Philosophische Fragen (10): Religion, Philosophie, Weltanschauung, Ideologie in Deutschland heute

G.:

Zitat: „Es ist unser nationales Unglück, daß wir noch niemals die Kraft aufbrachten, eine absolut passende und deckende Übereinstimmung zu finden zwischen dem, was wir Nationalbewußtsein, und dem, was wir Religiosität nennen. Was das praktisch bedeuten würde, das sehen wir an der japanischen Nation. Hier heißt fromm sein zur gleichen Zeit auch japanisch sein. Aus dieser Gleichartigkeit des nationalen und religiösen Denkens und Empfindens entspringt eine patriotische Kraft von ungeheurer Dynamik. Die Besten unter uns ringen um diese letzte Synthese.“ (Joseph Goebbels, Aufsatz „Die Vollendeten“, 27.12.1942)

Einer der wichtigen Gründe, sich mit Geschichte zu beschäftigen, sollte der sein, daraus für die Gegenwart und die Zukunft zu lernen, und so stellt sich mir nach der Liste über die Hauptvertreter deutschen Denkens und Weltanschauens in der Geschichte die Aufgabe eines Überblicks über die heutige geistige Lage in Deutschland:

1. Welches sind die hauptsächlichen in Deutschland heute vertretenen Religionen und Konfessionen? Welches sind 2. die wichtigsten philosophischen, 3. weltanschaulichen und 4. ideologischen (besonders politischen) Strömungen und ihre Hauptexponenten?

Ein Gesichtspunkt, der hier zu beachten ist, ist der nach dem Ursprung der verschiedenen Geistesströmungen: Sind sie deutsch (aus dem deutschen Volk selbst hervorgewachsen) oder fremd (von außen eingeführt, aufgepflanzt, eventuell assimiliert)?


J. S.: Aus der Retrospektive fällt auf, dass die wirkmächtigsten Geister mit dem Satanischen im Bunde waren: Luther in seinem Kampf gegen den Antichristen in Rom hat zwar „die deutsche Religion“ geschaffen, aber war ein Psychopath und Bauernschlächter. Marx hat den militanten Kommunismus geschaffen und war Satanist und Rothschild-Auftragserfüller. Konnte nicht statt Luther ein anderer deutscher Geist gewinnen? Statt Marx ein menschenfreundlicher Kommunist? Traumatologisch gesprochen leidet das deutsche Wesen immer noch unter den Folgen des Römischen Imperialismus und der durch ihn transportierten abrahamitischen Psychopathie.
Der „Ponerologe“ Lobaczewski hat das alles sehr gut analysiert.
In Polen ist und war die Nähe von Nationalbewusstsein und Frömmigkeit übrigens leichter zu finden als im fernen Orient. Ich war vorgestern in einem Weihnachtskonzert in einer polnischen Kirche. Auffällig waren die Lieder mit sehr starkem vorchristlichem, slawischem Hintergrund, Substrat. Gut getarntes Erbe.

(…)

G.: Interessant: Auf dem Buchdeckel nur böse Goyim.


G.: Ein bedeutendes Thema bringst Du mit der politischen Ponerologie hier ein, J. „Wir werden von Psychopathen regiert“ habe ich schon des öfteren im Weltnetz gelesen oder gehört. Es ist spannend, dem auf den Grund zu gehen. https://archive.org/download/PolitischePonerologie/Politische%20Ponerologie.pdf


G.: Martin Luther war Deutscher, Karl Marx war Jude in Deutschland.
Luther war sich mit seinen vier reformatorischen “Sola’s” subjektiv gewiss, mit Christus verbunden zu sein. Dass er des Teufels sei, warfen ihm die Katholiken vor. Katholiken und Protestanten verteufelten sich eben gegenseitig. Das deutsche Volk und ein großer Teil Europas wurde durch die Reformation auf Jahrhunderte gespalten, was sogar zu Religionskriegen führte. Einerseits verschaffte Luther dem Gewissen des Einzelnen Geltung als moralische Instanz und befreite die Deutschen von der geistigen und rechtlichen Knechtschaft unter Rom (“Babylon”), andererseits schuf er, gerade durch seine Großtat der Bibelübersetzung ins Deutsche, eine neue Abhängigkeit, jene unter das Bibelwort, eine Rejudaisierung des Christentums bis ins letzte Dorf, in die letzte Familie, beschleunigt durch den neu erfundenen Buchdruck. Der Abspaltung vom Papsttum folgten Spaltungen der Reformation in sich: Calvinisten, Zwinglianer, Baptisten… Unter diesen Spaltungen leidet das deutsche Volk bis heute. Auch dauerte es lange, bis der einzelne Deutsche frei über seine Konfessionszugehörigkeit entscheiden konnte. Statt dem Papst war er dem Landesherrn und der Landeskirche unterworfen, die kaum weniger dogmatisch war als vorher Rom.
Bei Karl Marx liegt die Sache insofern anders, als er selbst Hinweise auf Teuflisches in poetischen Erzeugnissen seiner jungen Jahre sowie später in gewissen absonderlichen Verhaltensweisen gab. Der lutherische Pastor Richard Wurmbrand hat ein Buch darüber geschrieben:
https://info2.sermon-online.com/german/RichardWurmbrand/Das_Andere_Gesicht_Des_Karl_Marx_1993.pdf


J. S.: Sehr gute Pdfs, danke! Dass der Protestantismus eine Rejudaisierung bedeutete, wird von den Orthodoxen oft vorgebracht. Klar ist das bei Calvin mit seiner Prädestinationslehre, die dem neuen Geldadel das ideale Schlupfloch ins Paradies ermöglichte. Dass die Übersetzung der Bibel auch so gesehen werden muss, also „rejudaisierend“, ist überzeugend, als man sich als Bürger nun den Sermon von der Empore auch noch in den Intellekt einspeisen lassen musste, anstatt ihn wie Kinder es tun, einfach zum anderen Ohr wieder hinaus zu lassen, so dass das prächristliche Substrat besser erhalten blieb. Vorwerfen kann man dies Luther freilich nicht. Aber ich sehe die abrahamitischen Religionen sowieso als Einheit. Es kommt also nicht viel darauf an, welcher Akzent gerade vorherrscht. Bei dem Prädikat „satanisch“ ist es wichtig, die kabbalistischen Strömungen im Auge zu haben. Also die Sabbatäer, Frankisten usw., über sie die Linie zu Rothschild und Marx. Luthers Reformation wurde entscheidend von den Venezianern mit der Gegenreformation „dialektisiert“, die Spaltung also als Konzept tief ins Herz Europas verankert. Da kommen die Jesuiten ins Spiel mit ihren Wurzeln im maurischen Spanien. Die Befreiung von Rom-Babylon war also nur eine scheinbare. Gab es deutsche Denker, die diese Hintergrundmächtepolitik kritisch durchschauten? Schiller wahrscheinlich.

G.: J., ich sehe doch erhebliche Unterschiede zwischen den drei abrahamitischen Religionen. Ich gebe Dir recht darin, dass sie alle drei gleich unheilvoll in ihren Absolutheits- und Weltherrschafts-Ansprüchen sind. Doch muss man unterscheiden zwischen ihrem theistischen Wahrheitskern und ihrer geschichtlichen Verunstaltung. Außerdem unterscheidet das Christentum sich grundlegend von allen anderen Religionen durch seine Idee der Menschwerdung des absoluten Gottes, was nicht gleichzusetzen ist mit der indischen und auch anderswo zu findenden Vorstellung von den göttlichen Avataren.

J. S.: Das Christentum hat unstrittig das meiste an Wunderbarem und Erhebendem in seiner Zauberkiste. Aber die Naturvölker würden immer noch die Immanenz des Göttlichen in der Natur bevorzugen, wie auch das Naturvolk der Germanen einst.

(…)


G.: Anmerkung zu dem Buch von Richard Wurmbrand: Es ist sehr aufschlussreich, was er an Tatsachen vorlegt. Doch fällt auf, dass er am Rande immer wieder den Nationalsozialismus, obwohl dieser gar nicht Thema seines Buches ist, hineinzieht und auf dieselbe Stufe stellt mit kommunistischen Terrorregimes. Dabei war der Nationalsozialismus auch eine Abwehrreaktion gegen den Kommunismus. (An einer Stelle gibt Wurmbrand jedoch zu, dass der Kommunismus schlimmer war als der Nationalsozialismus, weil nach seiner Ansicht dieser letztere nur Völker unterjochen, jener aber Völker ausrotten wollte.) Andererseits verschweigt Wurmbrand, dass die kommunistische Revolution und in ihrer Folge der grausame Völkermord am christlichen russischen Volk größtenteils das Werk von Juden war (80 % der Leitungsorgane der Kommunistischen Partei und der Geheimpolizei). Auch dieser lutheranische Pastor deckt – bewusst oder unbewusst – seine jüdischen Volksgenossen.


G.: Doch hinter und über diesen Frankisten stecken für uns unsichtbare Mächte. David Icke kommt in seinem neuesten Video auf sie zu sprechen: https://www.youtube.com/watch?v=vy0Fwbe7ahE

J. S.: Unermüdlicher Icke, vorbildlich.


J. S.: https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Wurmbrand Was für eine Vita! In Rumänien kommen kernige Menschen zur Welt. Mircea Eliade war viele Jahre mein Lieblingsdenker. In Wurmbrands Seele sind Jahrtausende eingebrannt. Ohne ihn ausreichend gelesen zu haben, scheint mir seine Ineinssetzung von NS und KOmm aber korrekt. Wer hinter die Programme schaut und das Satanische erforscht, erkennt hinter beiden diesselben Hintergrundmächte. Die Ursprünge der SU mag er nicht gekannt haben sowie auch nicht die Auftraggeber des NS. Dazu mehr bei Antony Sutton. Aber es ist widersprüchlich, beim NS auf dessen Programm zu sehen (immerhin gegen Komm.), aber beim Komm. nicht (immerhin gegen Kapitalismus, Fasch usw.). Beide Ideologien wollten die Welt retten. Umso lohnenswerter ist das Studium des Frankismus, da hier weniger das Programm als die Wirkung ins Auge springt. Solche Organisationen wollen und können ja gar nicht universell akzeptierbar sein, weil sie zu viel Böses versprechen nur für Machtmenschen.

G.: Jochen, hier widerspreche ich Dir nachdrücklich, und über diese Sache: Programm und Ziele von Kommunismus und Nationalsozialismus, müssen wir uns auseinandersetzen. Welches waren denn nach Deiner bzw. nach Antony Suttons Meinung die Hintermänner des NS? —
Auch ich habe Respekt vor der Glaubensüberzeugung von Pastor Wurmbrand, aber Rumänen waren weder er noch Mircea Eliade.


J. S.: Daraus eine neue Antwort auf die Frage nach der genuin deutschen Weltanschauung: vor lauter Weltanschauung den Wald der Hintergrundmächte nicht zu sehen, der sich hinter den Bäumen der Einzelprogramme und Ideen verbirgt. Geistig faulere „Stämme“ sind da realistischer. Alexander Benesch weist i.d.Z. immer auf das Vorgehen bestimmer Teile des Hochadels hin, die sich gar nicht erst durch Ideologien zu erkennen geben, aber die Strippen ziehen.


G.: Jochen, nur eine kleine Teilantwort vorab. Auch hier gilt: kein vernünftiger Diskurs ohne Abklärung wichtiger Begriffe, worum er geführt wird. In diesem Fall: Was ist satanisch? Alles hängt letztlich vom Standpunkt ab. Beispiel: Das orthodoxe Judentum (Talmud, Toledot Jeschu) sieht Jesus Christus in der Gehenna in einem Kessel von kochenden Exkrementen brodeln – als Strafe dafür, dass er ein „Zauberer“ und „Verführer“ gewesen sei. Christen sehen ihn entgegengesetzt als göttliche Person und können sich dabei auf 2000 Jahre mystische Erfahrung berufen. Die Moslems sehen Jesus als einen Propheten Gottes, den Allah in einen der Himmel erhoben habe (aber nicht so hoch wie Mohammed). Also: Was ist satanisch?


J. S.: G., das ist richtig. Als Gegenbegriff zu göttlich ist s. ein Sammelbegriff für alles Schlechte. Um nicht zu sehr im Ideellen zu bleiben, sollten wir es an den Wirkungen festmachen, also das Destruktive, Lebensfeindliche, Kriminelle, so sehr Verbotene, dass es heimlich getan wird, das Spaltende zur Machtanhäufung,

Sun Tsu


G.: Beeindruckendes Zitat. Das Böse ist ziemlich alt. Kürzlich las ich irgendwo, auf der Erde sei es seit 30 Millionen Jahren. Aber dann denke ich: Horst Mahler, Sylvia Stolz, Ursula Haverbeck und so viele andere Patrioten sitzen nicht im Gefängnis, weil sie Sun Tsu kritisierten, sondern die Judenherrschaft über uns.


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Diesem Artikel ging der Artikel voraus: https://estomiles.wordpress.com/2020/01/02/philosophische-fragen-9-deutsche-philosophie-religion-weltanschauung/

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Quelle: https://www.facebook.com/groups/deutscherglaube/permalink/609062536590354/

Kurzverweis: https://wp.me/p2UUpY-2hY

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