die Indo-Arier.
Nach diesen erwähnten Weltanschauungen sind die gottzugewandten und gottabgewandten Engel noch heute aktiv. Die heutige Weltpolitik könne nicht ohne ihr – in den letzten 5000 Jahren meist verborgenes – Wirken verstanden werden, zum Beispiel genetische Manipulationen und Genderismus.


G.: Zu den zuletzt erwähnten Anschauungen möchte ich Literatur aus dem Internet verlinken.
Zu 1. Hinsichtlich der Veden favorisiere ich den Wischnuismus, dem heute an die 70 % der Inder folgen. Diese Richtung wurde im Westen von Srila Prabhupada Bhaktivedanta verbreitet. Dazu gibt es viele Internetseiten der Hare-Krishna-Bewegung. Hauptquellen sind die Bhagavad-Gita und das Srimad-Bhagavatam. Für uns Deutsche sind hier die Veröffentlichungen von Armin Risi von besonderem Interesse. Hier eine Darlegung auf seiner Website:
https://armin-risi.ch/Artikel/Vedisch/Die-Kosmologie-der-altindischen-Schriften.php
Zu 2. Von den Büchern David Ickes sind einige im Internet als PDF-Dateien zugänglich. Das wichtigste Buch, das auf dem neusten Stand ist und alles Wichtige zusammenfasst – z.Zt. leider nur auf Englisch-, ist „Everything You Need To Know But Have Never Been Told“ (2017): https://www.docdroid.net/PHTbAiy/david-icke-everything-you-need-to-know-but-have-never-been-told-2017-pdf.pdf . Eine ausführliche Besprechung dieses Buchs von David Steele, einem ehemaligen FBI-Mann: https://phibetaiota.net/2019/05/review-everything-you-need-to-know-by-david-icke/
Zu 3. https://sites.google.com/site/newrevelation2001/


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***

Quelle: https://www.facebook.com/groups/deutscherglaube/permalink/593358451494096/

Kurzverweis: https://wp.me/p2UUpY-2iO

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