Überseele (Gedicht)

supersoul


Ich träumt, ich wär ein Vögelein
Und säß auf einem Baume.
Mir ist, als sei ich aufgewacht
Aus tiefem, schwerem Traume.

Ich saß und fraß die Früchte ab
Und sang und sprang dazu,
Die lange, lange Zeit verflog
In Lust und Leid im Nu.

Da sieh! ein fremdes Vögelein,
Mir gleich, doch göttlich schön.
Es blickt mich gut und freundlich an.
Hab vordem ich’s gesehn?

Von jeher, Freund! war ich bei dir,
Du weißt, ich bin dein Leben.“ –
Was ich auch fürder lass und tu,
Dir will ich mich ergeben.“ –

Der Wunschbaum wächst verkehrt herum,
Mein ewger Zaubertrug.“ –
Du rufst mich heim ins wahre Reich.
Allein du bist genug.“

Karlheinz Gunther Michel
3. Juli 2019

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.