Deutschfeindliche Zitate, 2

 

Deutschfeindliche Zitate bezeichnen Aussprüche, die sich gegen die deutsche Nation bzw. das deutsche Volk richten. Obwohl viele dieser Äußerungen zum Haß gegen ein Volk aufstacheln, sind sie in der Bundesrepublik Deutschland strafrechtlich nicht bedenklich.

Theodor W. Adorno (Jude)

  • „Mögen die Horst-Güntherchens in ihrem Blut sich wälzen und die Inges den polnischen Bordellen überwiesen werden…“In einem Brief an seine Eltern vom 1. Mai 1945[1]
  • „Alles ist eingetreten, was man sich jahrelang gewünscht hat: das Land vermüllt, Millionen von Hansjürgens und Utes tot.“In einem Brief an seine Eltern vom 26. September 1943[1]

Çigdem Akkaya (Türke)

  • Deutschland öffnet sich, weil es – mal wieder – Arbeitskräfte braucht.“Über die Integration von Ausländern in Deutschland[2]
  • „Die Leute werden endlich Abschied nehmen von der Illusion, Deutschland gehöre den Deutschen.“[2]
  • „Ohne Zuwanderer hat dieses Land keine Zukunft.“Über Deutschland[2]

Egon Bahr (Jude)

  • „Wir werden europäische Sicherheit nur im heutigen Zustand der beiden deutschen Staaten erreichen.“
  • „In der Teilung gibt es deutsche Chancen. Es gibt keine Chancen, die beiden deutschen Staaten zusammenzuführen.“
  • „Wer die deutsche Frage aufwirft, stört Europa.“

Gerhart Baum

  • „Eine Darstellung von an Deutschen begangenen Verbrechen ist nicht zweckmäßig.“

Neco Celik (Türke)

  • „In Berlin gibt es ein bißchen zu viele Deutsche.“[3][4]

Daniel Cohn-Bendit (Jude)

  • „Wir, die Grünen, müssen dafür sorgen, so viele Ausländer wie möglich nach Deutschland zu holen. Wenn sie in Deutschland sind, müssen wir für ihr Wahlrecht kämpfen. Wenn wir das erreicht haben, werden wir den Stimmenanteil haben, den wir brauchen, um diese Republik zu verändern.“

Wolf Biermann (Jude)

  • „Und weil ich unter dem gelben Stern / In Deutschland geboren bin / Drum nahmen wir die englischen Bomben / wie Himmelsgeschenke hin.“

Maxim Biller (Jude)

  • „Deutschland ist mir egal.“

Alfred Biolek

  • „Eher sollte die Atombombe auf dieses Land fallen und dem Boden gleichmachen.“

Holger Börner

  • „In bezug auf die NS-Zeit gibt es kein Entweichen mit dem Hinweis auf das Geburtsdatum.“

Heinz Bremer

  • „Die deutsche Teilung ist endgültig. Gerade des ungeteilte Deutschland hat immer wieder Krieg angezettelt und Unglück über die Anrainerstaaten und sich selbst gebracht […] Schluß also mit der Heuchelei der Wiedervereinigung. Ein dauerhafte Friede auf unserem Kontinent setzt, da sich der deutsche Nationalcharakter wohl doch nicht ändert, die deutsche Teilung geradezu voraus […] Finden wir uns also mit der Dauerexistenz von zwei deutschen Staaten ab.“

Henryk M. Broder (Jude)

  • „Alles, was die Deutschen im Krieg und nach dem Krieg durchmachen mußten, waren nur Unannehmlichkeiten gemessen an dem, wie die Nazis mit ihren Opfern verfuhren.“
  • „Ich glaube tatsächlich, daß Europa ein übernahmereifer Kontinent ist. […] Ich finde es grundsätzlich gut, daß das so genannte ‚weiße, heterosexuelle, blonde, arische‘ Europa seinem Ende entgegengeht.” — Broder am 8. Februar 2007 im Interview mit der „Berner Zeitung“
  • „Was ich völlig im Ernst gut finde ist, daß diese demografische Struktur Europas nicht mehr zu halten ist. Je eher die Europäer das einsehen, desto besser. Einige Städte sind schon recht farbig und nicht mehr ‚arisch‘ weiß, und dagegen kann man überhaupt nichts sagen. […] Ich würde gerne das weiße Europa aufgeben, aber ich würde ungern das demokratische Europa aufgeben.“ — Broder über historischen Masochismus, arabische Logik und die Entarisierung Europas: „Europa wird anders werden“, Interview in tacheles vom 14. Juli 2006

Gerd Bucerius

  • „Unsere Nation hat durch Schuld mehr verspielt als irgendeine andere in der Welt […] Mein Volk wurde der tierischsten Verbrechen schuldig, die die Weltgeschichte kennt. Noch auf dem Sterbebett wird uns die Rechnung vorgehalten werden.“
  • „Die Schuld aller Deutschen ist unstreitig. Es waren keine ‚Taten Hitlers‘ wie oft gesagt und geschrieben wird, sondern deutsche Verbrechen.“
  • „Ich stand an den drei Angriffstagen auf dem Dach meines Häuschens in der Hamburger Vorstadt. Oben flogen die englischen Bomber. ‚Endlich‘ rief ich immer wieder, ‚endlich!‘ Endlich kamen sie, die Engländer […] Was habe ich damals gedacht: Grauen und Mitleid, natürlich. Aber auch: Ihr, die Toten, habt es so gewollt. Um wen habe ich während der Angriffe gebangt? Um die Piloten. Sie waren tapfer und taten, was ich von ihnen erhoffte.“

Jutta Ditfurth

  • „Ich finde Deutschland zum Kotzen.“[5]

Stefanie Drese

  • „Den Antrag der NPD-Fraktion, den biologischen Fortbestand des deutschen Volkes zu bewahren, lehnen die Vertreter der demokratischen Fraktionen, in deren Namen ich heute spreche, mit aller Nachdrücklichkeit und aufs Schärfste ab.“16. November 2011[6]

Franziska Drohsel

  • „Ja also, deutsche Nation, das ist für mich überhaupt nichts, auf das ich mich politisch beziehe, würde ich politisch sogar eher bekämpfen.“[7]

Wiglaf Droste

  • „Das deutsche Volk hat die moralische Verpflichtung auszusterben, und zwar subito. Jeder Pole, Russe, Jude, Franzose, Schwarzafrikaner usw. hat genauso viele Rechte, auf ‚deutschem Boden‘, von dem gesprochen wird, als sei er heilig und gebenedeit, zu leben wie irgendein Deutscher – wenn nicht sogar noch mehr.“[8]

Nargess Eskandari-Grünberg (Iranerin)

  • „Migration ist in Frankfurt eine Tatsache. Wenn Ihnen das nicht paßt, müssen Sie woanders hinziehen.“Antwort auf die Beschwerde zu Integrationsproblemen von 50 Anwohnern[9]

Karl-Heinz Feldkamp

  • „Ich schäme mich, Deutscher zu sein.“ [10]

„Joschka“ Fischer

  • „Deutschland muß von außen eingehegt, und innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi ‚verdünnt‘ werden.” (kein wörtliches Zitat Fischers, sondern eine Charakterisierung seiner Haltung durch Mariam Lau)[11]
  • „Sonst kommt man zu einer völlig falschen Debatte, die da lautet: Die Deutschen waren auch Opfer. Damit relativiert man die historische Schuld …”[Quellennachweis erforderlich]
  • „Deutsche Helden müßte die Welt, tollwütigen Hunden gleich, einfach totschlagen; dies zeigt unsere Geschichte ganz sicher.”[12]
  • „Es wäre sowohl tragisch als auch ironisch, wenn ein wiederhergestelltes Deutschland […] ein drittes Mal die Zerstörung Europas herbeiführen würde.“In einem Aufsatz für den VS-amerikanischen „Think Tank“ Project Syndicate im Mai 2012.[13]

Michel Friedman (Jude)

  • „Versöhnung ist ein absolut sinnloser Begriff. Den Erben des judenmordenden Staates kommt gar nichts anderes zu, als die schwere historische Verantwortung auf sich zu nehmen, generationenlang, für immer.“

Sieglinde Frieß

  • „Ich wollte, daß Frankreich bis zur Elbe reicht und Polen direkt an Frankreich grenzt.“

Joachim Gauck

  • „Das Eintreten für sie Sicherheit und das Existenzrecht Israels ist für die deutsche Politik bestimmend.“[14]
  • „Die Muslime, die hier leben, gehören zu Deutschland.“[15]

Daniel Goldhagen

  • „Der Deutsche ist im allgemeinen brutal und mörderisch gegenüber Angehörigen anderer Völker und gehört einer politischen Kultur des Todes an.“

Günter Grass

  • „Gegen ein Selbstbestimmungsrecht, das anderen Völkern zusteht, spricht [bei den Deutschen das Konzentrationslager] Auschwitz.“

Dirk Kurbjuweit

  • „Deutschland wird türkischer und damit islamischer werden, das ist eine Gewissheit. Man kann das nicht aufhalten, nur gestalten.“[16]

Malte Lehming

  • „In Berlin gibt es ausländische Jugendbanden. Das ist ein Problem. Noch größer wäre das Problem, wenn es sie nicht gäbe. Sie sind jung, mutig, mobil, hungrig, risikobereit, initiativ. Solche Menschen braucht das Land. Natürlich ist es nicht schön, wenn Jugendliche – ob mit türkischem oder libanesischem Hintergrund – in den Straßen von Berlin Banden bilden, Reviere verteidigen und mit Messern hantieren. Aber hinter der Kritik an ihrem Verhalten verbirgt sich oft bloß der Neid derer, die Vitalität als Bedrohung empfinden, weil sich die eigene Mobilität auf den Wechsel vom Einfamilienreihenhaus in die Seniorenresidenz beschränkt. Lieber ein paar junge, ausländische Intensivtäter als ein Heer von alten, intensiv passiven Eingeborenen. […] Wenn in absehbarer Zeit das Durchschnittsalter in Deutschland bei 50 Jahren liegt, sind die gesellschaftlichen Folgen gravierend. Die Deutschen werden überwiegend sicherheitsfixiert, risikoscheu, besitzstandswahrend, unternehmensfeindlich sein. Ihr Ideal heißt dann endgültig Wellness mit Vollpension und Rücktrittsversicherung. Eine solche Gesellschaft braucht vor allem junge, tatkräftige, durchsetzungsfähige, agile Menschen, um das psychologische Gesamtgefüge auszugleichen.“[17]

Ursula von der Leyen

  • „Ein Blick auf die demografische Entwicklung zeigt, wie sehr wir diese Kinder brauchen: In 20, 30 Jahren erwarten von diesen Kindern, daß sie innovativ und verantwortungsbewusst dieses Land tragen.“ (Als Familienministerin zur Einwanderung von Ausländern und deren Nachkommen)[18]

Erhard Lucas-Busemann

  • „Auch wenn alle Deutschen nach 1945 von ihrem Territorium vertrieben und über den ganzen Globus verstreut worden wären, dürften wir uns nicht beklagen.“[19]

Angela Merkel

  • „Moscheen etwa werden stärker als früher ein Teil unseres Stadtbildes sein.“[20]

Walid Nakschbandi (Afghane)

  • „Ihr werdet uns nicht los. Ihr habt nur die Chance, mit uns zu leben. Ein Leben ohne uns wird es für Euch nicht mehr geben. Die Ibrahims, Stefanos, Marios, Laylas und Sorayas sind deutsche Realität. Ihr werdet es nicht verhindern können, dass bald ein türkischstämmiger Richter über Euch das Urteil fällt, ein pakistanischer Arzt Eure Krankheiten heilt, ein Tamile im Parlament Eure Gesetze mit verabschiedet und ein Bulgare der Bill Gates Eurer New Economy wird. Nicht Ihr werdet die Gesellschaft internationalisieren, modernisieren und humanisieren, sondern wir werden es tun – für Euch. Ihr seid bei diesem leidvollen Prozess lediglich Zaungäste, lästige Gaffer. Wir werden die deutsche Gesellschaft in Ost und West verändern. Wir Ausländer.“[21]

Vural Öger (Türke)

  • „Was der gute Süleyman vor Wien nicht geschafft hat, das schaffen unsere geburtenfreudigen Türkinnen in der Bundesrepublik.“

Cem Özdemir (Türke)

  • „Das Problem ist nicht Sarrazin selbst als Person, sondern der gleichgesinnte Bevölkerungsanteil in Deutschland.“[22]
  • „Was unsere Urväter vor den Toren Wiens nicht geschafft haben, werden wir mit unserem Verstand schaffen.“[23]

Aygül Özkan (Türke)

  • „Natürlich kann auch jemand mit Migrationshintergrund Kanzlerin sein. Unsere Welt ist nun mal so. Deutschland ist ein Zuwanderungsland.“[24]
  • „Wir brauchen an unseren Gerichten dringend mehr Richter mit Migrationshintergrund. Damit die Betroffen auch sehen, hier entscheidet nicht eine fremde Autorität, sondern wir gehören da auch zu.“[24]

Fritz J. Raddatz

  • „Schiebt es nicht immer auf ein paar SS-Bestien […] Jeder von uns ist Kain. Jeder von uns hat seinen Abel erschlagen.“[25]

Jan Philipp Reemtsma

  • „Halten Sie mich für nekrophil?“ (Als Antwort auf die Frage, ob er Deutschland liebe.) [26]

Claudia Roth

  • „Deutsche sind Nichtmigranten, mehr nicht!”
  • „Türkei ist für mich zweite Heimat, ich mache seit 20 Jahren Türkeipolitik.“

Arno Schmidt

  • „Die Deutschen sind immer noch derselbe unveränderliche Misthaufen, ganz gleich, welche Regierungsform. Schließlich ist es ja auch wirklich egal, ob ein Kuhfladen rund oder ins Quadrat getreten ist: Scheiße bleibt’s immer.“[27]

Helmut Schmidt

  • „Wegen der Nazizeit und dem Zweiten Weltkrieg wird Deutschland für lange Zeit in der Pflicht stehen – für das ganze 21. Jahrhundert, vielleicht sogar noch für das 22. Jahrhundert.“[28]

Renate Schmidt

  • „Die Frage, [ob die Deutschen aussterben], das ist für mich eine, die ich an allerletzter Stelle stelle, weil dieses ist mir, also so wie sie hier gestellt wird, verhältnismäßig wurscht.“

Gerhard Schröder

  • Schröder sagte, in der Hermannschlacht sei das „ruhmreiche römische Heer von einer Horde ungebildeter Mitteleuropäer besiegt worden.“
  • „Der Einsatz der Bundeswehr ist geeignet, die historische Schuld Deutschlands auf dem Balkan wenn nicht vergessen, so doch verblassen zu lassen.“

Markus Söder

  • „Der Islam ist ein Bestandteil Bayerns.“[29]

Jürgen Trittin

  • „Noch nie habe ich die deutsche Nationalhymne mitgesungen und ich werde es als Minister auch nicht tun.”[30]
  • „[Deutschland ist ein] in allen Gesellschaftsschichten und Generationen rassistisch infiziertes Land.“Trittin Anfang 1993 im Londoner Goethe-Institut[31]

Christian Wulff

  • „Wir brauchen Zuwanderung… Wir brauchen Migranten… Lassen Sie uns ein wenig weltoffener werden.“Wulff in der Funktion des Bundespräsidenten bei seinem Antrittsbesuch in Bayern im Jahre 2011[32]

Deniz Yücel (Türke)

  • „Der baldige Abgang der Deutschen […] ist Völkersterben von seiner schönsten Seite.“[33]

Siehe auch

Literatur

Verweise

Fußnoten

  1. 1,0 1,1 Theodor W. Adorno: Briefe an die Eltern 1939–1951, Suhrkamp-Verlag
  2. 2,0 2,1 2,2 Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 27. März 2002
  3. gegenüber der Berliner Zeitung am 30. März 2008
  4. Im Gespräch mit Neco Çelik: Ich bin bestimmt nicht deutschenfeindlich, Frankfurter Allgemeine Zeitung am 30. März 2008
  5. Heinz Nawratil: Der Kult mit der Schuld. Geschichte im Unterbewusstsein., Universitas, München, 2. Auflage 2008, S. 8
  6. Im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern in der Rede auf den Antrag der NPD, „Den biologischen Fortbestand des deutschen Volkes bewahren
  7. Cicero TV (Youtube)
  8. Heinz Nawratil: Der Kult mit der Schuld. Geschichte im Unterbewusstsein, Universitas, 2. Auflage, München 2008, S. 9.
  9. 33-cabinet.png Wie eine GebetsmühleFrankfurter Rundschau, 13. November 2007
  10. Heinrich Lummer: Deutschland soll deutsch bleiben, Hohenrain, Tübingen 1999, S. 168.
  11. 33-cabinet.png Mariam Lau„Risiko Deutschland“ – Joschka Fischer in Bedrängnis, 7. Februar 2005
  12. Pflasterstrand 1982; zit. in: analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis, Nr. 427, 10. Juni 1999: Auf den Hund gekommen & Nation & Europa, Mai 1999, Seite 7
  13. 33-cabinet.png Joseph Martin FischerThe Threat of German AmnesiaProject Syndicate, 25. Mai 2012:

    „It would be both tragic and ironic if a restored Germany, by peaceful means and with the best of intentions, brought about the ruin of the European order a third time.“

***
Internetquelle:
http://de.metapedia.org/wiki/Deutschfeindliche_Zitate

 

 

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