Vom Hakenkreuz

 

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Kornkreis in England. Foto: schwarze-sonne.net

Kreuze sind als religiöse Symbole seit den ältesten Zeiten im Gebrauch gewesen, so das gleichschenklige (griechische), das  ungleichschenklige (lateinische oder christliche), das Henkelkreuz (ägyptische) und das Radkreuz (ein gleichschenkliges in einem Kreise). Auch das Hakenkreuz ist ein religiöses Symbol, das für uns von besonderem Interesse ist, da sich erwiesen hat, daß das Hakenkreuz von den ältesten Zeiten sich nur bei arischen Völkerstämmen findet. Wo es später bei Nichtariern auftritt, wie bei Phönikern und Etruskern, da ist es entlehnt.

Als ein spezifisch arischer Besitz ist das Hakenkreuz für die Archäologen und Historiker wichtig gewesen; es ist ihnen nämlich zum „Leitfossil“ geworden, mit dem sie die arischen Wanderungen vom mittleren Europa nach Osten und Westen und Süden verfolgen und als gewiß feststellen konnten, daß die Arier nicht aus Indien nach Europa kamen, sondern bereits ganz Europa bevölkerten, als arische Stimme in Indien eindrangen. Lange schon vor der Zeit, als Arier in Indien eingewandert sein sollen (1000–1500 v. Chr.) ist das arische Hakenkreuz in Kleinasien und Italien heimisch gewesen; lange auch vor der Blüte Griechenlands ist Kleinasien, vor allem die Troas, von Thrakien aus mit Ariern bevölkert worden.

Die ältesten dieser Symbole hat Schliemann in großer Zahl auf Hissarlik ausgegraben; weiter wurden sie gefunden im nördlichen Thrakien, in Ungarn, Schlesien, im mittleren und nördlichen Europa, in Gallien, Belgien, Pommern, Dänemark und Schweden, und zwar auf Gegenständen aus der Bronzezeit. Diese Zeit wird heute aber weit in die Vorzeit hinauf gerückt, so daß die nordischen Funde an Alter den trojanischen nicht nachstehen.

Was nun die Bedeutung des Hakenkreuzes betrifft, so erklären einige Forscher dasselbe für das Zeugungssymbol, die Mehrzahl aber, und weit überzeugender, für das Symbol des arischen Sonnengottes. In Belgien und Gallien z. B. erscheint dieses Symbol seit dem dritten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung auf Gold- und Kupfermünzen vorwiegend als Emblem des Sonnengottes Belenus (der Lichthaarige) oder Grannus (der Schönhaarige); diese Münzen erzielten in der römischen Zeit mitunter die Umschrift „Apollo Belenus“ oder „Apollo Grannus“; beide aber waren Lichtgötter. Der keltische Gott Granus oder Grannus, dessen Kult die Römer auch in den Rheinlanden fanden, wird mit Odin identifiziert. Bei den Germanen war also das Hakenkreuz das Symbol Odins oder Wodans, des Himmelsgottes mit dem einen Sonnenauge.

Diese Bedeutung des Hakenkreuzes ist jedoch nicht die ursprüngliche, und es fragt sich, wie unsere Vorfahren zu diesem Symbol gekommen sind.

In Indien war das Hakenkreuz anfangs das Symbol für den Feuergott Agni und hieß Svastica. Svastica ist auch der indische Name des Drehfeuerzeugs, das ja gewissermaßen die Wiege des Feuergottes Agni war. Dies brachte die Forscher auf den richtigen Gedanken, daß das Hakenkreuz aus dem zum heiligen Werkzeug gewordenen Feuerquirl der Arier hervorgegangen sei. Damit werden auch die Haken erklärt, die alle nach derselben Seite weisen und auf die rotierende Bewegung des Feuerquirls hindeuten.

Wenn man nun bedenkt, welche Wohltaten den Urvölkern aus der Entdeckung des Feuermachens erwuchsen, so begreift man die hohe Wertschätzung, die der Feuerquirl bei ihnen gewann, so daß er bald zum heiligen Werkzeug wurde. In den altindischen Veden ist die Bedeutung des Feuerquirls für die menschliche Kultur aufs höchste gepriesen. Was aber lag der Anschauung der Alten näher, als dieses Zeichen auf die große Feuer-, Licht- und Wärmequelle der Natur, auf die Sonne und ihre Personifikation, den Sonnengott, zu übertragen!

Was soll nun uns Heutigen das Hakenkreuz sein? Kein bloßes Erkennungszeichen, sondern auch ein Symbol – ein Feuerquirl im   b i l d l i ch e n   Sinne, der in der Seele das Feuer der Begeisterung für alles Hohe und Edle wecken und uns sagen soll, nie zu rasten im Streben nach Vervollkommnung, nie zu rasten in der Selbsterziehung und Selbstbewältigung, ein Symbol, das uns zugleich mahnen soll an unser Germanentum, daß wir Besitz ergreifen wollen von dem geistigen Erbe unserer Väter alter und neuer Zeit. (…)

E r n s t   E b e r h a r d t – H u m a n u s
(1843–1899)

Quelle: Wilhelm Schwaner (Hg.), Germanenbibel, Stuttgart Berlin 1934, S. XIII

Kurzverweis: https://wp.me/p2UUpY-256

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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