Gottglaube und Gutsein. Von Mathilde Ludendorff

Der Deutsche fühlt sich gottdurchdrungen, und so will er auch selbst seinen Gott bekennen durch die Tat. Undeutsch ist es seit je, Deutschen Glauben in Worte zu fassen. Undeutscher noch ist es, eine Wortfassung als gegebene, unantastbare Form durch die Jahrhunderte zu tragen. Zum Kerker wird sie der Deutschen Seele, in der der Gott erst erlebt werden kann, wenn sie diese Kerkerwände gesprengt hat. Waren sie von einer Deutschen Seele gemauert, so hatten sie zum mindesten weite, lichte Fenster und Tore. Das sind die Worte des Glaubens, die sich voll mit der Überzeugung der Seele decken. Aber immer werden auch Wände für die Seele gleichen Blutes errichtet durch die Wortprägung der Gotterkenntnis, das sind alle die Worte des Glaubens, die nicht im Einklang stehen mit dem Gotterleben dieser Einzelseele. Deshalb sprachen und sprechen die Deutschen nicht gerne von Gott, sondern leben ihn, denken ihn, wollen und tun ihn. Des Deutschen Glaubensbekenntnis künden seit je am klarsten seine Taten und seine Werke, die köstliche Bildschrift des Gottes sind.

Laßt Euch nicht aufschwatzen, Ihr hättet ja nichts, das Ihr an die Stelle setzen könntet! Die undeutsch Gewordenen, die Gott nicht handeln und nicht in Werken gestalten, müssen freilich Worte haben, was denn sonst hätten sie? Denn Jahwe können die wenigsten handeln und gestalten, das können nur Juden und gänzlich Entdeutschte. Sie freilich handeln ihrem unduldsamen Gott zur Genüge. So viel Gerede von Gott und über Gott ist immer ein Zeichen, daß ein Volk den ihm durch das Blut eingeborenen Gottglauben, den es ohne Geschwatze lebt, nicht mehr leben darf, weil man ihn verteufelt hat. Es ist ein Zeichen, daß man ihm einen fremden Glauben aufzwingt durch Taufe des Säuglings. Dies ist der stärkste Zwang, den es gibt, Jesus von Nazareth lehrte ihn nicht.Von dem fremden Glauben muß man freilich viel schwatzen und murmeln und beteuern und beschwören, sonst werden die Stimmen des Blutes, des Rasseerbgutes, nicht genügend übertäubt, die ganz anderes Erkennen und ganz anderes Handeln raten.

Heute, in den Jahren der Todnähe und der heldischen Erfüllung der Deutschen Seele im Weltkrieg, ist Deutscher Gottglaube kraftvoll erwacht. Aber auch Jahwe ist wach in dem jüdischen Volke und verhöhnt laut die Deutschen Lebensziele. Heute müßte ununterbrochen täglich, ja stündlich den Deutschen von Jehova gepredigt werden, und der Mantel der Menschenliebelehre müßte fortwährend verhüllend um die Gestalt des Haßgottes wehen, wenn die Deutsche Seele das Hinlauschen auf die Stimme ihres Deutschen Glaubens wieder verlernen sollte! Das ahnen Jahwediener sehr wohl, und sie tun darnach. Wenn wir genauer zusehen, müssen wir erkennen, daß Jahwe ununterbrochen gepredigt wird in allen Büchern, Tagesschriften und allen Schaustellungen für das Volk. Die zahllosen Deutschen, die heute noch den Mantel dieses Gottes, die Lehre der Menschenliebe, die keine Treue zum artgemäßen Gottglauben duldet, für Heil halten und nicht das, was sich dahinter verbirgt, erkennen, werden stutzig über die in unseren Tagen Sitte gewordenen mantellosen Enthüllungen. Sie ahnen nicht, daß sie vergeblich gegen all diese Erscheinungen ankämpfen werden und den Untergang unseres Volkes nie aufhalten können, weil sie ja selbst noch mit Jehova im Glauben verbunden sind und sich allsonntäglich mit dem Segen aus den Büchern Moses segnen lassen, der im Urtext heißt: „Jahwe segne Dich und behüte Dich, Jahwe lasse leuchten sein Angesicht über Dich…“

Wenn der Deutsche, der stets seinen Gott handelt und im Werke gestaltet, ohne Worte zu machen, nun all den fremden Lehren gegenüber, den Deutschen Gottglauben im Worte kennzeichnet, so handelt er nicht undeutsch. Marksteine in der verworrenen Wirrnis der Entfremdung sollen diese Worte sein, nichts anderes, um Verirrten den Weg aus der Wirrnis zu erleichtern, nichts anderes. Weder über die Jahrhunderte hin festgeformte Glaubenssätze noch gar Dogmen, noch endlich umfassendes Erfassen Deutschen Gotterlebens! (Anm.: Meine philosophische Gesamterkenntnis wird in diesem Buche nicht gegeben, nur das, was allen Deutschen eigen ist.) Niemals aber dürfen diese Worte werden für die Deutsche Seele, denn auch der fensterreichste Kerker ist immer ein gar traurig Ding. Draußen, jenseits der Wortgestaltung des Glaubens, lockt die weite Gottesnatur, in der sich jeder Deutsche den Sitz sucht, der ihm besonders traut oder besonders erhaben oder göttlich heiter dünkt, je nach dem Grundton, auf den das Gottlied seiner Seele gestimmt ist. Denn das ist das Große und Reiche des Deutschen Gottes, daß er sich nicht bannen läßt in e i n e n Sang! Die eine Seele hört ihn im frohen, die andere im ernsten Volkslied, die andere in der Fuge, die andere wieder im getragenen Liede erhabener Trauer. Ja, das Gotterleben ist in anderen Seelen auch wieder lieder- und feierfeindlich. Und viele hören ihn in all diesen Weisen. Er ist so vielgestaltig wie das Weltall selbst. Wehe denen, die Kerkermauern bauen für andere Deutsche Seelen, sie darin sammeln, ihnen als ihrer „Gemeinde“ nun die Tonart ihres eigenen Gottliedes allein vorsingen wollen! Laßt die Deutschen frei umherwandern in Gottes freier Natur. Die, denen Euer Gottlied Widerhall in der Seele weckt, weil es dem Eigensang ihrer Seele gleicht, werden schon innehalten auf dem Wege und lauschen!

Aber Ihr seid alle schon so undeutsch, seid im Jahwereiche so zum Herdentiere geworden, daß Ihr Euch ein Gotterleben ohne Euch mit vielen um einen Hirten zusammen zu scharen, nicht denken könnt, ja Ihr braucht noch den Schäferhund als Wächter, um Euch ganz sicher zu fühlen, und das Horn, das Euch zusammenruft! Ihr seid schon so jüdisch geworden, daß Ihr ganz wie fromme Juden vermeint, „keinen Halt zu haben“, wenn Ihr Euch nicht um einen großen Menschen kauert, ihn vergottet und Erlösung bittet. Ihr ahnt nicht, daß durch solches Tun nur eine jüdische Seele von ihrem Wollen erlöst wird. Aber Ihr ahnt auch nicht einmal mehr, was aus einer Deutschen Seele durch solches Tun werden muß. Glaubt Ihr, Ihr könnt die gottgewollte Unterschiedlichkeit des Blutes dadurch tilgen, daß Ihr Mahnworte der jüdischen Propheten auf Euch anwendet? Das Deutsche Volk ist jammervoll im tausendjährigen Jahwereich verkommen, weil es seinen Halt außerhalb der Seele suchte, weil es einen persönlichen Gott irgendwo im Himmel regieren sah, wie der Jude. Der muß das tun, wenn anders er von dem häßlichen Haßwillen seines Erbgutes erlöst werden und nicht von Anbeginn seines Lebens an diesem „Dichten und Trachten“, was „böse ist von Jugend auf“, ersticken soll.

Halt sucht sich solches Blut und vor allem auch einen „Religionstifter“! Dem Deutschen Volke aber „stiftet“ nicht ein Großer den Gottglauben und zieht die anderen als seine Glaubensgemeinde sich nach, wie es Jesus von Nazareth im Volke der Juden tat und tun mußte. Dem Juden ist es einzige Seelenrettung, wenn ein Mensch mit lichterer Seele ihn von dem widrigen Wollen seines Rasseerbgutes erlöst, indem er ihn das Hinwegdenken und Hinwegwollen von sich selbst lehrt. Der Deutsche aber hat ein gottdurchleuchtetes Erbgut in seiner Seele schlummern, und er kann gar nichts Heiligenderes tun, als sich im Einklang mit diesem Erbgut zu verinnerlichen und hierdurch die Seele auszugestalten zu einem Bildergleichnis Gottes (siehe „Selbstschöpfung“!).

Aber da sitzen diese entwurzelten Deutschen Seelen am Ende des tausendjährigen Jahwereiches und warten und warten auf den Deutschen großen Religionstifter! Wenn Ihr einen solchen, wenn Ihr einen Erlöser von Eurem Selbst ersehnt, warum bleibt Ihr dann nicht zu Füßen Jesus von Nazareth? Ihr braucht ja gar nicht darauf zu hören, was die von Juden geschriebenen Evangelien über seine Lehre berichten, wenn Ihr da so vieles als undeutsch und als jüdisch erkanntet. Es bleibt Euch doch die Gestalt dessen, der Euch den Glauben stiften, der Euch aus Liebe zu Euch durch seinen Tod erlösen wollte! –

Ist Euer Erbgut so verdrängt? Ruft es Euch nicht zu: Niemand kann Dich erlösen, weder durch sein Leben noch durch seinen Tod, Du, Du selbst und Du allein kannst dies Werk tun? Sagt es Euch nicht mehr: Niemand kann Dir Deinen Glauben geben, Du, Du selbst mußt in Dich lauschen, ob Widerhall in Dir ist zu dem, was andere sagten, taten und gestalteten? Seid Ihr so undeutsch geworden? Hört Ihr nichts dergleichen in Euch rufen? Dann harrt nicht länger an den Wegecken und den Märkten auf den Erlöser, auf den „Deutschen Heiland“, dann bleibt in den Kirchen Jesus von Nazareth! Noch dürft Ihr nicht heim zum Deutschen Gottglauben!

Da Deutscher Gottglaube niemals gestiftet wird für andere Deutsche, so wird es auch niemals ein Deutsches Dogma geben, sondern wir werden dem vielgestaltigen Gottglauben aller Deutschen aller Zeiten nur wenige immer wiederkehrende Wesenszüge ablauschen können, die ihm eigentümlich sind. Aber selbst sie werden wir niemals aufzwingen und aufdrängen wollen, wie dies die Juden mit ihren Gottlehren tun.

Weit klarer aber ist im einzelnen umrissen, was die Deutsche Seele seit je Gutsein nannte.

Auch das Gutsein, die Ethik, ist in jeder Rasse-Art anders. Denn Gut-sein-wollen heißt Wie-Gott-sein-wollen. So spiegelt dies Wollen das Bild, das jede Rasse sich von Gott macht. Dies Gut-sein-wollen aber steht immer im Einklang mit dem ererbten Rassecharakter. Es warnt vor allem die Rasse vor jeder Schwäche, die ihr zum Unheil wird. Es hebt leuchtend hervor die Wesenszüge der Rasse, die ein Bildgleichnis Gottes in der Seele des Einzelnen zu schaffen verheißen.

So wesensverschieden also der Glaube der Völker ist, so unterschiedlich ist auch ihr Gut-sein-wollen, und immer nur dann kann eine Lehre des Gutseins ein Volk vor Unheil schützen und zum Heil führen, wenn sie im Einklang steht mit dem eingeborenen Gotterkennen und dem eingeborenen Rassecharakter. Das Gut-sein-wollen, mit dem der Mensch geboren ist, ist ebenso unwandelbar und unzerstörbar, wie der Rassecharakter und der eingeborene Gottglaube. Kein Erzieher, ja selbst kein Büttel mit dem Henkerbeil, überhaupt keine Macht wird es erreichen, durch aufgedrängte Lehren dies eingeborene Wollen zu vertilgen.

Was aber können alle diese Gewalthaber der Umwelt tun? Sie geben dem Menschen, wie er das selbst auch zu tun sich bemüht, ein Gewissen. Auch dies steht im Einklang mit dem eingeborenen Erbgut, wenn der Artglaube gelehrt wird. So hat denn jede auf sich gestellte, ihrem Artglauben treue Rasse ein Gewissen, das den Einklang der Seele stärkt.

Was ist aber dies Gewissen? Es ist nicht etwa die „Stimme Gottes“ (siehe „Des Menschen Seele“), sondern nur die Vernunftdeutung des göttlichen Wollens in uns. Daher kommt es, daß nicht alle bösen Taten Gewissensqualen nach sich ziehen müssen, sondern nur für den Sonderfall nach sich ziehen können, daß der Mensch in seiner Seele eine Gewissensforderung stehen hat, die dieser bösen Handlung widerspricht und sie verurteilt. Auf diese Weise ist es verhindert, daß in des Menschen Seele die böse Tat ihre Strafe: das böse Gewissen, erhält, die gute Tat ihren Lohn: das gute Gewissen, erfährt. So kann ein Mörder mit gutem Gewissen morden, und ein anderer Mensch tut eine kleine Fehltat, die sein hochentwickeltes Gewissen quält. Das Gewissen „lohnt“ und „straft“ also nicht. Die Freiwilligkeit des Gutseins, das Erhabensein dieses Wollens über Strafangst oder Lohnfreude ist hier durch göttliche Weisheit sichergestellt. Erst Menschenirrwahn sucht dies zu zerstören und durch Straf- und Lohnlehren, durch Hölledrohung und Himmelverheißung das Gut-sein-wollen dem Zweck zu versklaven.

Da dies Gewissen nur die Vernunftdeutung des Gutseins ist, so kann jeder Mensch auf sein Rasseerbgut aber auch auf die Lehren der Umwelt lauschen, um dies Gewissen zu formen. Und so ist es unterschiedlich entfaltet und gestaltet. Erhält es Lehren, von dem gleichen Blut- und Gottglauben geborene, so wird es in seinen Forderungen den eingeborenen Ahnungen über das Göttliche immer ähnlicher. Da nun auch der Erbcharakter mit diesen Gottahnungen im Einklang steht, so ist unweigerlich, daß jeder Mensch, der sich sein Gewissen aus dem Rasseglauben aufbaut, nur Forderungen des Gutseins in sich trägt, die keine Unmöglichkeiten von ihm verlangen, sondern im Gegenteil ein Handeln, das den Hauptzügen seines Rassecharakters entspricht, ihm also selbstverständlich scheint. In wunderbarem Einklange von ererbtem Gottglauben, Rassecharakter, Gutseinwollen und Gewissen lebt er mit seinen Blutsgeschwistern. In allen Wertungen der Taten der Volksgenossen, aus allen Kulturwerken, Sitten, ja aus der Sprache selbst leuchtet ihm das gleiche Wollen entgegen. Ein solcher Mensch steht wurzelfest, keine Fremdlehren, keine Einflüsse können ihn umblasen und entwurzeln.

Ganz anderes aber muß sich ereignen, wenn ein fremder Gottglaube, von anderem Blute erkannt und gestaltet, mitsam dem aus ihm geborenen Gut-sein-wollen dem Kind das Gewissen formt. Verschwunden sind die wurzelfeste Sicherheit, Selbstverständlichkeit und ehrliche Echtheit des Gutseins. Mit dem eigenen Erbgut ist solch ein armer Mensch ununterbrochen im Zwiespalt. Ja, hat er die Lehre gar von einer ihm entgegengesetzten Rasse, so ist mit Sicherheit anzunehmen, daß deren Gewissensforderungen die Wesenszüge seines Rassecharakters geradezu verteufeln. Ein solch fremdes Gewissen verurteilt ihn zum seelischen Untergang und wirkt in einem Volke als schlimmste Verwahrlosung.

Nie kann eine solche fremde Lehre vom Gutsein, ein artfremdes Gewissen, anders auf die eingeborene Gotteinsicht und den Rassecharakter wirken, als wie jener Hut auf der Stange in Altdorf auf Tell und seinen Sohn wirkte. Fremd sind die Forderungen, sie zertreten den Rassecharakter, stellen die Ärmsten vor die Wahl, sich selbst untreu zu werden, sich zu zerbrechen und zu heucheln, oder die Strafen des Fremdglaubens hinzunehmen und das Vertrauen zu sich selbst zu erschüttern.

„Vater, sieh den Hut dort auf der Stange“, sagt verwundert der Rassecharakter.

„Was kümmert uns der Hut? Komm, laß uns gehen“, antwortet die eingeborene Gotteinsicht. Und immer stellt sich nun der Büttel dieses fremden Gewissens den beiden entgegen und will zwingen zur Verteufelung des eigensten, edelsten Wesens, zur Zertretung des Stolzes. – Denn niemals sind es den Menschenstolz ehrende Religionen und Gotteinsichten, die auf das widernatürliche Treiben überhaupt verfallen können, Menschen anderen Blutes das eigene Gewissen aufdrängen zu wollen. –

Da aber nun für diesen armen Tell und seinen Sohn nicht nur in Altdorf, sondern an allen Straßen und Märkten und Wegkreuzungen solche Hüte auf der Stange stehen, so ist der innere seelische Friede verloren, die Selbstverständlichkeit des Gutseins ist fortwährend behindert. Nur die ganz Starken bleiben sich treu. Die meisten machen dem Hute die Reverenz wieder und wieder, bis sie endlich ihr Erbgut so oft verleugnet und verteufelt haben, daß sie es gar nicht mehr sehen können, wenn ein anderer neben ihnen sich treu blieb. Er ist ihnen ein schwerer Vorwurf, und sie wissen sich nur durch Haß und Hohn gegen ihn vor Selbstvorwürfen zu retten.

Wenn wir diese furchtbar ernsten Gesetze erkannt haben, sehen wir, wie müßig und töricht es ist, immer wieder zu fragen, ob an der Fremdlehre nicht dies oder jenes sehr wertvoll sei. Wir werden bei vielen Rassen wertvolle Glaubenszüge treffen. Wir werden nie so eng und uneinsichtig sein, sie nicht zu sehen und zu werten. Ja, wir werden in der Zeit, in der die ganze Welt in kurzer Frist umreist werden kann, in der Welthandel und andere Neuerungen, besonders aber die wissenschaftlichen Forschungen aller Völker auf gemeinsamen Arbeitsgebieten einen, viel mehr als in der Vorzeit die Gelegenheit haben, fremde Sitten und Gottlehren kennen zu lernen. Wir werden sie achten als Stimmen in dem vielstimmigen Chore des Gottliedes der Menschenrassen. Aber das Erbgut unserer Ahnen werden wir nie aus dem Unterbewußtsein reißen wollen noch können. Artfremder Gottglaube ist deshalb für unsere Seele Seelenmord und Untergang, wie immer er auch gestaltet sei. Jede Blume blüht nur nach ihrer eigenen Art. Einmal gab es für jede Rasse eine Zeit, da ihre Eigenart geschaffen wurde. Damals fielen die Lose ihres Rassecharakters und ihres Gutseins und der Art ihrer Gotteinsicht. Niemals und wenn selbst ein Fremdglaube Jahrtausende hindurch gelehrt würde, wird – da die Rasse längst geschaffen ist – dieser Glaube in das Erbgut aufgenommen; so wenig wir wir heute die geschaffenen Arten der Tiere umschaffen können. Niemals ist deshalb das „Christentum in das Erbgut des Deutschen“ übergegangen, niemals ist es „mit der Muttermilch“ eingesogen. Das sind unheilvolle Irrlehren. Die Frucht der Einführung des Fremdglaubens: die völlige Sittenverwahrlosung eines sittenreinen, keuschen Volkes zeigt ja, wohin es führt, wenn man diese heiligen, göttlichen Erbgesetze verhöhnt. Unser Volk wäre auch von der Höhe gesunken, wenn man ihm den chinesischen Gottglauben aufgezwungen hätte. Aber dieser Gottglaube will andere Völker nicht vernichten im Hasse auf zwiefache Art, durch Mord oder Bekehrung, wie der Jahweglaube. Er drängt sich deshalb nicht anderen Rassen auf.

Wer ahnungslos Unrecht tut, kann vor sich selbst um dieser Ahnungslosigkeit willen bestehen. Wer aber diese Gesetze erkannt hat und dennoch wagt, seinem Kinde ein artfremdes Gewissen vom sechsten Lebensjahr an aufzwingen zu lassen, der begeht bewußten Seelenmord an seinem Kinde! Es möge nicht über dessen „religiöse Gleichgültigkeit“ klagen! Aus ihr allein ist noch die Rettung zu erwarten. Seine erbgeborene Gotteinsicht spricht das „Was kümmert uns der Hut, komm, laß uns gehen“. Deshalb allein läßt sich hoffen, daß das arme Kind seinen Halt nicht verliert, seiner Seele nicht untreu wird und sich den Weg zu seiner eingeborenen Gotteinsicht rettet.

Freilich, da das Erbgut nur unklar im Kinde auftaucht, sollten wir es nicht sich selbst überlassen, aber besser ist noch Wildernis, in der es aufwächst, als dies blutfremde Gewissen als Wegweiser (siehe „Des Kindes Seele und der Eltern Amt“!).

Deutsche Art war es seit je, über Gutsein nicht zu reden, sondern Gott zu leben. Doch handeln wir heute nicht undeutsch, wenn wir das Wesen unseres Deutschen Gutseins nicht verschweigen. An allen Ecken und Wegkreuzungen stehen heute noch die Rabbiner und Jahwegläubigen unseres Blutes und rufen unseren Kindern die Heilswege zu, die die Propheten des jüdischen Volkes und sein von ihm getöteter Erlöser lehrten.

Unheilswege sind sie für Deutsches Blut. Zur Tilgung des innerseelischen Einklangs, zum Seelenmord müssen sie führen, und müßten sie auch dann führen, wenn diese Lehren selbst so hoch stünden, wie die Gottschau unseres Blutes.

***

Mathilde Ludendorff

Deutscher Gottglaube

Vorwort (zur Auflage 17 – 19 000)

Das Tausenjährige Jahwereich.

Der Sinn der Unheilszeit.

Gottglaube und Gutsein.

Gott in der eigenen Seele.

Der Gottglaube im Volke.

Gott im Weltall.

Fährnis und Wacherhalten Deutschen Glaubens.

Die heiligen Quellen der Weisheit. Eine Sinndeutung.

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